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19. September 2012 - 14:08h | Aktualisiert: 19. September 2012 - 15:12h

Paraguay – Argentinien – Bolivien: Orkan fordert mindestens acht Todesopfer

Konzert der "Scorpions" wurde abgesagt

Ein heftiger Sturm hat in der Nacht von Dienstag (18.) auf Mittwoch in Paraguay mindestens fünf Todesopfer und mehr als 100 Verletzte gefordert. Das für Dienstagabend geplante Konzert der deutschen Hard-Rock-/Heavy-Metal-Band “Scorpions” wurde abgesagt. Im nördlichen Argentinien fegten Böen einen Mann während Reparaturarbeiten vom Dach seines Hauses, er starb an seinen Verletzungen. In der Hafenstadt La Plata wurde der Hafen geschlossen, Dutzende Menschen mussten evakuiert werden. In der bolivianischen Stadt Santa Cruz blieb das Auto der ehemaligen Stadträtin Sara Rivera (64) in einer von heftigen Regenfällen überfluteten Entwässerungsrinne stecken, Rivera und ihr Sohn ertranken in ihrem Fahrzeug.

Der Sturm erreichte Windspitzen von über 140 km/h und riss Dächer und Bäume mit sich. Nach ersten Berichten der Behörden hinterließ der Orkan Schäden in Millionenhöhe. Aus dem südlichen und südöstlichen Uruguay werden ebenfalls schwere Schäden gemeldet. In der Hauptstadt Montevideo wurden hunderte Bäume entwurzelt, Häuser und Einkaufszentren abgedeckt.

Bei einer Pressekonferenz hatten die Mitglieder der 1965 in Hannover gegründeten Band “Scorpions” noch erklärt, dass sie noch eine Rechnung mit Paraguay offen hätten. Augrund von Tourneeterminen hatten sie das Land nie zuvor besucht. Die Scorpions (Klaus Meine, Rudolf Schenker, Matthias Jabs, Paweł Mąciwoda und James Kottak) wollten neben einer Stadttour durch Asunciónauch die Cataratas de Iguazú besuchen, die sie bis jetzt nur auf einem Foto gesehen hatten.

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