Venezuela: „Die Revolution muss auch ohne Chávez weitergehen“

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Datum: 13. Dezember 2012
Uhrzeit: 07:58 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Niemand sollte unersetzbar sein

Nach den Worten des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa muss sich der revolutionäre Prozess in Venezuela, Ecuador, Argentinien und Bolivien auch ohne Hugo Chávez fortsetzen. In einem Interview betonte er, dass niemand unersetzbar sei. Das venezolanische Staatsoberhaupt hat sich zu Beginn der Woche auf Kuba einer erneuten Krebsoperation unterzogen, ihm steht ein schwerer Heilungsprozess bevor.

„Sollte er durch die Schwere der Erkrankung Venezuela nicht mehr regieren können, müssen die revolutionären Prozesse in Venezuela, Ecuador, Argentinien und Bolivien unabhängig von den Personen weitergehen. Chávez ist ein regionaler Führer, aber niemand sollte unersetzbar sein“, so Correa in einer Pressekonferenz .

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  1. 1
    Der Bettler

    Das sagt genau Correa,die Diva aus Ecuador,der jahrelang nur die Hand
    für Regalos aufgehalten hat,seinen Wahlkampf von H.C. finanzieren ließ.
    Mittlerweile über 4 Milliarden Dollar.Ohne Chavez hat die blödsinnige Revolution ein Ende.Man sieht ja wie weit sie gefruchtet hat.Venezuela pleite,Argentinien pleite,Bolivien und Ecuador sieht es auch nicht gerade berauschend aus.Mit was wollt ihr revolutionieren.Alle durch die Bank keine
    Ahnung von Politik und Wirtschaftsführung.

    • 1.1
      Groebben

      Mit welcher Begründung meinen Sie, dass es in Bolivien „nicht gerade berauschend aussieht“? Auf welcher Grundlage geben Sie diese Information? Mann kann der Regierung in Bolivien viel vorwerfen, wirtschaftlich erlebt das Land gerade jedoch einen Aufschwung wie noch nie in Ihrer Geschichte (auch wenn der Aufschwung leider noch nicht alle Gesellschaftsschichten erreicht hat…).

      • 1.1.1
        Martin Bauer

        Ich stimme ihnen völlig zu. Den Coca-Bauern geht es besser als je zuvor.

    • 1.2
      hugo

      zu recht sprechen sie die probleme in den von ihnen aufgeführten ländern an. nur den grund dafür der „blödsinnigen revolution“ in die schuhe zu schieben ist ziemlich unlogisch. sicherlich wäre vieles verbesserungswürdig. was wäre denn die alternative? zustände wie in griechenland, portugal, spanien, italien…? alle samt und sonders länder mit riesigen schuldentürmen und höchster arbeitslosigkeit, besonders jugendarbeitlosigkeit. typische folgen einer kapitalistisch orientierten misswirtschaft. ist es dass, was sie als nachahmenswert finden, oder „nicht blödsinnig“? sicherlich ist es immer sehr einfach auf missstände hinzuweisen und immer gleich eine lösung parat zu haben, wenn man nicht in der verantwortung steht. diese scheinbar ach so toll gemanagten kapitalistisch orientierten staaten haben enorme, kaum noch zu handelnde staatsschulden aufgetürmt (brd z.b. ca. € 2 billionen ohne berücksichtigung der zukünftigen pensionslasten, dann wären es ca. @ 5 – 6 billionen). logische schlußfolgerung, auch das kapitalistische system ist nicht zu ende gedacht und lösungen für die nachfolgenden generationen sind nicht in sicht. von der situation in den usa und deren schuldenorgie mal ganz zu schweigen. wehe, wenn die chinesen sich eines tages überlegen, den us dollar als weltwährung nicht mehr anzuerkennen, dann haben sie in den usa ähnliche verhältnisse wie in lateinamerika in einigen staaten heute schon. sie müßten dann ihren ach so tollen us dollar in die dann geltende weltwährung tauschen um international akzeptiert zu werden. der us dollar ist heute schon wertloses grünes papier gemessen an den ansprüchen, die er erfüllen sollte. stichwort gegenwert und ökonomisch sinnvolle deckung wie wirtschaftskraft, rohstoffe und technischer fortschritt u.a.m..

  2. 2
    Martin Bauer

    Naürlich wird erst einmal die „blödsinnige Revolution“ auf den Haufen der Geschichte geworfen. Was glaubt ihr denn, warum Regierungen in aller Welt so lange so ruhig die „blödsinnige Revolution“ des Hugo Chávez hingenommen haben? Deren Geheimdienste berichteten schon vor eineinhalb Jahren, dass dessen Ende unausweichlich ist. Wozu sich noch aus dem Fenster lehnen, wenn der Störenfried bereits fällt und man den Zeitpunkt des Aufschlages man an den Fingern abzählen kann?

    Es werden sich bald sehr viele Leute sehr warm anziehen müssen. Rote Hemden und Jacken taugen dazu nicht mehr.

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