Wahlen in Venezuela: Caracas bestätigt 157 internationale Beobachter
Urnengang am 7. Oktober
Die Nationale Wahlkommission (CNE) in Venezuela hat am Montag auf einer Pressekonferenz in Caracas die Anwesenheit von 157 internationalen Beobachtern für die am 7. Oktober stattfindende Präsidentschaftswahl bestätigt. Nach Angaben von Tibisay Lucena, Präsidentin der CNE, befindet sich darunter ein Team der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) und der Afrikanischen Union (UA). Die Beteiligung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ist unterdessen noch nicht bestätigt.

Laut Lucena wurden 214 Beobachter offiziell eingeladen. Davon kommen 110 aus Lateinamerika, 65 aus Europa, 29 aus Nordamerika, sechs aus Asien und vier aus Afrika. Unter den Wahlbeobachtern befinden sich unter anderem vier Wahlexperten, 81 Politiker und Parlamentarier, 22 Wissenschaftler, 34 Journalisten, 29 Nichtregierungsorganisationen, sechs Schriftsteller, mehrere Intellektuelle und Schauspieler, vier “Persönlichkeiten”, vier Beamte und 13 Mitglieder sozialer Bewegungen.
Der Wahlbeobachter ist eine unabhängige Person, die eine Wahl beobachtet und dadurch auf ihre rechtmäßige Durchführung hin überprüft und Wahlfälschung verhindern soll. Die Wahlbeobachtung erstreckt sich, um wirksam zu sein, sowohl auf die Vorbereitung der Wahlen (Wählerlisten, Stimmzettel, Wahllokale usw.) als auch – unter Wahrung des Wahlgeheimnisses – auf die Wahlhandlung selbst (mögliche Behinderungen oder Beeinflussungen), auf die Stimmauszählung und Protokollierung des Wahlergebnisses. International ist es üblich, dass auch ausländische Wahlbeobachter, zum Beispiel von der OSZE, vor Ort sind und ihre Erkenntnisse ungehindert veröffentlichen können.
Fast 19 Millionen Venezolaner/innen sind am 7. Oktober dazu aufgerufen, für den Zeitraum 2013 bis 2019 einen neuen Präsidenten zu wählen. Präsident Hugo Chávez strebt seine dritte Amtszeit an, Oppositionskanditat Henrique Capriles möchte dies verhindern.
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Ich hoffe nicht nur Henrique Capriles
EINGELADEN wurden die Beobachter! Also von der Regierung handverlesen, damit bloss keiner kommt, der Chávez nicht leiden kann oder ihm gegenüber gar kritisch eingestellt ist. Die werden in der CNE schon wieder ihr Süppchen kochen. Hoffentlich spucken ihnen diesmal möglichst viele rein!
beim spucken könnte ich gute dienste leisten, wochtog ist, dass der topf gross genug ist, denn es wird bestimmt viel zu spucken geben.
wer glaubt, dass wahlen unter chavistas mit der gefahr des verlierens fair und ohne manipulationen verlaufen werden, lebt auf einem anderen stern. die vergangenheit hat zu oft das gegenteil gezeigt, und die regiemfreundlichen wahlbeobachter sprechen ganz klar für sich.