Venezuela: Täglich zwischen 16 und 22 Bundesstaaten ohne Strom

Datum: 30. November 2012
Uhrzeit: 11:02 Uhr
Ressorts: Panorama, Venezuela
Leserecho: 15 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela sind täglich zwischen 16 und 22 Bundesstaaten ohne Strom. Die am stärksten von den Rationierungen während der Spitzenzeiten betroffenen Bundesstaaten sind Anzoátegui, Aragua, Bolívar und Zulia. Dies gab Ingenieur José Aguilar, internationaler Energie-Berater, in einem Interview bekannt.

„Jeden Tag sind in den sogenannten Stoßzeiten zwischen 16 und 22 Bundesstaaten ohne Strom. Zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr und von 19:00 Uhr bis 23:00 Uhr (Ortszeit) kommt es in Anzoátegui, Aragua, Bolívar und Zulia zu den häufigsten Ausfällen“, so Aguilar. Ständig wiederkehrende Ausfälle werden nach seinen Worten auch aus Carabobo, Falcón, Mérida, Monagas, Nueva Esparta, Portuguesa, Sucre, Táchira, und Trujillo gemeldet.

Argenis Chávez, Präsident des staatlichen venezolanischen Energieunternehmens CORPOELEC räumte letzte Woche ein, dass wegen fehlerhafter Generator-Einheiten täglich Rationierungen durchgeführt werden. Nach seinen Worten sind die Anlagen Planta Centro (Carabobo), 9 de Tacoa (Vargas) und 17 de Ramón Laguna (Zulia) wegen Service-Arbeiten außer Betrieb. Wann die „Service-Arbeiten“ durchgeführt sein werden, gab er nicht bekannt.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    hugito

    den Venezolaner, der sich nicht auf einen Stromausfall freut, habe ich noch nicht kennengelernt…- freuen sich wie die Schneekönige, wenn se nix zu arbeiten haben…- wie war das nochmal, Venezuela eins der Länder mit der geringsten Produktivität im internationalen Vergleich

  2. 2
    Annaconda

    Das geht jetzt schon Jahre so,doch immer wieder sind andere fadenscheinige Gründe die Ursache,und obwohl tonnenweise Plastikschrott und Billigmotoräder aus China importiert werden, kommt keiner auf die Idee Solarlampen etc. aus China einzuführen,das wäre das sicherste Geschäft.Denn jeden Abend bei Kerzenschein ist zwar sehr romantisch ,aber doch sehr teuer und manchmal werden jetzt auch noch Streichhölzer und Kerzen knapp.Aber wie tönte das Grossmaul vor kurzem wieder in seiner Stammtischrunde : Venezuela ist auf dem Weg zur Weltmacht!

    • 2.1
      gerda mueller

      seit jahren hören und sehen wir immer wieder den selben scheiss. an einem punkt aber sind sich alle politiker auf unserer erde einig und gleich:
      SIE LÜGEN BETRÜGEN VERBRECHEN VERTUSCHEN KORRUMPIEREN STEHLEN und stinken wenn sie nur schon den mund aufmachen.
      wenn ich nur schon lese „wartungsarbeiten“ wann denn haben venezos schon mal etwas gewartet? es wird notmässig repariert wenns nicht mehr geht! und wenn einer weis wie man einen schraubenzieher halten muss, rennt er am nächsten tag bereits mit visitenkärtchen herum und dem titel INGENIEURE

  3. 3
    Manni

    Lasst das mal nicht den linken Schwachköpfen lesen. Diese Trottel schreiben von einem Wirtschaftswachstum. Ist schon klar, Regierungsmeldungen abkopiert. Lach micht tot.

  4. 4
    Ramon

    Ihr fleißige dutsche haltet aber wirklich viel von uns venezolaner. Ist das der Grund warum ihr nach Venezuela gekommen seid? um so richtig über uns mekern zu können.

    • 4.1
      jose

      Danke Ramon!
      Ich schäme mich immer wieder gegenüber meinen venezolanischen Freunden für Äusserungen dieser „Botschafter Deutschlands“ in Ihrem Heimatland.
      (Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!)

      • 4.1.1
        Martin Bauer

        Ein Detail sei dazu noch anzumerken: Zum schlimmsten Dreck, der in Venezuela rumläuft, zählen leider einige deutsche Landsleute, die Chávez aktiv unterstützen. Auch sowas kann man nicht beleidigen.

    • 4.2
      Martin Bauer

      Dann fragen Sie mal Venezolaner nach deren Meinung über ihre eigenen Landsleute! Ich würde es nie wagen, mich so niederschmetternd zu äussern. Die Meinungen reichen von „ungebildet, desorganisiert und undiszipliniert“ über „korrupt, faul und egoistisch“ bis hin zu „sittlich und moralisch verkommen“. Die Worte stammen nicht von mir, ich habe sie nur übersetzt.

      • 4.2.1
        Ramon

        Venezolaner dürfen das ja auch. Es geht um die Meinungen, die diese Gruppe über den venezolaner äußert. Meistens ziemlich herablassend und zum Teil rassistisch. Man kann kritisieren aber man muss dabei nicht beleidigen. Bitte benehmen Sie sich als Gäste hier!

      • 4.2.2
        Martin Bauer

        Beleidigungen sind überall deplaziert. Nur Mörder, Diebe und Betrüger kann man ja wohl beim Namen nennen.

        Ich bin hier nicht als Gast. Wenn ich in Deurtschland akzeptieren soll, dass Menschen aus völlig fremden Kulturen, ohne deutsche Staatsbürgerschaft, als gleichwertige Mitbürger gelten, dann müssen die Venezolaner es auch akzeptieren, wenn ich, als Ehemann und Familienvater geborener Venezolaner in ihrem Land mitrede und mitgestalte. Dabei habe ich in Venezuela noch niemanden beleidigt, ausser dreckige Chavista als das bezeichnet, was sie sind. Und dazu habe ich jedes Recht.

  5. 5
    Ramon

    Na, wo sind die andere Kommentare?

  6. 6
    Werner

    Euch braucht niemand zu beleidigen. Ihr seid eine Beleidigung für den Rest den Welt.

    http://latina-press.com/news/140509-transparency-index-venezuela-korruptestes-land-in-lateinamerika/

    • 6.1
      Ramon

      Richtig so Werner. Wir venezolaner sind eine Beleidigung für den Rest den Welt. Zum Glück haben wir euch die deutsche Emigranten, die nach Venezuela kommen um uns alles beizubringen.

  7. 7
    Manuel

    Richtig, Ramon. Nur mit der Sprache scheint es noch Schwierigkeiten zu geben.

  8. 8
    Annaconda

    Also man sollte sich generell vor Verallgemeinerungen schützen,besonders natürlich als Deutscher bekommt dann schnell,die ja ebenfalls rassistische Reaktion.Ich denke nicht ,dass sich hier jemand noch über die laufenden Stromausfälle freut.Und zum Thema Faulheit,leider ist unter der Ch avezregierung ein enormer Verfall von Moral,Werten und Kultur festzustellen.Viel gebildete Venezolaner haben das Land verlassen und Chavez hat Raub,Faulheit und Respektlosigkeit gegenüber Natur und Mensch demokratisiert.Es gibt dazu viele kritische Stimmen im eigenen Land sowohl von venezolanischen Staatsbürger,als auch von anderen Südamerikanern aus Kolumbien,Ecuador etc.Sie alle sind sich darin einig,dass der Venezolaner „bequem“ ist,also gewiss kein deutsches Vorurteil.Eine Beleidigung ist mit Sicherheit die herrschende Politikerklasse,welche an Irrespekt kaum noch zu überbieten ist und die Leute ,welche aus persönlichen Interessen diese noch unterstützen.Bedenklich die neue Nachricht ,dass Norwegen im nächsten Jahr aus Sicherheitsgründen ihre Botschaft in Caracas schliessen wird,das machen die bestimmt nicht aus Spass,die Lage ist sehr kritisch.Auch wenn immer Foristen dieses, als das „übliche“ deutsche Gestänker abtun wollen .Ich denke eine kritische Haltung ist das Recht eines Jeden, ob in seinem Heimatland oder Gastland,dabei Unterschiede zu machen,entspricht doch nicht mehr dem aktuellen „Weltbürger“.Die Welt ist ineinander verkettet und wir sitzen alle im selben Boot und somit müssen wir ein Leck stopfen,egal an welcher Stelle es auftritt.

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