Kältwelle in Peru fallen 18 Kinder zum Opfer

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Datum: 11. August 2012
Uhrzeit: 08:02 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Temperaturen von Minus 18 Grad Celsius

Aufgrund niedriger Temperaturen sind in den vergangenen Tagen 18 Kinder in Peru gestorben. In Cusco, der Hauptstadt der gleichnamigen Region und der Provinz Cusco im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes (3.416 m Höhe), fiel das Thermometer auf fünf Grad unter Null.

Aus den Provinzen Quispicanchi, Espinar, Chumbivilcas, Paruro und Canchis wurden Temperaturen von Minus 18 Grad Celsius gemeldet, 956 Kinder befinden sich mit Lungentzündung in den Krankenhäusern. Damit starben zwischen Januar und Juli dieses Jahres 193 peruanische Kinder unter fünf Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich rund 1,4 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Lungenentzündung. Damit ist Pneumonie heute noch immer die Krankheit, an deren Folgen weltweit die meisten Kinder unter fünf Jahren sterben.

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  1. 1
    Peter Baum

    Schlimme Kälte im Süden. Es schein, als würde die Südhalbkugel auf eine Eiszeit zusteuern. Das zeigt sich besonders, wenn man die Meervereisung der Antarktis anschaut, die liegt schon seit längerem konsistent über dem Mittel.

  2. 2
    Biene

    Es wird überall kälter: Siehe auch Europa/ Deutschland. Was bringen mir 15 Grad im November wenn es keinen Sommer mehr gibt. Abgeshen von 2-3 Wochen Hitze nur Kälte und Regen, tief Wolken verhanener Himmel und Wind seit Beginn des Sommers. Heute ist der 11. August und es müsste eigentlich absoluter Hochsommer herrschen 30-35 Grad, Badewetter und Trockenheit. Stattdessen verfaulte Pflanzen und sich bunt färbende Blätter bei rund 18-24 Grad. Sehr viele Pflanzen sind auf einem Stand den man an und für sich mitte bis Ende Sept. erwartet und nicht im Hochsommer. Nachts gehen die Temperaturen bid auf 10 Grad zurück und morgens liegt dicker Tau auf den Wiesen inkl. Nebel – im Hochsommer? Hier passt doch was nicht!

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