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6. September 2012 - 07:25h | Aktualisiert: 6. September 2012 - 07:25h

Kolumbien: Mindestens 15 FARC-Terroristen bei Bombenangriff getötet

Regionaler FARC-Chef unter den Opfern

Bei einem Bombenangriff der kolumbianischen Luftwaffe sind am Mittwoch mindestens 15 Mitglieder der linksgerichteten Terrororganisation FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) getötet worden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums befand sich unter den Getöteten José Epimenio Molina, ein von USA wegen Drogenhandels gesuchter regionaler FARC-Chef.

Demnach fand der Angriff in einem ländlichen Gebiet der Gemeinde Hacarí in der Nähe des Grenze zu Venezuela statt. Die meisten der getöteten Terroristen sind unter Tonnen von Erde und Schlamm begraben, da die massive Bombardierung des Lagers einen Erdrutsch ausgelöst hatte. José Epimenio Molina (“Danilo García”) galt als enger Freund von FARC-Anführer Rodrigo Londoño, alias “Timoschenko”. Für Hinweise auf seinen Aufenthaltsort hatte die kolumbianische Regierung etwa 442.000 US-Dollar ausgesetzt.

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