Kältewelle fordert weitere Todesopfer in Chile

obdachlos

Datum: 09. Juli 2012
Uhrzeit: 10:35 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Temperaturen fielen auf minus 8 Grad Celsius

Eisige Temperaturen im zentralen und südlichen Chile haben in diesem Jahr bereits zum Tod von 16 Obdachlosen geführt. Die jüngsten Todesfälle wurden an diesem Wochenende in der Haupstadt Santiago registriert, wo zwei Menschen auf der Straße erfroren.

Nach Angaben der Meteorologen fielen die Temperaturen in einigen Bezirken der Millionen-Metropole auf minus 8 Grad Celsius. Chile hat rund 12.000 obdachlose Menschen, etwa die Hälfte davon lebt in der Hauptstadt Santiago. Präsident Sebastián Piñera hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, Obdachlosen eine Unterkunft zu gewähren.

Stadtverwaltung und katholische Organisationen haben Unterstände für die Bedürftigen geöffnet, die Regierung hat einen Plan zum Bau von 57 Notunterkünften für etwa 12.000 Obdachlose angekündigt.

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