Argentinien: Cameron schließt Kampf um Falkland-Inseln nicht aus – Update

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Datum: 06. Januar 2013
Uhrzeit: 11:38 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Entschlossenheit extrem stark

Der englische Premierminister David Cameron hat in einem Interview am Sonntag (6.) die Wichtigkeit betont, dass Großbritannien Kampfjets und Truppen auf den Falkland-Inseln stationiert hat. Nach seinen Worten wäre das Vereinigte Königreich bereit um für die Souveränität der Inselgruppe im südlichen Atlantik zu kämpfen, wenn dies notwendig und erforderlich wäre.

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„Ich möchte deutlich machen, dass unsere Entschlossenheit extrem stark ist“, so Cameron in einem Gespräch mit dem Fernsehsender „BBC1“. Der Premier erinnerte daran, dass Großbritannien das fünf höchste Verteidigungsbudget in der Welt habe.

Durch das Einrichten eines Flottenstützpunkts am 3. Januar 1833 hat Großbritannien die Kontrolle über die Falklandinseln erhalten. 180 Jahre nach dem von Argentinien als unverhohlener Akt des Kolonialismus bezeichneten historischen Tag hatte die argentinische Präsidentin Christina Fernández de Kirchner eine Anzeige in der Zeitung “The Guardian” geschaltet und in dem Offenen Brief an Premierminister David Cameron Gespräche über die Rückgabe der Inseln im Südatlantik an Argentinien gefordert.

Update:

Kurz nach Bekanntwerden des Interviews hat das argentinische Außenministerium folgende Erklärung veröffentlicht: „“Die Aggressivität in den Worte des britischen Premierministers bestätigt/bekräftigt die Beschwerde der Republik Argentinien bei den Vereinten Nationen über die Militarisierung im Südatlantik und über das mögliche Vorhandensein von Atomwaffen“.

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  1. 1
    hugito

    denen steht das Wasser ökonomisch bis zum Hals, wer halt alles von Hugo kopiert (Devisenkontrolle) der sollte sich nicht über etwaige Fehlschläge wundern…, da wird das Volk halt mal mit Falklandinsel beschäftigt…, Südamerika glänzt nicht gerade mit elitären Politikern….

  2. 2
    herbert merkelbach

    Nach dem argentinischen Fiasko 1982 war lange Zeit Ruhe bis man Erdöl um die Falklandinseln herum gefunden hatte. Da ist Cristina natürlich aufgewacht und hat ihre Ansprüche auf das Archipel wieder angemeldet. Einen erneuten militärischen Gang kann sie sich aus finanzieller Sicht momentan nicht leisten. Die Briten werden den „cuyanos“ einen aufs Haupt schlagen, sollten sie sich wagen.
    Man muss sich wirklich fragen, was für ein Demokratieverständnis manche lateinamerikanische Staaten oder besser, deren Regierungen, haben. Die Einwohner der Falklandinseln werden offensichtlich von der argentinischen Regierung nicht gefragt!!

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