Uruguay: Empörung über den Beitritt von Venezuela in den Mercosur

pepe

Datum: 30. Juni 2012
Uhrzeit: 15:23 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Tag der nationalen Schande

Die Entscheidung des Mercosur über die Voll-Mitgliedschaft von Venezuela ist in der Opposition von Uruguay auf heftige Kritik und Empörung gestoßen. An der Gründung des Gemeinsamen Marktes Südamerikas waren durch Unterzeichnung des Vertrages von Asunción vom 26. März 1991 Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay beteiligt. Infolge der Ereignisse um die Absetzung des Staatspräsidenten Fernando Lugo im Juni 2012 wurde Paraguay vorübergehend bis zu den Neuwahlen im April 2013 suspendiert.

Die Einbindung Venezuelas als Vollmitglied in den Wirtschaftsverband Mercosur wurde in der Vergangenheit stets von Paraguay verhindert. Vor allem die rechtsgerichtete Opposition als grösste Partei im paraguayischen Kongress übte regelmäßig Kritik an der Politik des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez und warf ihm Missachtung der Demokratie vor. Nachdem Paraguay aus dem Bund ausgeschlossen wurde, soll Venezuela ab dem 31. Juli offiziell dem Bündnis angehören.

„Es ist bedauerlich, dass Paraguay aus dem Mercosur ausgeschlossen wurde. Dass nun Venezuela die Vollmitgliedschaft ermöglich werden soll, ist empörend und eine Schande. Dies zeigt das wahre ultimative Ziel dieses Manövers mit diplomatischem Status. Diese schräge Art und Weise diente nur der Erfüllung des Willens von Venezuela“, teilte Senator und Parteivorsitzender der Partido Nacional, Jorge Washington Larrañaga, mit.

Senator Ope Pasquet von der Partido Colorado bezeichnete den gestrigen Freitag (28.) als einen Tag der nationalen Schande für Uruguay. „Unsere Regierung hat mit der historischen uruguayischen Außenpolitik gebrochen, die unter dem Grundsatz der Nichteinmischung und der Achtung des Völkerrechtes steht. Die Aufnahme von Venezuela als Vollmitglied in den Mercosur ist beklagenswert und ein Akt der Beschwichtigung, der beispiellos in der Geschichte Uruguays ist“, so Pasquet.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Boris

    Habe noch nie einen so vor Lügen strotzenden Artikel gelesen, einfach köstlich diese Rechten.

    • 1.1
      Linus Bracher

      Zum Glück haben die linken Volldummis in Lateinamerika nichts zu melden. Mexiko, Chile und Brasilien, die international von Bedeutung sind, wissen weshalb. Der Rest der Gehirnamputierten kann getrost weiterexperimentieren–juckt keinen Schwanz.

    • 1.2
      Pandora

      Habe noch nie einen so vor Lügen strotzenden Artikel gelesen, einfach köstlich diese Rechten.
      ——
      AHA , mal wieder ein *Neunmalklug* unter uns ….
      „köstlich – die Rechten“ ,
      vielleicht ..
      aber
      peinlich – die Linken !!!!

  2. 2
    Der Bettler

    Woher willst Du linker Geistesblitz wissen,daß der Artikel vor Lügen strotzt?
    Die Opposition von Uruguay,hat nur den Beitritt Venezuelas heftig kritisiert,
    und das ist ihr gutes Recht,und auch berechtigt.Ich vergönne es den 3 anderen Ländern ein Venezuela dabei zu haben,denn dann haben sie in der Mercosur nichts mehr zu melden.Dieser Verein wird so nicht mehr lange
    bestehen.Argentinien links gerichtet,und in einer schweren Wirtschaftskrise,
    Uruguay,bedeutungslos für den Weltmarkt,und Brasilien steckt Venezuela
    sowieso 10 mal in die Tasche.Ich würde noch Kolumbien zu den international Bedeutungsvolleren rechnen,Bolivien so gut wie am Ende,und
    alle anderen außer die,die Linus schon aufführte, zum Rating-Ramsch gehörend.Latina-Press recherchiert sorgfältig,und schreibt nicht einfach so einen hambücheren Blödsinn wie die linken Blätter,z.B.amerika 21,die betteln auch gleich noch um Spenden.

    • 2.1
      Linus Bracher

      @wie die linken Blätter,z.B.amerika 21,die betteln auch gleich noch um Spenden.

      Dieser kopierende Blogg ist einzigartig. Selbst die Schreiberlinge müssen vor Gericht, da sie Lügen verbreiten.

  3. 3
    Der Bettler

    Da sieht mal wieder,wie wenig informiert manche Schreiberlinge sind.
    Also Linus,hole Dir einen Artikel von amerika 21 und lese ihn.
    Ganz unten auf der linken Seite steht in einem Kästchen geschrieben.
    unterstützen Sie amerika 21.de mit einer kleinen Spende.(Bitte zu sagen ist nicht mehr modern)
    Man sollte Menschen nicht als Lügner bezeichnen,wenn man sich selber
    nicht vorher vergewissert hat,daß es eine Lüge war.

  4. 4
    Linus Bracher

    Nee, Bettler. Diese Jauchenseite würde ich nie aufrufen. Unter meiner Würde. Putze mir den Hintern ja auch nicht mit Schmiergelpapier ab.

    • 4.1
      Werner

      Hätte aber den Vorteil, dass Sie die Falschinfos aus erster Hand bekommen würden.

  5. 5
    Der Bettler

    Linus,wieso schreibst Du dann,daß Schreiberlinge vor Gericht müssen,weil
    sie Lügen verbreiten,wenn man die Jaucheseite noch nie abgerufen hat.
    Nicht sehr professionell,oder? Außerdem soll man sich in allen Richtungen
    schlau machen,auch wenn man in Venezuela lebt,um hier auch Postings
    zu schreiben,die Hand und Fuß haben. Einverstanden?

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