Venezuela: Informationen müssen öffentlich und nachprüfbar sein

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Datum: 11. Januar 2013
Uhrzeit: 10:03 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Volk muss warten und wird weiter künstlich dumm gehalten

Die Organisation „Transparencia Venezuela“ hat die Bedeutung des Wissens über die Gesundheit von Präsident Hugo Chávez betont und darauf hingewiesen, dass Gesundheitsinformationen öffentlich und nachprüfbar sein müssen. Der bolivarische Führer befindet sich nach seiner vierten Krebsoperation innerhalb von 18 Monaten auf Kuba und wurde seit rund vier Wochen nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen.

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„Verschiedene Fälle – in Lateinamerika und auf der ganzen Welt – haben die Bedeutung des Zugangs zu Informationen in Bezug auf die Gesundheit der Präsidenten und deren Auswirkungen auf die effektive Erfüllung ihrer Aufgaben hervorgehoben. Angesichts von Ereignissen, die sich vor den Augen der Welt abspielen, bleibt die Bevölkerung von Venezuela in Ungewissheit. Informationen über die Gesundheit des Präsidenten sind von öffentlichem Interesse, die Gesundheit unserer Herrscher kann einen Einfluss auf unser Leben haben. Das Volk hat ein Recht auf Information. Die präsentierten Informationen müssen klar, vollständig und von qualifizierten Quellen stammen. Dafür sind Belege mit Beweisen zur Überprüfung der Wahrheit erforderlich“, so die Organisation.

Demokratische Gepflogenheiten sind für die venezolanische Regierung ein Fremdwort. Zweifellos wusste Chávez schon im Wahlkampf, dass er unheilbar an Krebs leidet. Trotzdem gelang es ihm, sein Wahlvolk mit geschickten Lügen zu täuschen. Dies war nicht sonderlich schwer, die Masse der Chavistas stammt aus sozial schwachen Schichten und verfügt über einen mangelnden Bildungshorizont.

Über die Art des Krebses, unter dem der bolivarische Führer seit mehr als 18 Monaten leidet, wird ein Staatsgeheimnis gemacht. Um was für eine Erkrankung es sich genau handelt, wissen allenfalls die Familienangehörigen und die Castro-Brüder. Das venezolanische Volk muss warten und wird weiter künstlich dumm gehalten.

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  1. 1
    alexandro

    Die Masse der Chavistas müssen nicht dumm gehalten werden, sie sind es, auch wenn sie nichts dafür können.

    • 1.1
      gerda mueller

      mein lieber alexandro, zu deiner ausführung muss ich dir wiedersprechen, und darauf verweisen, dass die meisten analphabeten auch heute noch strohdumm sind…… weil sie nach dem lernen des abc’s ihre bildung als abgeschlossen bezeichnen. in den volksschulen wird deu kindern auch nix schlaues beigebracht.
      ein phänomen ist in venezuela allgegenwärtig „FAULHEIT“ bis zum geht nicht mehr.
      und denken wir daran! „wenn einer dumm geboren wurde, kann er nichts dafür. wenn einer aber auch dumm sterben muss, darf er sich das selbst zuschreiben.

    • 1.2
      Annaconda

      Nicht alle Chavistas sind dumm,aber alle Dummen sind Chavistas……!

  2. 2
    Der Bettler

    Die werden auch noch draufkommen,wenn ihr Halbgott nicht mehr existiert.
    Dann werden sie sehen,was ihr geliebter Herr in 14 Jahren aus ihren Land gemacht hat.Jetz weiß ich auch,warum die Menschen so laut und schrill sind.
    Sie schreien ihre Blödheit raus.

  3. 3
    gerda mueller

    dummheit kann man mit lernen beseitigen. der eine schneller und der andere langsamer.

    faulheit aber nicht. und die venezos sind stinkefaul, weil ihnen der staat zuviel fürs faulenzen gibt.

  4. 4
    deutschvenezolano

    Gehoert zwar nicht hier her aber ist euch mal aufgefallen das zum artikel „http://latina-press.com/news/143245-venezuela-spanisch-lernen-auf-der-isla-de-margarita/“ das kommentarfeld deaktiviert wurde? Ich Weiss auch warum, denn wer abgegebene kommentare lesen wuerde, traut sich keine minute auf die insel.

    • 4.1
      Lobito gris

      wenn du auf der Insel Spanisch lernen könntest, dann könntest du auch Deutsch im Bayerischem Wald lernen. Nicht mal die Caracenos verstehen die Leute hier.

      • 4.1.1
        Annaconda

        ha ha @ Lobito hat recht,die Margaritenios sprudeln die Wörter heraus wie ein Truthahn…..

  5. 5
    Der Bettler

    @ deutschven. Dasselbe habe ich mir auch gedacht.Schade daß man da nicht kommentieren konnte.Finde aber auch nicht gut,daß Latina-Press so einen verlogenen Artikel ins Internet setzt.Alles was über die Insel geschrieben wurde
    stimmt nicht mal zu 1 %. Ich wohne da.

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