OAS entsendet keine Wahlbeobachter nach Venezuela

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Datum: 21. Juli 2012
Uhrzeit: 14:25 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Keine Einladung aus Caracas

Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat es als unwahrscheinlich betrachtet, eine Beobachtermission für die am 7. Oktober stattfindenden Präsidentschaftswahlen nach Venezuela zu entsenden. Laut Generalsekretär José Miguel Insulza wurde die regionale Internationale Organisation nicht eingeladen.

„Leider ist es sehr wahrscheinlich, dass wir an den Wahlen am 7. Oktober nicht mit einer Beobachtermission teilnehmen. Caracas hat uns nicht eingeladen und die Demokratische Charta ist eindeutig: Wir entsenden eine Mission nur dann, wenn es eine spezielle Einladung der Regierung gibt“, so Insulza.

Die venezolanische Regierung hat bisher die Einladung von Beobachtern der vom ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter und seiner Ehefrau Rosalyn Carter gegründeten Non-Profit-Organisation Carter Center und der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) bestätigt.

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  1. 1
    escéptico

    also können Missstände nur aufgedeckt werden, wenn man von der entsprechenden Regierung eingeladen wird

    jetzt macht es irgend wie Sinn, wenn Chavez sagt, die OAS ist überflüssig

  2. 2
    Der Bettler

    Wenn die OAS wieder so einen Trottel wie Carter schickt,der beim größten
    Wahlbetrug seit einem Jahrzehnt nichts bemerkt hat,dann ist es auch gut
    so.Der Wahlbetrug 2006 war dermaßen offentsichtlich,daß es der letzte
    Hintlerwäldler bemerken mußte.Die CNE wird auch nicht mehr so mit-
    spielen,und Capriles hat Köpfchen.Hugo wird es nicht mehr so leicht haben.

    • 2.1
      escéptico

      Carter Center und Unasur sind doch schon eingeladen.

  3. 3
    Der Bettler

    Habe ich nicht gehört,sorry.

    • 3.1
      escéptico

      steht doch im Artikel
      „Die venezolanische Regierung hat bisher die Einladung von Beobachtern der vom ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter und seiner Ehefrau Rosalyn Carter gegründeten Non-Profit-Organisation Carter Center und der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) bestätigt.“

      • 3.1.1
        Martin Bauer

        Ja, aber wie unser Freund Bettler schon schrieb, auf Carter & Co. ist gehustet. Was er in der Vergangenheit vollbracht hat, war ein Schlag ins Gesicht für alle demokratischen Venezolaner. Andernfalls hätte man Chávez vielleicht schon vor vielen Jahren zum Teufel jagen können. Diese Sauerei kann er nie mehr wieder gutmachen.

  4. 4
    Der Bettler

    Muß den letzten Absatz überrollt haben,jetzt habe ich es gelesen.

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