Guyana: Soziale Unruhen fordern Todesopfer

Datum: 20. Juli 2012
Uhrzeit: 11:51 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Untersuchung über den Tod der Demonstranten angekündigt

Nach gewalttätigen Demonstrationen wegen steigender Strompreise sind in Guyana mindestens drei Personen getötet worden. Guyana ist ein Staat in Südamerika, der an Brasilien, Venezuela und Suriname grenzt.

StepMap-Karte StepMap

Präsident Donald Ramotar hat eine Untersuchung über den Tod der Demonstranten angekündigt. Nach Berichten von Augenzeugen hatte die Polizei mit scharfer Munition und Tränengas auf die in der Stadt Linden protestierende Menschenmenge gefeuert. Die wütenden Demonstranten argumentierten, dass die grassierende Armut eine Bezahlung der neuen Stromgebühren verunmögliche.

Nachdem mehrere lokale Elektrizitätswerke und die Büros der regierenden Partei PPPC angezündet wurden, befürchtet die Oppositionspartei AFC eine Ausweitung der Proteste auf andere Regionen der semipräsidialen Republik. „Diese Morde bedeuten einen Wendepunkt und werden schwerwiegende und weitreichende soziale und zivile Unruhen nach sich ziehen“ zeigte sich ein Sprecher der Opposition überzeugt.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!