Correa gewinnt Präsidentschaftswahlen in Ecuador

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Datum: 17. Februar 2013
Uhrzeit: 20:44 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Erdrutschsieg war prognostiziert worden

Bei den Präsidentschaftswahl in Ecuador ist Amtsinhaber Rafael Correa Prognosen zufolge mit über 60% bereits im 1. Wahlgang im Amt bestätigt worden. Bereits im Vorfeld der Wahlen hatten Meinungsforschungsinstitute einhellig einen Erdrutschsieg für das linksgerichtete Staatsoberhaupt prognostiziert.

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Der 49-jährige Ökonom ließ sich bereits auf dem Balkon des Präsidentenpalastes von seinen Anhängern feiern und erklärte sich zum Wahlsieger. Von seinen sieben Herausforderern schnitt der Ex-Banker Guillermo Lasso demnach mit lediglich 20,9% Prozent noch am besten ab.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    Und nun will er, laut Medienberichten, die „korrupte Presse auf demokratischen Kurs“ bringen, im Sinne des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. Genau so ein Demokrat, wie die Verbrecher Castro, Chávez, Maduro und die Brüder von der deutschen Linkspartei. Wird Zeit, dass sie den Weg aller Tyrannosaurier gehen…

    • 1.1
      herbert merkelbach

      Ob er jetzt die Wahl gewonnen hat oder ob er die Wahl verloren hätte, für mich ist er ein „PAYASO“, ein Volksverdummer. C. kann froh sein, dass es den US-Dollar gibt, damit sich seine Landsleute überhaupt etwas kaufen können. Man stelle sich einmal vor, Ekuador hätte wieder eine eigene Währung: man müsste STÄNDIG Hilfe (hauptsächlich in Krediten) aus Venezuela annehmen. Auf die jetzige Art und Weise beschert der US-amerikanische Kongress dem Land eine gewisse Stabilität.

      • 1.1.1
        Alexander

        War es nicht die konservative Partei (eure Lieblinge), die es zuvor mit der eigenen Währung verbockt haben? Correa ist erst nach der Dollarisierung 2000-2001 ins Amt gewählt worden, genauer gesagt, 6 Jahre später.

        Und selbst die westliche Presse berichtet über den Disput zwischen Correa und der dortigen Presse bedeutend kritischer, als es hier einige Kommentatoren machen, immerhin gehören alle 6 größeren Presseverlage dort den reichsten Familien.

        Auch ist die Verurteilung des einen Reporters, der Correa als Mörder verunglimpft hat, von einem Zivilgericht rechtmäßig, das gleiche wäre auch in Europa passiert, die Strafhöhe wäre vielleicht eine andere, aber letzten Endes hätte sich der Reporter nur zu einer Richtigstellung durchringen müssen, aber das hätte bedeutet, das er Propaganda verbreitet hat und es kann nicht sein, was nicht sein darf.

      • 1.1.2
        Martin Bauer

        Die „westliche Presse“, allen voran die deutsche, schreibt über Latein Amerika haarsträubenden Quatsch, der völlig an der Realität vorbei geht. Von allen westlichen Demokratien dürfte Deutschland die verlogenste Medienlandschaft haben, die dem arbeitenden, steuerzahlenden Durchschnittsschaaf vorgibt, was es zu denken und zu meinen hat. Dies wirk erst richtig augenfällig, wenn man sich regelmässig Informationen aus mehreren Ländern holt.

      • 1.1.3
        hugo

        es ist schon so. alles was zu den verwerfungen geführt hat wird reflexartig ausgeblendet. denn, was nicht sein darf, kann nicht sein. so bastelt man sich eben sein weltbild zusammen, ohne auf die ursachen eingehen zu müssen. richtiger wird es dadurch aber auch nicht.

      • 1.1.4
        gerda müller

        was man correa und seiner regierung zu gut halten muss ist, das von hcf geschenkte geld wurde nicht wie in venezuela üblich vollständig geklaut, sondern tatsächlich zum grössten teil, und das in rekordzeit, in neue superstrassen investiert. strassen, wovon die venezolaner nur träumen dürfen.
        wer nach ecuador geht, darf freundliche restaurants besuchen mit sauberen toiletten und guten äusserst preiswertem essen.
        wenn venezuelas leute nur halb soviel an selbstvertrauen und fleiss hätten wie die ecuadorianer, das land hätte weniger verbrecher und mehr von seiner schönheit.

      • 1.1.5
        Marco Calde

        Lieber Herr Bauer, ihren Post musste gerade zwei oder dreimal lesen. Es mag ja stimmen, dass Zeitungen wie die Bild und TAZ in erster Linie, dass verbreiten, was sie gerne hätten, aber den gesamten deutschen Journalismus als verlogen hinzustellen, ist meines Errachtens schon eine ziemliche Frechheit. Es gibt wirklich sehr gute Zeitungen und Magazine in Deutschland. Darüberhinaus gibt es eine Reihe Journalisten die für sehr gute Dokumentationen verantwortlich sind – und das in allen Bereichen.

        In erster Linie zeigt ihr Post nur, dass alles was nicht in ihr Weltbild passt verlogen und falsch ist. Auch wenn ich einige Jahrzente jünger sein mag als sie, würde ich ihnen doch raten, auch einmal über den Tellerrand hinauszuschauen – vll sind sie auch schon zu lange in Südamerika um das grau nicht mehr sehen zu können.

      • 1.1.6
        Martin Bauer

        Was immer man von den deutschen Medien halten mag, die durchaus ihre Qualitäten und gute Leute haben, es wird schwierig, wenn es gegen die Interessen gewisser Gruppen geht, egal wo ein Blatt oder Sender politisch steht.. Hierzu zählen die Bilderberggruppe und die Sozialistische Internationale. Aber nicht nur diese. Verschiedene Grenzen sind den Medien sehr deutlich gesteckt. Das würden sie sich in manchem anderen Land nicht bieten lassen.

        Wenn ich in Deutschland Presseclub oder ähnliche Diskussionsrunden sehe, so finde ich dabei kaum jemanden, der auch nur einen Satz zu bilden in der Lage ist, ohne 5 Mal „ääähm“ zu sagen. Was soll das? Kommen die Hirne den doch so langsamen Zungen nicht hinterher? Vor ein paar Jahren noch war es „ääh“, nun jedoch „ääähm“. Komischer Kulturwandel! Milchkaffee gibt es auch nicht mehr, das ist jetzt Latte Macchiato. Kannte vor 3 Jahren kein Schwein!

        Ich halte mich übrigens seit einiger Zeit für eine Weile in Deutschland auf, damit mir der Tellerrand nicht zu hoch wird. Die engstirnige Meinungsmache hier hängt mir mal wieder kräftig zum Halse raus. Gerade der Kontrast zu Südamerika hilft zu erkennen, was oben und unten ist. Und ich freue mich wieder auf die Wärme und das Chaos zuhause…

      • 1.1.7
        hugo

        herr bauer, wenn sie sich so auf das chaos zu hause freuen, verstehe ich nicht, warum sie permanent dagegen opponieren.

      • 1.1.8
        Marco Calde

        ach, jetzt kommen sie wieder mit ihren Verschwörungstheorien. Natürlich gibt es Netzwerke, welche sich gegenseitig unterstützen oder auch beeinflussen, aber nehmen wir doch mal die SI. Die schaffen es ja nicht mal ihre Genossen in den Bundestag zu hieven. Und was die BilderbergGruppe angeht. Darüber zu sprechen ist eigentlich witzlos. In Brüssel gibt es heute geschätzte 15-20.000 Lobbisten, das ist auch bekannt und darüber wird berichtet. Die EU Gipfel finden auch hinter verschlossenen Türen statt. Und, das muss im politischen Geschäft auch so sein.

        Den PresseClub habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. Von daher kann ich da nicht wirklich mitreden. Ich kann ihnen aber sagen, dass Die Zeit in print sowie online sehr gute Journalisten beschäftigt. Ich habe mir vorhin 2 Artikel von Sandra Weiss durchgelesen. Einen über Chile und einen über Vzla. Beide haben auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht, auch wenn Auslandskorrespondez wenn man nicht ständig vor Ort ist immer ein bisschen schwierig ist.

        Hier helfe ich Ihnen sogar auf die Sprünge. http://www.zeit.de/autoren/W/Sandra_Weiss/index.xml

        Darüber gibt es schon einige Reportagen wie die von Christoph Lütgert, die ich für sehr sinnvoll und gelungen halte. Auch die ZDF hat meines Erachtens sehr gute Formate, von daher finde ich es ziemlich dreist die deutsche Medienlandschaft in die Ecke zu stellen und zu verunglimpfen.
        Wenn Ihnen polarisierte Medien wie in Lateinamerika oder profitorientierte Medien der Angelsachsen lieber sein sollte. Bitte! – das ist ihre Entscheidung, aber dann beschimpfen sie nicht die dt. Medienlandschaft als verloren.

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