Venezuela: Opposition verlangt Aufklärung

(8)VENEZUELA-PORTUGUESA-POLITICA-ELECCIONES

Datum: 09. Dezember 2012
Uhrzeit: 14:45 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Wahrheit in Teilbeträgen

Die venezolanische Opposition hat am Sonntag (9.) einmal mehr Klarheit und Aufklärung über den tatsächlichen Gesundheitszustand von Präsident Hugo Chávez gefordert. Dieser hatte wenige Stunden zuvor bekannt gegeben, erneut an Krebs erkrankt zu sein und sich einer weiteren Operation auf Kuba zu unterziehen.

„Es gibt Dinge, die einfach gesagt werden sollen. Das venezolanische Volk hat es satt, die angebliche Wahrheit in Teilbeträgen mitgeteilt zu bekommen. Sollten die angekündigten Szenarien tatsächlich eintreten, weist die Verfassung einen unumgänglichen Weg vor“, erklärte ein Sprecher der Opposition im staatlich nicht kontrollierten Kanal „Globovision“.

In einem theaterreifen Auftritt hatte der nach eigenen Worten kerngesunde bolivarische Führer am Samstag (8.) schlussendlich einräumen müssen, dass er erneut an Krebs erkrankt sei. Der Staatschef empfahl seinem Volk mit Vizepräsident Nicolás Maduro schon mal einen Nachfolger.

Die venezolanische Verfassung sieht in den Artikeln 233 bis 235 vor, dass bei Nichtleistung des Amtseides durch den Präsidenten (10. Januar 2013) innerhalb von 30 Tagen eine Neuwahl stattfinden muss. In der Zwischenzeit wird das Amt durch den Präsidenten der Nationalversammlung ausgeübt. Wenn der vereidigte Präsident (nach dem 10. Januar) in den ersten vier Jahren seiner sechsjährigen Amtsperiode „dauerhaft fehlt“, sieht die Verfassung ebenfalls eine Neuwahl innerhalb von 30 Tagen vor. In diesem Fall liegt die temporäre Präsidentschaft beim Vize-Präsidenten (Nikolas Maduro).

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: avn

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    escéptico

    die Opposition sollte langsam mal aus den Pantoffeln kommen
    warum nutzen sie nicht das, was sie haben
    auch wenn sich niemand an die Verfassung oder die Gesetze hält; es gibt sie
    Chavez hat nicht nur das CNE belogen; er hat seine Wähler belogen; er hat das venezolanische Volk belogen; er hat die ganze Welt belogen

  2. 2
    Der Bettler

    Ohne Chavez fällt sowieso der ganze Sozialismo 21 und seine Partei wie
    ein Kartenhaus zusammen. Es hat sich gelohnt so eine Ausdauer zu haben.
    Die Opposition ist stark wie noch nie,und die richten das schon.

  3. 3
    Annaconda

    Auffällig erscheint nur ,dass immer vor den Wahlen ,wenn ein Popularitätsverlust wie momentan durch die nicht eingehaltenen Wahlversprechen,Versäumnisse bei der Bezahlung öffentlicher Angestellter sowie einer Anzahl ungelöster Probleme im Land,die Maschinerie der Aktion Mitleid in Aktion tritt.“ Jahre geht diese Schmierenkomödie schon …ich bin krank,snif,ich bin geheilt,ätsch jetzt bin ich wieder krank….Also es ist schwer denen noch ein Wort zu glauben.Hat doch nicht vor ein paar Tagen der Nicolas Maduro erklärt,sein Comandante befände sich jeden Tag bei besseren Gesundheit und würde nur nach Kuba zum einem abschliessenden Therapie….und paar Tage später erscheint er im TV und küsst als sogenannter Marxist-Leninist (Atheiist) ein Kruzifix.Seifenoper ohne Ende oder geht es ihm wirklich schlecht? Ja wie heisst es doch so zutreffend.Wer einmal lügt,dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht! Und wenn man bedenkt,dass er nicht nur einmal gelogen hat, sondern 14 Jahre konstant den Rekord im unverschämten Dauerlügen innehat,dann weiss man ja wie es bezüglich des Vertrauens aussieht.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!