Human Rights Foundation: In Paraguay fand kein Putsch statt

-human-rights-foundation

Datum: 29. Juni 2012
Uhrzeit: 15:05 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Neue Regierung muss vollständig von der internationalen Gemeinschaft anerkannt werden

Laut der Non-Profit-Menschenrechtsorganisation Human Rights Foundation (HRF) hat am vergangenen Wochenende in Paraguay kein Putsch stattgefunden. Nach einer sorgfältigen juristischen Untersuchung ist die Stiftung zu dem Schluss gekommen, dass die Präsidentschafts-Nachfolge in Paraguay verfassungsrechtlich war und im Einklang mit der interamerikanischen Demokratie-Charta (2001) der OAS steht.

Demnach wurde ebenfalls das Protocolo de Ushuaia sobre Compromiso Democrático (Protokoll von Ushuaia über die Demokratie) (1998) der Mercosur eingehalten und das Zusatzprotokoll zum Gründungsabkommen der UNASUR über die Verpflichtung zur Demokratie (2010). Die Organisation stellte abschließend fest, dass die „neue Regierung von Paraguay vollständig von der internationalen Gemeinschaft anerkannt werden muss“.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: HRF

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Boris

    Das war ja klar, nur: Der Unternehmerclique kommt das nicht rein zufällig sehr gelegen. Es geht nur darum die fortschrittlichen Kräfte zu destabilisieren, denn die sind auch die, die höhere Löhne per Präsidentendekret durchsetzen. Das wollen die Unternehmer nicht, wie auch in Honduras. Der Weg der Destabiliisierung ist egal, Hauptsache die Profite von wenigen stimmen. Sollte Lugo stärker werden, dann werden seine Anhänger von Paras in der Nacht, aber auch am Tage umgebracht. Einfach Klassenkampf.

  2. 2
    Der Bettler

    Boris,sei mir nicht böse,aber es muß mal gesagt werden.Du bist derselbe
    Volltrottel wie Chavez, und hast null Ahnung,genau wie H.C. vom regieren
    keine Ahnung hat.Wer ist denn in Venezuela die Unternehmerclique?
    Nur mehr die Regierung,und die Regierung ist Chavez und seine Wasserträger.Und wenn er per Dekret (ist Gott sei Dank abgelaufen) 15 %
    Lohnerhöhung gibt,und sich die absichtlich dumm gehaltenen Menschen
    freuen,schnallen die das leider nicht,daß einen Tag später,die Preise
    um 30 % für alle Sektoren erhöht wurden.Meine Stromrechnung,hat sich
    seit der verstaatlichung der Seneca verdoppelt,und das müssen auch die Venezolanos bezahlen,und weil sie das nicht mehr können,zapfen sie
    fremde Leitungen an.So wird Kriminalität gefördert.Kümmere Dich nicht um Paraguay,die kommen auch ohne Deine treffende Worte zurecht.Auf alle
    Fälle ist beim angeblichen Putsch kein Schuß gefallen,was man 2002 beim
    Generalstreik in Ven.nicht sagen kann.Da hat der Geisteskranke das Militär auf die Bevölkerung gehetzt,und es gab viele Tote und Verletze.Was das Militär nicht besorgt hat,haben die Chavistas von den Barrioshügeln besorgt,ausgestattet mit Waffen der Armee.Wage nicht zu sagen,es ist nicht wahr,ich habe alles mitgemacht,und neben mir einem Reporter mit
    Kopfschuss sterben sehen.Das werde ich ein Leben lang nicht vergessen.
    Falls Du darauf antworten willst,dann tue es,denn meistens wenn hier Tat-
    sachen, die nicht zu widerlegen sind geschrieben werden,ziehst Du den
    Schwanz ein,oder Du lenkst voll vom Thema ab.

    • 2.1
      Annaconda

      Ganz recht hast du Bettler.Genauso ist es,der grösste Arbeitgeber in Venezuela ist der Staat und die verabschieden polpulistische Gesetze um Stimmen zu bekommen und die sind die ersten,welche am meisten ihre eigenen Gesetze mit Füssen treten.Wir haben mal 2 Jahre unter Vertrag mit der staatlichen PDVSA gearbeitet und mussten oft bis zu 8 Monate(!!!!!) auf die Bezahlung des Gehalts warten und die Arbeitszeit waren Täglich auch Samstags 10-12 Stunden.Da möchte ich mal deren Geschrei hören,wenn sich das ein privater Unternehmer leisten würde.Der sässe wahrscheinlich schon als „Ausbeuter des Volkes“ im Knast.Also ich lade Bettler ein hier zu arbeiten und angewiesen zu sein auf die „Arbeiterklasse verteidigende“ Regierung,da würde er aber schön dastehen ,wenn man defacto 6000 BsF. im Monat braucht um so einigermassen über die Runden zu kommen und er in Wirklichkeit knapp 2000 BsF. verdient und die diesen noch nicht mal pünktlich bezahlt.Und mit Lebensmittelpreisen,welche über dem Preisniveau von Deutschland liegen.Und Boris frag jetzt bitte nicht die blöde Standardfrage „ja warum bist du denn in so einem Land?“,das ist individuell verschiedene und eine sehr lange Antwort.

  3. 3
    Der Bettler

    Annaconda, ich bin schon 15 Jahre Rentner,und muß nicht mehr arbeiten.
    Aber was Du schreibst stimmt aufs Wort.Ich glaube Du hast nur meinen Namen mit dem von Boris verwechselt,oder?

  4. 4
    Boris

    „Das war kein Staatsstreich gegen Fernando Lugo, sondern ein Angriff auf die Demokratie und auf die Armen und Vergessenen, die an diesem demokratischen Prozess beteiligt waren. Es war ein Staatsstreich gegen die Sozialhilfeempfänger und gegen die Rentner, die erstmals in der Geschichte des Landes staatliche Unterstützung bekamen. Es war ein Frontalangriff auf die staatliche Sozialpolitik.“

    http://www.misereor.de/presse/interviews/paraguay-fernando-lugo.html

    • 4.1
      Werner

      Sie sollten schleunigst zurück in die Anstalt. Wochenende ist vorbei und Sie werden bereits sehnlichst von den anderen Vollpfosten vermisst.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!