Venezuela: 100.000 Bedürftige in den USA profitieren von verbilligtem Heizöl

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Datum: 01. Februar 2013
Uhrzeit: 08:38 Uhr
Leserecho: 19 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Wohltätigkeitsprogramm für die Armen

Mindestens 100.000 Amerikaner werden auch in diesem Jahr vom „Citgo-Venezuela-Heizöl-Programm“ profitieren. Bereits im Winter 2005/2006 hatte der venezolanische Präsiden Hugo Chávez ein Wohltätigkeitsprogramm für die Armen in den USA ins Leben gerufen, welches nach den enormen Schäden der vergangenen Hurrikansaison (Hurrikan Sandy) als besonders wichtig bezeichnet wird.

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Nach Angaben von Alejandro Granado, Präsident der venezolanischen Gesellschaft „Citgo Petroleum Corp“, profitierten seit Bestehen des Programms „mehr als 1,7 Millionen Menschen“ von mehr als 200 Millionen Gallonen (757 Liter) verbilligtem Heizöl.

„Es wird geschätzt, dass das Programm in diesem Jahr mehr als 100.000 Familien in 25 Staaten und dem District of Columbia (Washington DC) helfen wird, die kalte Jahreszeit zu überstehen. In diesem Jahr ist die Spende besonders für die Bewohner der Ostküste wichtig. Hurrikan Sandy hat Milliardenschäden verursacht“, so Granado. Joseph P. Kennedy II, Vorsitzender der NGO „Citizens Energy Corporation“, dankte dem venezolanischen Volk und Citgo für diese großzügige Spende.

Der venezolanische Erdölkonzern PDVSA erwarb 1986 einen 50 % Anteil beim Benzinvertreiber Citgo; 1990 wurden die restlichen 50 % erworben. Seitdem ist PDVSA ein bedeutender Anbieter für Benzin und weitere Erdölprodukte in den USA. Im November 2005 einigten sich die PDVSA und die Regierung des US-Bundesstaats Massachusetts auf ein Projekt, das Bedürftigen in Boston während der Wintermonate um 40 % verbilligtes Heizöl über Citgo zukommen ließ.

Weitere Verträge wurden mit Staaten und Städten im Nordosten der USA, wie der New Yorker Bronx, Maine, Rhode Island, Pennsylvania, Vermont and Delaware geschlossen. Das Programm hatte einen Umfang von 1,2 Mio Barrel. Auch in den darauffolgenden Wintern 2006/2007 und 2007/2008 unterstützte Citgo Bedürftige in den USA mit 40 % verbilligtem Heizöl. Das Programm hatte im Winter 2007/2008 einen Umfang von 425,6 Millionen Litern.

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  1. 1
    hugo

    wo bleiben da die hilfen aus den ach so tollen kapitalistischen systemen. über das elend in diesen systemen spricht man eben nicht gerne. das geld dort wird eben für kriegsmaterial und völkerrechtswidrige angriffskriege benötigt. der mensch ist eher zweitrangig.

    • 1.1
      pandora

      Aber sicher helfen auch andere Länder , NUR hängen die das nicht an die „große Glocke“ ….

      • 1.1.1
        hugo

        wie armselig ist das denn? eine world leading nation muß sich von einem maroden venezolanischen system unterstützen lassen, um seine arme bevölkerung mit billigem heizöl auszustatten. für jeden kriegsscheiss haben die amis geld. für die eigene bevölkerung haben sie nichts übrig. genau diesen kapitalismus lehne ich ab. dabei ist es unerheblich ob dies an die große glocke gehängt wird oder nicht. von den amis wird ja auch jede kriegslüge an die große glocke gehängt. niemand regt sich darüber auf. da finde ich es schon mehr als ehrenwert, wenn eine derartige unterstützung für arme menschen publiziert wird. wenn es auch den unterstützern dieses maroden amerikanischen systems nicht passt. diese kröte müssen sie schon schlucken, wenn’s auch nicht passt.

      • 1.1.2
        escéptico

        100.000 von 317 Millionen
        nichts gegen die Hilfe

      • 1.1.3
        hugo

        umso blamabler, dass die amis das selbst nicht gebacken kriegen. man kann natürlich alles relativieren. nur den den es trifft wird dafür wenig verständnis haben.

      • 1.1.4
        escéptico

        wer sagt denn, dass die Amis das nicht gebacken kriegen?
        nur weil es nicht veröffentlicht wird?
        also bitte

      • 1.1.5
        hugo

        @escéptico – also was nun? einmal unterstellen sie das die amis dieses problem sehr wohl selbst lösen können, dann wiederum schreiben sie nichts gegen diese hilfe. entweder die betroffenen brauchen diese hilfe oder es wird ihnen von der eigenen regierung geholfen. mit demselben argument könnte man auch die probleme in venezuela kleinreden.

      • 1.1.6
        escéptico

        also immer schön beim geschriebenen bleiben
        ich schrieb: „wer sagt denn, dass die Amis das nicht gebacken kriegen?“ ;-)
        und „nichts gegen diese Hilfe“ bezieht sich auf 100.000 von 317 Millionen, also auf die Zahl, oder auf den Prozentsatz von ca. 0.03%
        wer protzt mit solchen Errungenschaftenß
        und glauben sie allen ernstes, dass die amer. Regierung dazu nicht in der Lage wäre, wenn sie wollte
        man muss immer das Allgemeinbild sehen
        die Frage, die sich hier wirklich stellt, ist doch, warum man nicht erst seinem eigenen Volk hilft
        wenn dann was übrig ist, kann man teilen
        oder hungern Sie und geben Ihr Essen dem Nachbarn? (könnte man, wäre aber nicht normal)

      • 1.1.7
        hugo

        ja, beim geschriebenen bleiben. einverstanden. wieviel prozent oder promille bezogen auf die gesamtbevöölkerung ist völlig nebensächlich. es sind 100.000 zu viel. jedwede andere betrachtung und relativierung ist nur zynisch in diesem zusammenhang. ob das venezolanische volk diesbezüglich bestohlen wird, wie sich herr @bauer ausdrückt ist auch wieder so ein versuch mit nebelkerzen zu werfen, um das herrschende elend in den usa zu zerreden.

      • 1.1.8
        Martin Bauer

        Der Nebel kommt nicht von „Kerzen“, die ich werfe, sondern aus den Köpfen der Anhänger linker Ideologien und USA-Hasser.

      • 1.1.9
        hugo

        @herr bauer – ihre stereotypen sind bekannt. niemand hasst die usa. über tatsachen wird man doch noch wohl reden dürfen. so wie sie die zustände zum teil in venezuela zu recht kritisieren sollten sie die größe haben, dies auch bei den usa zu tun. daran fehlt es ihnen völlig. ihr verhalten erinnert ein bisschen an die reaktionen auf die israel kritik. sind auch sofort alles antisemiten. ganz schön kleinkariert. wenn man keine argumente mehr hat, wird eben die große keule ausgepackt. nur zu.

  2. 2
    Steffen

    Das Geld wird von den Amis lieber im Propagandakrieg gegen Venezuela gebraucht, anstatt es in Nahrung, Heizöl, Infrastruktur oder in Bildung für ihre Bevölkerung zu verwenden. In den USA können 25% der erwachsenen Bevölkerung gerade mal ihren Namen lesen und schreiben …

    • 2.1
      escéptico

      gibt es dafür einen Beweis?

      und ich benutze hier mal einen Auszug: „anstatt es in Nahrung, Infrastruktur oder in Bildung für ihre Bevölkerung zu verwenden“
      das kommt mir bekannt vor; da muss ich nicht nach außerhalb blicken

    • 2.2
      herbert merkelbach

      Bitte einen konkreten Beweis für einen Propagandakrieg der USA gegen VZ.
      Phrasen dreschen ist nicht angesagt. Also, wo ist der Beweis? Was den sog. Analphabetismus angeht, so muss man in der europäischen Runde der Länder auch nicht weit schauen. Was das Bildungssystem in den USA angeht: es gibt kein Land auf dieser Erde, dass nach 1945 so viele Nobelpreisträger hervorgebracht hat, wie die USA. Dies ist ein FAKT. In Bezug auf die 25% kann ich nur entgegnen, in Wahrheit sind es ca. 14% der Bevölkerung der USA, die die sog. „funktionalen Analphabeten“ darstellen. Die genannten 25% sind wohl eher ein Produkt solcher Medien wie „Junge Welt“, „redglobe.de“ oder auch das „Neue Deutschland“. Medien, die auf den Schrotthaufen der Geschichte gehören.

    • 2.3
      manu

      hast du einen Schuss???
      hahahaha

    • 2.4
      lobito gris no domesticado

      In Ven. sind es über 80% der älteren Bevölkerung die weder lesen noch schreiben können.(ist aber nur eine Behauptung von mir)

  3. 3
    Peter

    Mein Vorschlag Citgo verstaatlichen, dann bleiben die Gewinne in den USA und werden nicht von Hugo und Genossen für Propagandazwecke missbraucht. Die bedürftigen sollen nicht so viel saufen, dann können sie sich auch das Heizöl leisten.

  4. 4
    herbert merkelbach

    Die Gewinne der Citgo werden für die Bedienung der venez. Staatsanleihen, die in US$ ausgegeben worden sind. Wenn dies nicht mehr geschieht, dann drohen den venez. Erdöllieferungen das gleichen Schicksal wie dem argent. Schiff in Ghana, es wird beschlagnahmt. In einem solchen Fall wäre es der Untergang der venez. Wirtschaft. Ob das dem Großmaul und genialstem „comandante“ aller Zeiten HCF bekannt war, als er den USA ein Ölembargo androhte? Ich bin mir in der Hinsicht nicht sehr sicher.

  5. 5
    Martin Bauer

    „Joseph P. Kennedy II, Vorsitzender der NGO “Citizens Energy Corporation”, dankte dem venezolanischen Volk und Citgo für diese großzügige Spende.“

    Das venezolanische Volk wurde nicht gefragt. Jetzt muss es sich noch verhöhnen lassen, weil eine illegale Bande von Putschisten das Eigentum des Volkes nach eigenem Gutdünken an andere Länder verschenkt. Eine Schande, dass die USA dies annehmen, anstatt die Putschisten an den Pranger zu stellen und dem venezolanischen Volk sein rechtmässiges Eigentum zukommen zu lassen.

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