Justiz in Ecuador greift durch: Drei Tage Gefängnis für zu schnelles Fahren

Datum: 25. Juli 2012
Uhrzeit: 07:37 Uhr
Ressorts: Ecuador, Panorama
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Harte Strafen gegen Verkehrsrowdys

Um die Geschwindigkeit auf den wichtigsten Straßen der ecuadorianischen Hauptstadt Quito zu kontrollieren, geht die Justiz mit harten Strafen gegen Verkehrsrowdys vor. Am Dienstag (24.) wurde ein Fahrer wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit zu drei Tagen Gefängnis verurteilt.

Nach einer 13-minütigen Anhörung verurteilte Richter Rafael Pérez den Angeklagten Édgar Proaño Gordillo zu drei Tagen Gefängnis. Eine Auswertung des Fotoradars hatte ergeben, dass Proaño mit 124 Kilometern pro Stunde durch die Allee Simón Bolívar in Quito bretterte. Der Raser erhielt zusätzliche eine Geldstrafe von rund 292 US-Dollar und 10 Punkte in seine Führerscheinlizenz.

Ecuador will die Zahl der Verkehrsunfälle reduzieren. Laut einem Bericht der Inter-American Development Bank (IDB) hat das Land etwa 23.900 Unfälle im Jahr, hinter Paraguay die zweithöchste Rate in Lateinamerika.

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  1. 1
    Der Bettler

    Wenn das konsequent durchgezogen wird (was ich für richtig halte) ist
    das eine kleine Nebeneinnahme für die Regierung ,und vor allem für den Präsidenten.

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