Erhöhte syrische Aktivität in Lateinamerika klare und wachsende Bedrohung für die USA

ros

Datum: 02. Dezember 2012
Uhrzeit: 12:20 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Strengere Sanktionen gegen sadistischen Tyrannen gefordert

Der syrische Despot Baschar al-Assad hat seinen Vize-Außenminister Faisal al Mokdad auf eine Tour nach Lateinamerika entsandt. Die geplanten Besuche in Kuba, Nicaragua, Venezuela und Ecuador bezeichnet Ileana Ros-Lehtinen, in Havanna geborene US-amerikanische Politikerin (Republikanische Partei) und seit 1989 Abgeordnete im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten, als klare und wachsende Bedrohung für die USA und Gefahr für die regionale Sicherheit.

Die Staatschefs einiger lateinamerikanischer Länder zeigen immer wieder unverhohlen ihre Sympathie mit den menschenverachtenden Terrorregimen im Iran, Syrien oder Libyen. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat Assad stets gegen die internationale Kritik verteidigt und den USA und deren Verbündeten vorgeworfen, Unruhen in Syrien zu schüren, um die Regierung des Landes zu stürzen.

Das Regime des syrischen Diktators steht vor dem finanziellen Kollaps, weshalb Assad bei den linksgerichteten/kommunistischen Regierungen um Solidarität und Unterstützung buhlt. Anlässlich der Reise von Mokad gab Ros-Lehtinen folgende Erklärung ab:

„Fast ein Jahr nach Ahmadinedschads ‚Tour des Tyrannen‘ scheint es, dass das syrische Regime dem Beispiel aus Iran folgt und hat deshalb seinen Vize-Außenminister beauftragt, sich mit den tyrannischen Regimes von Venezuela, Kuba, Nicaragua und Ecuador zu treffen. Ein staatlicher Förderer des Terrorismus nach dem anderen erhält eine königliche Behandlung von diesen Tyrannen Lateinamerikas. Es ist erschreckend, aber nicht überraschend, dass diese linken Regierungen mit offen Armen die Unterstützer des weltweiten Extremismus empfangen und unterstützen.

Diktator Bashar al-Assad foltert und ermordet systematisch Zehntausende Menschen seines eigenen Volkes. Nun hat er seinen Gesandten nach Lateinamerika geschickt, in der Hoffnung Unterstützung für sein Regime zu finden. Die erhöhten iranischen und syrischen Tätigkeiten in unserem eigenen Hinterhof stellen eine klare und wachsende Bedrohung für die USA und ihre regionalen Sicherheitsinteressen dar. Diese Schurkenstaaten haben dadurch die Möglichkeit, eine Plattform zur Verbreitung und Legitimierung ihrer kriegerischen Handlungen zu schaffen.

Chávez und seine autokratischen Kohorten wie Ortega, Correa und die Castro-Brüder bieten der syrischen und iranischen Diktatur eine Rettungsleine, wodurch sie die gegen sie verhängten Sanktionen zu umgehen versuchen. Es ist wichtig, dass die USA strengere Sanktionen verhängt, um dadurch die Schlinge um diese sadistischen Tyrannen zuzuziehen. Ebenfalls müssen die Unterstützungen dieser den Terrorismus sponsernden Staaten geahndet werden“, so die Vertreterin des 18. Wahldistrikts des Bundesstaates Florida.

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  1. 1
    gerda mueller

    ein natürliches verhalten legen diese leute an den tag. nur selten treiben sich unterliedlich gesinnte zusammen herum. meist bleiben die verlierer unter sich um sich gegenseitig zu unterstützen.

  2. 2
    jose

    O-Ton Ros-Lethinen, US-amerikanische Politikerin (Republikanische Partei) und seit 1989 Abgeordnete im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten:
    „………..in unserem eigenen Hinterhof………. “
    So versteht diese Dame die Souveränität lateinamerikanischer und karibischer Staaten………….!
    Sie hat bis heute nicht begriffen, was US-Präsident Monroe seinerzeit (1823 ) gemeint hat.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Monroe-Doktrin

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