US-Präsidentschaftswahl: Venezuela erwartet keine wesentlichen Änderungen in der Außenpolitik

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Datum: 06. November 2012
Uhrzeit: 10:03 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Historisch enges Rennen erwartet

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez geht nach eigenen Worten davon aus, dass die Präsidentenwahl in den USA keinen Kurswechsel bei der US-Außenpolitik bringen wird und in Bezug auf die US-Beziehungen mit der Welt, mit Lateinamerika und mit Venezuela zu keinen wesentlichen Änderungen führen wird.

„Aus unserer Sicht ist es egal, wer von den beiden Kandidaten gewinnen wird. Die Beziehungen der USA mit der Welt, mit Lateinamerika und mit Venezuela werden sich nicht grundlegend ändern. Hoffentlich wird die nächste US-Regierung ihre Rolle in dieser Welt überprüfen/überdenken“, so der bolivarische Führer. Chávez gilt als schärfster US-Kritiker der Region. Inmitten angespannter Beziehungen haben die USA und Venezuela seit 2010 keine Botschafter, obwohl Caracas fast eine Million Barrel Öl nach Washington liefert.

In den USA wird am Dienstag (6.) ein neuer Präsident gewählt. Nach letzten Umfragen liegen Amtsinhaber Obama und Herausforderer Romney fast gleichauf. Alles deutet auf ein historisch enges Rennen hin, die spanischsprachigen Wähler könnten bei einer hohen Wahlbeteiligung ihrer Volksgruppe die US-Präsidentschaftswahl zugunsten des demokratischen Amtsinhabers Obama entscheiden. Von 293.000 in den USA lebenden Venezolanern/innen werden etwa 81.000 mit US-Staatsbürgerschaft von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: DietmarLang/IAP/latina-press

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Der Bettler

    Woher will das Hirn wissen,wie die Beziehungen der Welt mit USA sind ?
    Habe gar nicht gewußt,daß er auch schon Wahrsager ist.Er soll beten daß
    Obama gewinnt,denn Romney wird als erstes die Öllieferungen einstellen.
    Die Lieferungen an die USA sind überlebenswichtig für Venezuela,da sie die Einzigen sind die Weltmarktpreise bezahlen,und auch die dazugehörigen Raffinerien besitzen.

    • 1.1
      Martin Bauer

      Der Gebrauch der Wortes „Hirn“ in Verbindung mit unserem „Corazon de Venezuela“ ist schon ein ziemlicher Spagat.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!