Bundeskanzlerin Merkel reist zum CELAC-Gipfel nach Chile

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Datum: 04. Januar 2013
Uhrzeit: 09:14 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Europäische Union ist der bei weitem größte Investor in der Region

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Präsident von Frankreich, François Hollande und seiner spanischer Amtskollege Mariano Rajoy werden am siebten Treffen der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) in Chile teilnehmen (26. und 27. Januar). Dies bestätigte das chilenische Außenministerium am Donnerstag (3.) in einer Pressekonferenz.

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Zum ersten Treffen seit der formellen Gründung der CELAC am 2. und 3. Dezember 2011 in Caracas (Venezuela) werden in der chilenischen Hauptstadt Santiago Delegationen aus über 60 Ländern, plus den Präsidenten des Europäischen Rates und der Europäischen Kommission erwartet. 19 Präsidenten aus Lateinamerika und der Karibik, darunter Kubas Staatschef Raúl Castro und sein mexikanische Amtskollege Enrique Peña Nieto, haben ihre Teilnahme zugesichert.

Die Europäische Union ist der bei weitem größte Investor in der Region und investierte bis 2011 rund 613 Millionen US-Dollar (47% der gesamten Investitionen in Lateinamerika und der Karibik).

Die „Comunidad de Estados Latinoamericanos y Caribeños“ ist ein regionaler Verband lateinamerikanischer und karibischer Länder, dessen Gründung am 23. Februar 2010 auf dem Gipfel der Rio-Gruppe und der Caricom in Playa del Carmen im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo beschlossen wurde. Grund für die Gründung war der Putsch in Honduras 2009. Danach hatte die USA versucht, die Organisation Amerikanischer Staaten in ihrem Sinne zu manipulieren.

Die CELAC besteht aus allen Mitgliedsstaaten der OAS außer den USA und Kanada. Die CELAC wird als Alternative zur OAS gesehen, die 1948 von den USA initiiert worden war, um potenziellen sowjetischen Einfluss in der Region zu unterbinden. Formell ist die CELAC die Nachfolgerin der Rio-Gruppe.

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  1. 1
    Carlos Welch

    Die Angaben bei: „Die Europäische Union ist der bei weitem größte Investor in der Region und investierte bis 2011 rund 613 Millionen US-Dollar (47% der gesamten Investitionen in Lateinamerika und der Karibik).“ können nicht stimen, 613 Millionen US-Dollar ist viel zu wenig Geld.
    Allein chilenische Investoren investieren in Lateiamerica mehr als 52 Tausend Millionen US-Dollar.
    Quelle: http://www.direcon.gob.cl/inversion/3465

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