Wahlen in Venezuela: 39.018 Wahlmaschinen programiert

wahl

Datum: 30. September 2012
Uhrzeit: 08:04 Uhr
Leserecho: 13 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Opposition befürchtet Manipulation

Am Freitag (28.) endete die Programmierung und stichprobenhafte Kontrolle von 39.018 Wahlmaschinen, die bei den venezolanischen Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober zum Einsatz kommen werden. Die meisten der Wahlmaschinen befinden sich bereits in Sammelstellen und werden kommenden Donnerstag und Freitag in die einzelnen Wahllokale überführt.

Währenddessen wird der venezolanische Nationale Wahlrat (CNE) nicht müde, die Vertrauenswürdigkeit des Wahlsystems zu preisen. Internationale Experten bestätigen, dass das venezolanische Wahlsystem eines der zuverlässigsten und transparentesten von ganz Lateinamerika ist.

Von vielen Beobachtern wird allerdings das politische System des südamerikanischen Landes in Frage gestellt. Da der Wahlrat im wesentlichen von Chávez-Anhängern dominiert wird, befürchtet die Opposition Manipulierungen der Wahlergebnisse nach Schließung der Wahllokale.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    patriot

    das ist unmöglich, da auf jede abgegebenen elektronische Stimme auch eine aus Papier kommt – und diese werden ja auch abgezählt…, also, wo soll das gefälscht werden? Die Opposition muss halt genug von Ihren Leuten drin haben, damit nicht rumgetrixt wird…!

  2. 2
    Annaconda

    Ich erinnere mich noch an 2006,da sollten eigentlich schon kurz nach der Schliessung der Wahllokale die ersten Hochrechnungen vorliegen und da zogen sich die Direktoren des CNE (allesamt nicht unparteisch,also Chavezgetreu) hinter verschlossene Türen zurück und mauschelten die ganze Nacht herum um dann oh Wunder den Sieg von Chavez zu verkünden.Dieses Mal ist die Situation etwas verschieden,zumal einer(!) der Direktoren unabhängig ist und die Stimmen zugunsten Capriles eine deutliche Mehrheit aufweisen.Es bleibt zu hoffen,dass sie angesichts der offensichtlichen Mehrheit der Stimmen der Opposition nicht mehr tricksen können und wie gesagt wie gedenkt er denn gegen eine Mehrheit regieren zu wollen?Es sei denn,er wäre ein Diktator,aber das ist er doch nicht oder????

    • 2.1
      Martin Bauer

      Er regiert schon lange gegen eine Mehrheit. Die Schweinebacke und seine Kumpane werden zu jedem Mittel greifen, um an der Macht zu bleiben. Selbst wenn sie die Wahl verlieren und dies zunächst anerkennen, bleiben ihnen danach immer noch Möglichkeiten, wie Verhängung des Ausnahmezustandes unter irgend einem Vorwand, Bei der Volksabstimmung zur unbegrenzten Wiederwahl habe sie auch zunächst ihre Niederlage eingestanden, um später durch die Hintertür doch ihren Willen durch zu setzen.

  3. 3
    jose

    latina-press, 18.09. 2012:

    „Die venezolanische Opposition wird bei der am 7. Oktober stattfindenden Präsidentschaftswahl etwa 210.000 Wahlbeobachter/Zeugen einsetzen. Diese sollen die 13.810 Wahllokale im Land überwachen, um befürchtete Unregelmäßigkeiten seitens der Regierungspartei zu verhindern.“

    • 3.1
      Martin Bauer

      Das nutzt gar nichts, wenn die CNE, wie immer, hinter verschlossenen Türen alles verfälscht.

      • 3.1.1
        Annaconda

        was hilft denn überhaupt noch gegen die sich an die Macht klammernde Zecke?

      • 3.1.2
        Martin Bauer

        RAID Gold! Ist nur ne Frage der Dosierung.

  4. 4
    Ossito

    Baygol ist glaub ich giftiger.

    • 4.1
      Martin Bauer

      Meine Frau sagt, Raid wirkt besser als Baygon. Man sollte vielleicht einfach die Probe machen. Genug Ungeziefer läuft ja rum und schiesst auf friedliche Menschen.

  5. 5
    jose

    Mein Vater schwört auf Zyklon B.
    Das habe sich seinerzeit gut bewährt!

    • 5.1
      Annaconda

      Nicht ernst nehmen…..das beste Mittel ist massiv wählen gehen und hoffen ,dass das Resultat akzeptiert wird.Leider sind heute Gespräche von hohen Regierungsvertretern durchfiltriert wo man deutlich hört,wie sie im Falle eines Wahlsieges der Opposition versuchen werden das Ruder rumzureisen.http://t.co/RyhesOrt

      • 5.1.1
        Martin Bauer

        In der Tat war das mit den Insektiziden nicht ernst gemeint. Allerdings wird „Hoffen“ allein auch nichts nützen. Wer sich in der Vergangenheit Kommunist nannte und an der Macht war, dem musste stets sehr nachdrücklich geholfen werden, um sich von der Macht wieder zu trennen. Schon Fidel sagte einst zu Chávez: “ En la revolución no se cuenta!“ Damit meinte er, man zählt keine Wählerstimmen und keine Leichen, allein das Ziel zählt. Wer sich so verhält, der muss ggf. mit härteren Bandagen zur Raison gebracht werden.

  6. 6
    jose

    Hätte ich das wirklich ernst genommen, hätte ich anders reagiert………..
    Ich erinnere mich sehr wohl an Ihren Wunsch, dass es nicht zu Blutvergießen kommen möge.
    Wobei man, wie gesehen, nicht alle Idioten und Verbrecher prophylaktisch „stilllegen“ kann.

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