Venezuela – Kuba: Hugo Chávez kehrt nach Caracas zurück

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Datum: 18. Februar 2013
Uhrzeit: 07:28 Uhr
Leserecho: 18 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Behandlung wird in der Heimat fortgesetzt

Mehr als 60 Tage nach seiner vierten Krebsoperation ist der venezolanische Präsident Hugo Chávez am Montag (18.) gegen 02.30 Uhr Ortszeit (7.00 Uhr GMT) überraschend nach Caracas zurückgekehrt. Nach seinen eigenen Angaben werde er die Behandlung nun in der Heimat fortsetzen. Vizepräsident Nicolás Maduro teilte mit, dass der Präsident im Militärkrankenhaus „Dr. Carlos Arvelo“ in der Hauptstadt ein Zimmer bezogen habe.

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„Wir sind in der venezolanischen Heimat zurück. Danke, mein Gott! Danke, geliebtes Volk! Ebenfalls danke ich dem kubanischen Volk. Danke Fidel, Raul und Kuba! Danke Venezuela für so viel Liebe. Ich bin immer noch in Christus und habe das Vertrauen in meine Ärzte und Krankenschwestern. Wir leben und wir werden gewinnen!“, lautete die Twittermeldung des bolivarischen Führers.

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Bereits kurz nach Bekanntgabe der Ankunft des Präsidenten versammelten sich zahlreiche Chavistas in der Nähe des Militärkrankenhauses und zündeten ein Feuerwerk. Kommunikationsminister Ernesto Villegas wies darauf hin, dass das Krankenhaus ein Ort der Erholung sei und forderte die Anhänger des Staatsoberhauptes zur Einhaltung der Ruhe auf.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Robin

    Zum Sterben nach Hause geschickt? Oder ist er einbalsamiert zurückgekehrt?
    Es ist eine Scmierenkomödie ohnegleichen, die eigentlich einen Oscar verdient hätte.

  2. 2
    Susanne

    Warum war denn kein Fernsehen da um die Ankunft des großen Komandante zu zeigen.Sie machen doch sonst immer so ein tara,wär doch die Gelegenheit gewesen,aber er wird wohl nicht mehr so fotogen sein.

  3. 3
    escéptico

    so, habe die hiesige Presse durch

    bisher gibt es eine Behauptung von Maduro, dass Chavez zurück gekehrt ist
    nicht mehr und nicht weniger
    auch auf Twitter gab es etwas Bewegung, seit dem seit 1. November völlige Ruhe herrschte (funktioniert das venezolanische Internet in Kuba doch nicht)
    aber da wir ja wissen, dass dieses Konto von 200 Mitarbeitern betreut wird, …

    also, so lange da nicht was handfestes kommt, schiebe ich diese Information in die Ecke Spekulation

  4. 4
    Leo Rosenthal

    Das hat schon seine Richtigkeit. Der Mann ist in seine Heimat zurückgekehrt, um hier zu sterben. Das ist Fakt. Deswegen sollte man in die Zukunft blicken – Chavez ist Vergangeneit.

  5. 5
    pandora

    Gerade DW-TV gesehen , auch da hieß es : der Präsident sei zurück .
    Als **Beweis** die Twittermeldung ( chavezcadanga ) Auch zeigt man die getürkten Bilder aus Kuba ….
    Ich glaube hier ( in VE ) schon lange nichts mehr !!!
    Ich will richtige Beweise , basta :)

  6. 6
    Fidel

    Ihr solltet euch alle mal zuhören.
    Erst IST er tot.
    Jetzt, wo er wieder Zuhause ist, lebend wohlgemerkt, stirbt er schon wieder.
    Wie oft wollt ihr ihn noch totsagen?
    Es ist wirklich eine Schande, das in Europa unzählige Diktatoren ihr Volk unterdrücken dürfen (Ungarn,Russland,Weißrussland) , einfach nur weil sie uns nutzen.
    Faschisten wie Putin und Orbán werden gerne toleriert.
    Auf Castro, Chavez und co. wir nur herumgetrampelt weil sie Sozialisten sind.
    Offenbar brauchen einige Menschen in unserer Gesellschaft ein Feindbild, um sich zu irgendetwas nütze zu fühlen.

    • 6.1
      Martin Bauer

      Verbrecherische Schweine wie Chávez und seine Bande trampeln auf uns rum! Die Castros helfen ihm dabei. Wenn einer davon abkratzt, wird das venezolanische Volk nicht trauern, und ich auch nicht. DARUM geht es, nicht um Putin oder Weissrussland.

    • 6.2
      pandora

      Wir „trampeln“ auf niemandem rum … wir sehen die negativen Veränderungen und jetzigen Zustände im Land , und die können und wollen wir keinesfalls gut heißen .
      Schuld daran ist nun mal der Präsident , da gibt es nichts zu leugnen .
      Und ob Hugo nun Sozialist , Kapitalist oder Zirkusdirektor ist , ist dabei völlig irrelevant !

    • 6.3
      herbert merkelbach

      Ich möchte etwas klar stellen: Putin war jahrelang KGB-Chef in Dresden. Ihn als Faschisten zu bezeichnen ist ein Hohn. Putin ist und bleibt ein Kommunist.
      Die Castros und Chávez sind staatskapitalistische Traumtänzer, die ihre Völker bis aufs Blut aussaugen. Dass man diese Typen aufs Schärfste kritisiert, hat mit Feindbild nichts zu tun. Es geht um das Wohl eines Volkes oder auch um das Wohl von zwei Völkern. In dieser Beziehung haben diese gen. Typen aus der Geschichte absolut nichts gelernt.

      • 6.3.1
        Martin Bauer

        Naja, der Unterschied zwischen Faschisten und Kommunisten hat sich mir nie erschlossen. Beide herrschen per Militärdiktatur, mit Terror, Bespitzelung, Folter und Mord, beide bluten das Volk aus, bis zur Vernichtung. Die Roten haben eine Wissenschaft daraus gemacht. Vielleicht ist es das…?

    • 6.4
      Robin

      Fidel, wenn man sich schon so ein Pseudonym zulegt, das sagt schon alles.
      Du mußt ja gut heißen, daß Chavez das Volk verarmen läßt, damit er und seine Bagasche die ganze Kohle ins Ausland bringen können. Du mußt es gut heißen, daß viele Menschen im Land hungern müssen, weil sie sich die überteuerten Lebensmittel nicht mehr leisten können. Du mußt ebenso glauben, daß es gut ist für das Volk, wenn kein funktionierendes Gesundheitssystem mehr existiert. Du mußt wissen, daß das Volk mit Begeisterung zu sieht, wie sich der „Staat“ ein Unternehmen nach dem anderen unter den Nagel reißt, weil man damit ja angeblich Arbeitsplätze schafft. Du mußt ebenso vor Freude in die Hände klatschen, wenn diese Pseudregierung Millionen über Millionen sinnlos vergeudet um den „Comandante“ zu besuchen, anstatt diese Gelder sinnvoll zu nutzen. Es muß Dir Freude bereiten, zuzusehen, wie Dein wunderschönes Venzuela den Bach runtergeht.
      Ich gebe Dir Recht, Hitler und alle Kommunisten und auch Faschisten dieser Welt verlangen vom Volk freudig und mit bereitem Herzen unterzugehen, während sie die Reichtümer scheffeln und sie sicher ins Ausland verfrachten, damit sie nach dem Untergang des eigenenen Landes wenigstens „standesgemäß“ weiterleben können. Und so auch Dein Hugo Chavez. Klatsche ihm weiter Beifall, es wird ihn freuen und vielleicht bekommst Du ja auch eine kleine Belohnung.

  7. 7
    Der Bettler

    Also Fidel,wer 14 Jahre lang Chavez und seine Regierung genießen durfte,
    braucht bei Gott kein Feindbild mehr,daß ist der Feind.Man sollte nicht so
    einen Schmarren schreiben,wenn man keine Ahnung hat,was in diesen Land vor sich geht.Was Chavez anbelangt,macht es keine Sache mehr,ob
    er gleich oder in ein paar Monaten stirbt,sicher ist,daß er nicht überleben wird,und sicher ist,daß er nie mehr sein Amt ausführen wird.Und für die vielen Spekulationen hat schon die Pseudoregierung gesorgt.Es ist ja nicht mal ein Beweis da,daß Chavez überhaupt in Venezuela ist,und in welchen Zustand er sich befindet.Es ist ja nicht mal nachweisbar,daß er überhaupt noch lebt. Es wird alles nur von der selbst gewählten Regierung bekannt
    gegeben. Die Fotos von H.C. sind alle getürkt,die nach seiner Operation
    hergestellt wurden,das sieht sogar ein Laie.

  8. 8
    Fidel

    Ich möchte in keinster Weise Menschenrechtsverletzungen auf Kuba verteidigen. Das diese existieren ist einfach Fakt.
    Ich sage auch nicht das in Venezuela alles perfekt ist.
    Aber Hugo C. ist demokratisch gewählt, und zwar sehr eindeutig.
    Die Richtigkeit dieser Wahlen wurde selbst von den USA nie angezweifelt.
    Wenn er wirklich Misswirtschaft im großen Stiel betreibt, wieso wird er wiedergewählt.
    Offensichtlich geht es dem Volk besser, als vor Chavez.
    Es ist auch richtig, das es viele abschreckende Beispiele für sozialistische Systeme gibt.
    Aber ich glaube, das Marx funktioniert.
    Sozialismus soll dem Volk Wohlstand (nicht Reichtum) bringen und hat nichts mit grausamen Diktatoren, wie Stalin,Honecker oder Kim zu tun, die unter dessen Deckmantel sich selbst bereichern.

    • 8.1
      Martin Bauer

      „Aber Hugo C. ist demokratisch gewählt, und zwar sehr eindeutig.
Die Richtigkeit dieser Wahlen wurde selbst von den USA nie angezweifelt.“
      Ich brauche die Meinung der USA nicht. Ich habe mit eigenen Augen Wahlbetrug, Stimmenkauf und Einschüchterung von Wählern gesehen, bei allen Wahlen seit dem 3.12.2006. Mit den neuen Wahlmaschinen wird auch die Identität des Wählers mit seinem Votum gespeichert. Viele Leute verloren Heim und Job, weil sie nicht für die Regierung gestimmt haben. Legal wäre Chávez nach 1998 nie mehr wieder gewählt worden.

      „Offensichtlich geht es dem Volk besser, als vor Chavez.“
      Das ist rote Propaganda. In Venezuela ist das krasse Gegenteil offensichtlich.

      „Aber ich glaube, das Marx funktioniert.“
      Nur in der Theorie, aber nicht mit den Menschen, die heute auf der Welt leben. Ein politisches System aber muss für die Menschen gemacht sein und ihnen dienen, nicht umgekehrt.

      „Sozialismus soll dem Volk Wohlstand (nicht Reichtum) bringen und hat nichts mit grausamen Diktatoren, wie Stalin,Honecker oder Kim zu tun, die unter dessen Deckmantel sich selbst bereichern.“
      Sehr richtig! Aber einen anderen Sozialismus hat es noch nie gegeben, und wird es auch nicht, da sich diese Ideologie eben nicht an den Menschen orientiert, die existieren.

      • 8.1.1
        Robin

        Da stimme ich Dir zu.

    • 8.2
      Robin

      Marx hatte tolle Ideen, das stimmt, aber ich bemerkte schon einmal, er übersah den Faktor Mensch in seinen Thesen. Er übersah schlichtweg, daß es immer korrupte und machthungrige Menschen gibt, die unter dem Deckmantel des Sozilalismus ihren Machthunger stillen und ihre eigene Armut mit den Geldern des Vokes bekämpfen.

      Über die Wahlen brauchen wir uns ja wohl nicht unterhalten, denn erstens hat der Chavez einen Wahlbetrug im großen Stil betrieben, indem er seinen wahren Gesundheitszustand verschwiegen hat. Er war ja geheilt! Er ist nicht zu seiner Vereidigung erschienen, weil seine wundersame Heilung einen fürchterlichen Rückschlag erlitten hatte. Und ob bei den Wahlen wirklich alles korrekt verlaufen ist, wage ich auch zu bezweifeln, wie ich es in jedem sozialsischen Land bezweifle. Honecker hatte die Wahlen auch immer gewonnen! Und der Hugo weiß doch gar nicht, wie man Demokratie schreibt, wie will er da demokratische Wahlen durchgeführt haben?

      Offensichtlich ist, daß die Regale in den Supermärkten leer sind, und wenn Lebensmittel da sind, sind sie überteuert, vergammelt oder überlagert. Klar in den Supermärkten, die nur für Chavistas da sind, ist alles reichlich und gut vorhanden. Da kann man schon mal die Augen vor den Tatsachen schließen-
      Mensch Fidel, mach Die Augen auf und geh mal wirklich unter das Volk.

      Die Taktik, dem Volk zu verschweigen, was wirklich los ist, mit dem Hugo und einen so schlappen „Volksvertreter“ dem Volk vor die Nase zu setzen, das grenzt schon an absolute Dummheit. Was will man auch von einem Bauernlümmel (Hugo) und einem Busfahrer (Maduro) als Volksvertreter erwarten. Sie haben mit ihrer Bauernschläue das Volk um den Finger gewickelt, aber der Krug geht nur solange zum Wasser, bis er bricht. Und diese Regierung, die keine ist, wird an ihrer eigenen Dummheit zu Grunde gehen. Schade ist nur, daß sie in ihrem Untergang das ganze Vok mit reißt.

    • 8.3
      Annaconda

      @Fidel bist du vielleicht @Hugo ?Die Argumente klingen sehr gleich.Aber egal wir brauchen weder die USA noch Andere,welche uns eine Meinung vorsetzen wollen.Die Nacht- und Nebelaktion war mal wieder typisch,wahrscheinlich wird er jetzt dann,natürlich hinter verschlossenen Türen vereidigt und regiert bis an sein Lebensende(oder bis die Leute das Theater noch glauben) per Twitter.Hat man früher jeden Furz von Ihm gefilmt,dokumentiert und in allen Kanälen ausgestrahlt ,hat nun scheinbar keiner mehr seine Superhandys mit x-megapixels,oder Videokameras.Die ganze Technik ist verschwunden und nur noch mündliche Zeugnisse seiner ja ach so Wahrheitsliebenden Kumpanen.Über 200 Tage im letzten Jahr abwesend,in welchem Beruf kann man sich das leisten.Er soll zurücktreten ,wenn es nicht mehr geht und sich erholen(war echt anstrengend in 14 Jahren ein Land mit Rekordeinnahmen in den Ruin zu treiben!)!http://www.lapatilla.com/site/2013/02/18/oficialistas-se-congregan-en-la-plaza-bolivar-fotos/ Bilder seiner Anhänger sprechen für sich,das sind Ausgebeutete,Getretene die bewusst arm gehalten werden,denn nur so kann man ihnen den faschistischen Personenkult mit Illusion inklusive verkaufen.

  9. 9
    Maria Fernanda

    Warum regt Ihr Euch eigendlich so ueber „Fidel“auf.
    Jeder weiss doch in Venezuela, die Personen welche noch fuer Chavez ein positives Wort verlieren sind entweder von der Unterschicht oder die von Cadivi profitieren. Da Fidel schreiben kann, denke ich er hat auch eine Jacke mit der Aufschrift “ Viva Chavez – Viva Cadivi“.
    Diese Jacken haben ebenfalls einige vom Botschaftspersonal, welche dann auch die Nachrichten von Venezuela nach Deutschland weiter reichen. So kommen dann auch die Berichte in DW TV zustande.

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