Botnet Zeus infiziert mehr als 2.000 Rechner in Argentinien

zeus

Datum: 21. Februar 2010
Uhrzeit: 11:50 Uhr
Ressorts: Argentinien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das Zeus-Botnet stellt weiterhin eine starke Spam-Macht dar. Laut einem aktuellen Bericht soll sich Zeus mit der Waledac-Malware verbunden haben und nun mehr als 74.000 PCs kontrollieren, einige davon in Regierungseinrichtungen.

Ursprünglich wurde der Trojaner mit Namen Zeus zum Raub von Bankdaten entworfen. Nun ist dieser Datenräuber aus seiner digitalen Versenkung erneut aufgetaucht und hat es insbesondere auf den Militärsektor und Behörden abgesehen.

In Argentinien tauchten in den letzten Tagen tausende gefälschte E-Mails aus Osteuropa auf, in welchen der Empfänger aufgefordert wird den angegebenen Link anzuklicken, welcher angeblich ein Windows-Update installiert und gegen Zeus-Attacken schützen soll. Zeus spioniert sowohl Logins für E-Mail-Dienste und Soziale Netze als auch Bankzugangsdaten aus. In rund 200 Ländern sind Firmen betroffen, hauptsächlich jedoch in Ägypten, den USA, Saudi-Arabien sowie in Mexiko. Dabei wurden über 75 GB an Daten von rund 74.000 Computern gestohlen.

Laut Informationen von Eddie Schwartz, Chief Security Office NetWitness in Buenos Aires, sind in Argentinien hauptsächlich Banken, Universitäten und Technologie-Unternehmen von Zeus betroffen. Mehr als 2.000 Menschen wurden Opfer dieser Attacken.

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