Kuba: Schwester von Fidel Castro dementiert Gerüchte

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Datum: 13. Oktober 2012
Uhrzeit: 20:24 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Meldungen sind ein totaler Unsinn

Juanita Castro, seit 48 Jahren im Exil in Miami lebende Schwester von Raúl und Fidel Castro, hat Gerüchte bestritten, dass sie eine Reise nach Kuba plane. Gleichzeitig gab sie bekannt, dass sie keine Informationen über den Gesundheitszustand des ehemaligen kubanischen Diktators besitze.

„Ich bereite keine Reise nach Kuba vor und habe keinen Kontakt mit dem Kreis der Familie meiner Brüder (Fidel und Raúl)“, so Juanita in einem Interview. Damit widersprach sie einem Bericht des venezolanischen Journalisten Nelson Bocaranda. Dieser hatte von einer bevorstehenden Reise auf die Karibikinsel berichtet. Grund soll die angebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes von „El Comandante“ sein.

Juanita hatte bereits mehrfach in Interviews darauf hingewiesen, dass ihr Bruder das kubanische Volk verraten hat. „Wir wuchsen behütet auf und wurden verwöhnt. Doch als Fidel an die Universität ging, politisch tätig wurde und Fulgencio Batistas Staatsstreich kam, war es mit dem Frieden in der Familie vorbei“, so die 77-jährige.

Die „revolutionäre Schwester“ räumte ein, dass sie in den letzten Stunden mit unzähligen Telefonaten bombardiert wurde. „Mein Telefon hat nicht zu Klingeln aufgehört. Die Meldungen über den Tod meines Bruders sind ein totaler Unsinn und ich finde es unverantwortlich, unbegründete Gerüchte ohne die geringste Rücksicht auf den betreffenden Personenkreis in Umlauf zu bringen“, so Juanita.

Über soziale Netzwerke und Online-Medien verbreitete sich die Nachricht über den angeblichen Tod von Fidel Castro wie ein Lauffeuer. Journalisten aus Miami berufen sich bei ihren Meldungen dabei auf “Quellen” innerhalb der Familie des Revolutionsführers. Ein Anlass, der die Gerüchteküche wieder einmal brodeln lässt, ist der Wahlsieg des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez. Kubas Präsident Raúl Castro gratulierte dem bolivarischen Führer offiziell umgehend zu dessen Wiederwahl, sein politischer Ziehvater Fidel Castro schwieg bisher.

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  1. 1
    Der Bettler

    Keine Bange,der lebt noch.Er wartet auf seinen Ziehsohn Hugo,gemeinsam
    stirbt sich leichter.

  2. 2
    jose

    Und zwar an Christi Himmelfahrt!
    Das haben die beiden in einem Geheimpapier bereits festgelegt………

    • 2.1
      Annaconda

      Die sind doch unsterblich,sie machen lediglich eine molekulare Transformation durch.Unglaublich diese Personen,wie sie sich in einen Bunker der Lügen und Machenschaften verziehen,während das Volk die Konsequenzen ihrer Hirngspinnste ertragen muss.@Jose…wann ist Christi Himmelfahrt um diesen Tag,dann eventuell als Nationalfeiertag zu erklären?.

  3. 3
    jose

    Christi Himmelfahrt ist ein beweglicher Feiertag, da sowohl der Todestag als auch die Auferstehung von der röm. Kirche nicht auf einen feststehenden Tag datiert werden.
    Ich weiss, dass die griechisch orthodoxen Kirche mit einem anderen Kalender arbeitet (da ist Ostern später), so dass die Chance gut ist, gleich zwei, allerdings bewegliche, neue Nationalfeiertage zu erklären.
    Ich finde das nur recht und billig, denn es sind schließlich zwei Leute, die vom Baum des Bettlers gefallen sein werden.

    (Unsere Ökonomen und Politiker fordern die Reduzierung von Feiertagen, da diese schädlich für´s Bruttosozialprodukt sind. Einer ist ihnen schon vor Jahren zum Opfer gefallen!)

    Ihre Aussage zur Entstehung von Karzinomerkrankungen kann ich ohne weiteres unterschreiben. Es ist ein multifaktorielles Geschehen. Die Gewichte der einzelnen Faktoren sind (auch) nicht feststehend, sondern spiegeln den jeweiligen Forschungsstand wieder.
    Nicht vergessen darf man, dass bestimmte Karzinome mit zunehmendem Lebensalter häufiger auftreten (z.B. Prostatakrebs). Interessant finde ich die Tatsache, dass man bei einem nicht geringen Prozentsatz von alten Männern nach deren „natürlichem“ Tod (z.B.Herzversagen) bei der Obduktion zufällig einen eigentlich bösartigen Prostatakrebs entdeckt, der niemals Beschwerden gemacht hat.
    Zu den indigenen Völkern (z.B.Indios):
    auch da kann ich Ihnen weitgehend zustimmen. In der Regel ist bei diesen die durchschnittliche Lebenserwartung deutlich geringer, als die bei uns „Zivilisierten“.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass z.B. ein Yanomani an der Demenz vom Alzheimer-Typ erkrankt, tendiert nach Null.
    Kann man deswegen mit Sicherheit sagen, dass es eine Zivilisationserkrankung ist?
    Diese Demenz ist weitgehend altersbedingt. (Ich habe allerdings auch mehr als einen Jüngeren ab 40. Lebensjahr kennenengelernt, der an dieser Krankheit litt.)
    Zu Chavez:
    wieviele Operationen hat er hinter sich, zusätzlich 2 oder 3 Chemo- und Bestrahlungs-zyklen?
    Wenn er sich für geheilt ERKLÄRT, ist das reines (menschlich völlig verständliches) Wunschdenken.
    Ob er geheilt IST, lässt sich auch durch die von einigen Foristen geforderten gründlichsten Untersuchungen nicht klären.
    Nach der international anerkannten Definition ist derjenige geheilt, der fünf Jahre nach Behandlung noch lebt.
    Ich wünsche auch meinem ärgsten Feind nicht eine solche Krankheit mit derartig eingreifenden Behandlungen UND der dennoch bleibenden Ungewissheit!
    Und auf Castro trifft ja wohl eindeutig der Satz zu, dass Totgesagte länger leben!

    Mark Twain hat formuliert:
    „Prognosen sind ausgesprochen schwierig, besonders wenn sie sich mit der Zukunft befassen.“

    salud y saludos desde alemania!

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