Präsident von Ecuador schließt Asyl für Assad nicht aus

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Datum: 10. Dezember 2012
Uhrzeit: 14:53 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Bisher keine Gespräche stattgefunden

Ecuadors Präsident Rafael Correa hat die Gewährung von Asyl für den syrischen Diktator Baschar al-Assad nicht kategorisch ausgeschlossen. Dies gab das linksgerichtete Staatsoberhaupt am Freitag (7.) in einem Inteview mit der brasilianischen Zeitung „Folha de Sao Paulo“ bekannt. Die Regierung des südamerikanisches Landes hatte bereits vor Monaten Botschaftsflüchtling Julian Assange politisches Asyl gewährt. Der WikiLeaks-Mitbegründer nennt seit Juni ein kleines Zimmer in der ecuadorianischen Botschaft in London sein Zuhause und kann die diplomatische Vertretung nicht verlassen.

„Jede Person, die Asyl in Ecuador beantragt, wird als menschliches Wesen betrachtet, dessen Menschenrechte respektiert werden müssen“, so Correa im Interview. Er bestätigte, dass der syrische Vizeaußenminister Fayssal Mekdad vor zwei Wochen Quito besuchte und bestritt israelische Presseberichte, dass während des Besuchs über einen möglichen Zufluchtsort für Assad und seine Familie diskutiert wurde. „Diese Gespräche haben nicht stattgefunden. Kein syrischer Bürger hat um Asyl in Ecuador gebeten, geschweige denn ihr jetziger Präsident“.

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  1. 1
    alexandro

    Schon eigenartig, bei Menschenschlächtern wie bei dem Syrer Assad oder dem abgenippeltem Lybier mutieren diese Linksheinis zu Menschenfreunden. Geht es aber um Minderheiten im eigenen Land ist man gerne bereit diesen ihre Lebensräume und gesetzlich festgelegten Rechte zu entziehen

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