Fast 300 Lehrer haben Kuba verlassen

Datum: 18. Oktober 2012
Uhrzeit: 20:31 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Verlust von etwa 11.9 Millionen US-Dollar

Nach Angaben des kubanischen Ministeriums für Bildung haben in diesem Jahr bisher 287 Lehrer/innen die Karibikinsel verlassen. Havanna macht für den „Brain Drain“ (Abfluss von Gehirn) die US-Wirtschaftsblockade verantwortlich.

Der Sprecher des Ministeriums für Bildung (Mined), Lisardo García Ramy, gab auf einer Pressekonferenz am Donnerstag (18,) bekannt, dass die Migration der akademischen Fachkräfte einen wirtschaftlichen Verlust von etwa 11.9 Millionen US-Dollar verursache. Nach seinen Worten belaufen sich die Kosten bis zu einem Abschluss in Pädagogik auf ungefähr 41.000 Dollar.

Die Gründe, warum Fachkräfte ihre Heimat verlassen, sind überwiegend individuell: Schlechte Arbeitsbedingungen, geringe Bezahlung und fehlende Karriere- oder Weiterbildungschancen begünstigen die Wanderungsentscheidung. Aber vielerorts spielen auch eingeschränkte Presse-, Meinungs- oder Informationsfreiheit, politische Verfolgung oder die Instabilität der Herkunftsregion eine Rolle.

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  1. 1
    hombre

    Es gibt doch genug Lehrer in Kuba…die Castro-Brüder!

    Wohl immer noch der Meinung, das die Mauer mit Stacheldraht, Todesstreifen, Selbstschussanlagen in der Ex-DDR zur Sicherheit des sozialistischen Regimes war…

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