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20. August 2012 - 09:14h | Aktualisiert: 20. August 2012 - 09:15h

Narco-Krieg gegen die Presse in Mexiko: Weiterer Journalist ermordet

Organisierte Verbrechen verwandelt das Land in eine tödliche Falle

Auf einer Straße im mexikanischen Bundesstaat Michoacán ist die zerstückelte Leiche des 46-jährigen Fotojournalisten Arturo Barajas entdeckt worden. Barayas arbeitete für die Zeitung Diario de Zamora. Neben den sterblichen Überresten von Barayas lag die Leiche von José Antonio Aguilar Mota, der sich als Fotograf für Touristen sein Geld verdiente.

Das organisierte Verbrechen verwandelt das Land in eine tödliche Falle für Journalisten. Mexiko gehört zu den gefährlichsten Orten für Journalisten weltweit. Allein in den vergangenen zwei Monaten wurden fünf Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet. Blogger werden geköpft, Leichen von Reportern grausam verstümmelt. Viele von ihnen sind Opfer im Kampf der Regierung gegen die Drogenkartelle, die Reporter ohne Grenzen (ROG) zu den größten Feinden der Pressefreiheit weltweit zählt.

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