Venezuela: Gesundheitszustand von Chávez sehr heikel und absolut unberechenbar

luc

Datum: 03. Januar 2013
Uhrzeit: 15:11 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Ausländische Regierungen mit detaillierterem Wissen

Im Gegensatz zu den begrenzten „offiziellen“ Informationen der venezolanischen Regierung über den Gesundheitszustand von Präsident Hugo Chávez verfügen ausländische Regierungen über ein detaillierteres Wissen. Laut Lucia Topolansky, Ehefrau von Präsident Jose „Pepe“ Mujica, ist die Situation um Chávez sehr heikel und absolut unberechenbar“.

luc

In einem Interview mit dem Portal „UNoticias“ gab die First Lady von Uruguay bekannt, dass sie ihre Informationen vom venezolanischen Botschafter in Uruguay, Julio Chirino und vom uruguayischen Repräsentanten in Havanna, Ariel Bergamino, erhalten habe. Topolansky erwähnte, dass ihr Ehemann den bolivarischen Führer auf Kuba besuchen wollte, allerdings kein Besuchsrecht eingeräumt bekam. „Eine Reise nach Kuba wäre sinnlos gewesen“, so die 68-jährige.

Inzwischen wird offensichtlich, dass Havanna das Zentrum der Entscheidungen ist. Der komplette Familienclan, sowie die Entscheidungsträger der venezolanischen Regierung, haben sich auf der Kommunisteninsel versammelt. Internationale Beobachter gehen davon aus, dass in den nächsten Stunden Details über die weitere Zukunft des südamerikanischen Landes bekannt gegeben werden.

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  1. 1
    escéptico

    „Internationale Beobachter gehen davon aus, dass in den nächsten Stunden Details über die weitere Zukunft des südamerikanischen Landes bekannt gegeben werden.“
    Es gibt in Venezuela eine Verfassung, die alle Eventualitäten berücksichtigt. Ob es den Regierenden gefällt oder nicht; diese Verfassung ist auf ihrem „eigenen Mist“ gewachsen; nun sollen sie den Fortgang akzeptieren.
    Wer an Wunder glaubt, soll daran fest halten, aber ein Hugo wird weder am 10. Januar noch an einem anderen Tag an einer Vereidigung teilnehmen.
    Sollte ich mich hier irren, ist etwas gewaltig falsch auf dieser Welt.

  2. 2
    Annaconda

    Am wenigsten wissen wie immer die Venezolanischen Staatsbürger,da verstecket sich die ganze Clique um Chavez in Kuba,dort werden die Entscheidungen über die „Zukunft“ Venezuelas gefällt.In jeden anderen Land wären die als Landesverräter schon vor Gericht und ein Präsident,welcher 210 Tage von 365 Tagen im Jahr nicht amtsfähig ist,weil er im Ausland operiert wird oder hinfällig ist,wäre auch schon längst ein Misstrauensvotum ausgesprochen worden.Erst Wahlbetrug und danach monatelang das ganze Land hinhalten.Wenn nur annähernd wahr ist was da in Kuba abläuft so war die ganze Megaoperation ja sowieso nur palliativ,dass heisst ursächlich den Krebs bekämpfen ist wohl nun nicht mehr möglich.Wie können da noch verbohrte Anhänger von ihm erwarten dass es nur Schonung braucht und versuchen die Verfassung zu verdrehen um Zeit zu gewinnen,können oder wollen die nicht verstehen: was nicht geht,geht nicht! Auch seine Ankündigungen nach jeder Intervention in Kuba er sei völlig vom Krebs geheilt,war ja immer eine platte Lüge.Die meisten Ärzte sprechen erst nach 4-5 Jahren ohne dass neue Krebsgeschwülste auftreten von einer endgültigen Heilung.KLar mit Abweichungen je nach der Krebsart,aber wenn es wie mehrmals inoffiziell verlautete es sich um ein Sarkom handelt,sieht die Prognose eh schlecht aus.Ich frage mich nur wo jetzt die „Besserwisser“ aus der Ferne in diesem Forum verblieben sind?.Wie wurde man nicht angegriffen ,alles“ nur Propaganda,“wenn man erwähnte dass schon die Selbsternennung als Präsidentschaftskandidat von Chavez angesichts seiner Krankhei Betrug und illegal wart.Alles ist so eingetreten wie man voraussehen konnte.Ich denke ,dass deswegen auch Capriles sich bewusst zurückgehalten hat ,nach dem „überraschenden“ Sieg von Hugo Chavez.Hätten die Leute unter seiner Leitung die Ergebnisse angegangen,wäre viel unnötiges Blut geflossen.Und auch Capriles war klar ,dass dies sich nicht lohnte und er seinen teuer erkauften Sieg nicht lange geniesen würde.Prompt nach dem Wahlsieg ist er ja dann auch in sich zusammengefallen wie ein Kartenhaus.Ja aber keiner (oder doch vielleicht die Castrobrothers und seine Ministergang) haben ihn gezwungen seine Machtgier über die Gesundheit zu stellen.Er war ja frei zu sagen,sorry es geht nicht mehr, ich ziehe mich zurück.Aber nein sein krankes Hirn, erlaubte nicht zu akzeptieren,das sein Grössenwahnsinn auf natürliche Hindernisse stossen würde.

  3. 3
    Der Bettler

    Aber da sieht man wieder,welche Güteklasse die Intelligenz der Bevölkerung ist.
    Sie beten lieber Tag für Tag stundenlang in und vor der Kirche für Chavez,an-
    statt ihrer Arbeit nachzugehen.Die begreifen einfach nicht,daß es aus ist mit Chavez,und mit dem Land.Neugierig bin ich ja,wie lange sie ihn noch an den Geräten am Leben erhalten.Wenn nichts mehr funktioniert geht doch das alles
    von innen in Fäulnis über,oder? Die wissen alle,daß es nicht mehr lange dauert,und belügen immer noch das Volk.EKELHAFT!!!!

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