Kuba und Dominikanische Republik bereit für Ankunft von Tropensturm Isaac

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Datum: 24. August 2012
Uhrzeit: 07:33 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Orkan bringt gewaltige Niederschlagsmengen

Tropensturm Isaac wird in den nächsten Stunden die Karibikinsel Hispaniola erreichen und die Dominikanische Republik und Haiti bedrohen. Der Sturm führt gewaltige Regenmengen mit sich, großflächige Überschwemmungen und Erdrutsche sind wahrscheinlich. In den letzten Stunden hat sich der Orkan leicht verstärkt, die Ausbildung zum Hurrikan vor Erreichen der Insel ist allerdings gering. Aktuelle Computermodelle gehen davon aus, dass der Kern des gewaltigen Tiefruckgebietes nicht direkt über Hispaniola zieht, sich nach Verlassen der Südküste der DomRep über Wasser rasch verstärken wird und am Samstag direkt über die Nachbarinsel Kuba zieht.

Heftige Niederschläge und Stromausfälle werden aus der Dominikanischen Republik gemeldet. Aus gefährdeten Gebieten in den den Provinzen San Pedro de Macorís, San Juan und anderen Orten im Süden und des National Distrikts werden Evakuierungen durchgeführt. Tropensturm Isaac bringt gewaltige Niederschlage, Flüsse und Bäche treten über die Ufer. Das Zentrum von Isaac liegt etwa 160 Kilometer süd-südöstlich von der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo, der Sturm entwickelt anhaltende Winde von 75 km pro Stunde.

Für Haiti kann die Lage bedrohlich werden. Mehr als 400.000 Menschen leben seit dem Erdbeben im Jahr 2010 noch immer in erbärmlichen Notunterkünften. Für den westlichen Teil des verarmten Karibikstaates wurde eine Hurrikan-Warnung ausgerufen, Präsident Michel Martelly hat einen geplanten Staatsbesuch in Japan abgesagt.

Auf Kuba laufen die Vorbereitung für die Ankunft von Isaac auf vollen Touren. Das Katastrophenmanagement der Insel gilt als eines der besten weltweit, dementsprechend routiniert geht der Nationale Zivilschutz vor. Für die Provinzen Guantánamo, Santiago de Cuba, Granma, Holguín, Las Tunas und Camagüey wurde die „informative Phase“ ausgerufen, aktuelle Daten von den Zuständen der Kanäle, Flüsse und Entwässerungssysteme in den großen Städten werden gesammelt und ausgewertet. Die Hotels in den Touristenorten wurden gewarnt, Evakuierungspläne für den Notfall liegen vor.

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