Brasilianer in Bolivien gelyncht und verbrannt

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Datum: 28. Februar 2010
Uhrzeit: 09:31 Uhr
Ressorts: Brasilien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Rubén Suárez Dos Santos,  30 jähriger brasilianischer Staatsbürger, wurde in der bolivianischen Stadt Chimoré, in der zentralen Region von Cochabamba, verbrannt. Dos Santos war wegen Vergewaltigung, Raub und Erschießung von vier Polizisten angeklagt.

Der Brasilianer war nach Berichten der Polizei in einer Zelle der städtischen Haftanstalt untergebracht. Mehr als 400 Einwohner der Stadt versammelten sich lautstark protestierend vor dem Gefängnis in dem Santos eingeliefert wurde. Schreiend forderten sie die Auslieferung des angeblichen Vergewaltigers.

Obwohl die Polizei mit einem massiven Aufgebot die Zelle des Häftlings schützte, mehrfach in die Luft feuerte, gelang es dem aufgebrachten Mob mehrere Molotow-Cocktails durch das Zellengitter zu werfen. Rubén Suárez wurde getroffen und stand in hellen Flammen. Die Brandverletzungen waren so schlimm, dass er auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb.

Das lynchen von Verbrechern, die auf frischer Tat ertappt wurden, ist in Bolivien relativ weit verbreitet. Vor allem in der Andenregion geschieht dies häufig, wo Verbrecher wie Puppen an Laternenmasten zur Abschreckung aufgehängt werden.

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