Venezuela: Reifenplatzer sorgt für Panik an Bord

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Datum: 08. August 2012
Uhrzeit: 06:28 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Reifen des Fahrwerks in Flammen aufgegangen

Kurz nach der Landung auf dem Flughafen von Maturín (Bundesstaat Monagas) sind bei einer Maschine der venezolanischen Santa Barbara Airlines vier Reifen des Fahrwerks geplatzt und in Flammen aufgegangen. Unter den 165 Passagieren an Bord kam es zu Panik, nach Angaben der Flughafenbehörde gab es keine Verletzte.

Laut Henry Salazar, Direktor des Flughafens, ereignete sich der Vorfall am Dienstag (7.) unmittelbar nach Ankunft des Flugzeugs. Nach seinen Worten wurde für die Start-und Landebahn der Notfallplan aktiviert, Feuerwehr und Mitarbeiter des Flughafens evakuierten die Passagiere. Der Flughafen wurde geschlossen, mehrere Flüge ausgesetzt. Weitere Details gab die Airline nicht bekannt.

SBA Airlines fliegt nationale und internationale Ziele vom Flughafen Caracas aus an. Die Boeing 767-300ER werden nach Funchal auf Madeira, Los Rodeos auf Teneriffa, Madrid-Barajas und Miami eingesetzt. Auf gut ausgelasteten Strecken in Nord- und Südamerika kommen die Boeing 757-200 zum Einsatz. Am 21. Februar 2008 stürzte eine ATR 42-300 auf dem Flug von Mérida nach Caracas mit 46 Personen an Bord gegen einen Berg und zerschellte. Alle Insassen kamen bei dem Absturz wenige Minuten nach dem Start ums Leben, vermutlich hatte die Besatzung die Orientierung verloren.

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  1. 1
    Der Bettler

    Man kann wegen der Kriminalität nicht mehr auf die Straße.Das fliegen wird lebensgefährlich national,obwohl der Vollidiot seit Jahren verspricht
    (nach jedem Flugunfall) neue Flugzeuge zu kaufen.Bis heute habe ich noch keine neue Maschine gesehen.Alle daumenlang säuft eine Ferry ab
    und Eisenbahn habe ich überhaupt noch keine gesehen.Danke Hugo,daß Du so fürsorglich zu Deinem Volk bist.Sie werden es Dir im Jenseits danken
    daß sie wegen Dir tot sind.

  2. 2
    Deutscher in Venezuela

    Nur lebensmuete fliegen und autofahren geht auch nicht mehr vor lauter Loecher. Die Autobahnplaner sind auch deppert. Neulich bin nach Puerto Ordaz gefahren und von El Tigre bis Puerto Ordaz keine Tankstelle, kein Rastplatz und WC und das 220 km lang. Die Strecke von Maracay nach El Tigre bestueckt mit Riesenloecher. Ich besteige keine Flieger mehr von Venezuela.

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