Venezuela: Capriles bezeichnet Kritik nach Handshake mit Maduro als lächerlich

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Datum: 15. Januar 2013
Uhrzeit: 22:42 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Gouverneur bewahrt Souveränität

Der venezolanische Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski ist am Dienstag (15.) um 16:00 Uhr Ortszeit im Miraflores Palast in Caracas zum Gouverneur des Bundesstaates Miranda vereidigt worden. Nach der feierlichen Zeremonie gab es ein Händeschütteln mit Vizepräsident Nicolas Maduro, was in sozialen Netzwerken zu heftiger Kritik führte.

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Der Handschlag mit dem Vizepräsidenten wurde von der Netzgemeinschaft als „Anerkennung der Regierung durch die Opposition“ bezeichnet und löste wüste Schimpfkanonaden aus.

„Alle kritischen Kommentare über einen Handschlag zwischen zwei Menschen mit politischer Verantwortung grenzen ans Lächerliche und sind absurd“, so Capriles. Nach seinen Worten habe er nichts persönliches gegen Vizepräsident Maduro. „Der politische Kampf ist eine Sache und der persönliche eine andere. Ich habe nichts persönliches gegen jeden Beamten der Regierung und werde auch weiterhin den Dialog fördern. Einige haben noch immer nichts hinzu gelernt und bevorzugen die Konfrontation“, bekräftigte der Gouverneur und gab bekannt, einige Änderungen in seinem Kabinett vorzunehmen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    Da leibt mir die Luft weg. Ein dreckiger Putschist und Vetreter einer mörderischen, illegalen Diktatur ist kein andersdenkender Politiker, sondern ein Schwerverbrecher, der dem eigenen Volk schwersten Schaden zufügt. Wie kann man dies nicht persönlich nehmen? Ich hätte ihm die Hand nicht gegeben.

    • 1.1
      Steffen

      Seit wann ist eine vom Volk gewollte/gewählte Regierung eine Diktatur?
      Vielleicht weil der gewählte Präsident sich nicht in ein Anzug zwengt und 2 Stunden lang eine langweilige Prozedur durchstehen und dann seine Unterschrift auf ein Papierfetzen setzt?!

      • 1.1.1
        herbert merkelbach

        Mein lieber Freund, Sie schreiben einen absoluten Schwachsinn. 1. Ist der gewählte Präsident VZ nicht am 10.1.13 vereidigt worden, so wie es die Verfassung dieses Landes vorsieht. 2. Seit dem 10.1.13 hätten vom Parlamentsvorsitzenden bereits Neuwahlen bestimmt werden müssen. 3. Daran ändern auch nichts die Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes VZ noch der AN.
        4. Die demokratischen Gepflogenheiten sind in VZ aufgehoben, verletzt und mit den Füssen getreten worden. Was die zur Zeit regierende Partei machte ist VERFASSUNGSBRUCH, der gleich einem Hochverrat kommt. In manchen Ländern dieser Erde wird dies mit der Todesstrafe geahndet.

      • 1.1.2
        Martin Bauer

        Der Preis der Demokratie ist, dass jeder, der nicht in einer geschlossenen Anstalt sitzt, seine Meinung äussern und auch wählen darf. Steffen sollte wirklich dazu verurteilt werden, in Venezuela leben zu müssen, aber ohne rotes Parteibuch.

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