Festnahme US-Söldner: Washington offiziell nicht unterrichtet

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Datum: 14. August 2012
Uhrzeit: 07:47 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Regierung muss Verpflichtungen nach dem Wiener Übereinkommen erfüllen

Die Regierung der Vereinigten Staaten ist über die Festnahme eines angeblichen US-Söldners in Venezuela offiziell nicht benachrichtigt worden. Dies gab am Montag (13.) US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland in einem Interview bekannt. Die venezolanische Regierung will vor rund einer Woche einen US-amerikanischen Staatsbürger bei der illegalen Einreise nach Venezuela festgenommen haben, dieser soll laut Präsident Hugo Chavez Angehöriger der US-Marines sein.

„Wir haben von den Behauptungen der Regierung von Venezuela gehört, wurden aber nicht offiziell von der Festnahme eines angeblichen amerikanischen Bürgers unterrichtet“, so Nuland. „Unsere Botschaft an Caracas ist eindeutig. Sollte tatsächlich ein US-Bürger festgenommen worden sein, muss Venezuela seine Verpflichtungen nach dem Wiener Übereinkommen erfüllen und uns offiziell benachrichtigen“, fügte sie hinzu.

Während einer Wahlkampfveranstaltung hatte Chávez seinen Innenminister Tarek El Aissami medienwirksam autorisiert, im Fall der Festnahme mit der US-Regierung zu kommunizieren. Der bolivarische Führer bekräftigte, dass sich der Festgenommene im Jahr 2006 im Irak, seit 2004 mehrfach in Afghanistan, sowie im Jahr 2007 in Großbritannien, Deutschland, Dominikanische Republik und Kolumbien aufgehalten haben soll.

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  1. 1
    Pandora

    Wird wohl wieder „erlogen und erstunken“ sein , wie so vieles ..
    Hauptsache – man lenkt von wichtigen Themen im Land ab , aber das ist so typisch ….

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