Enteignung von SABSA: Spanien überdenkt bilaterale Beziehungen zu Bolivien

Datum: 18. Februar 2013
Uhrzeit: 15:36 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Sechste Enteignung innerhalb weniger Monate

Wie bereits vor wenigen Wochen angekündigt hat die bolivianische Regierung die Flughafenbetreiber-Gesellschaft Sabsa enteignet. Das Unternehmen der spanischen Abertis und Aena betreibt die drei wichtigsten bolivianischen Flughäfen in La Paz, Santa Cruz de la Sierra und Cochabamba und soll laut einer Erklärung von Präsident Evo Morales die versprochenen Zusagen zu Einrichtungen/Investitionen nicht getätigt haben.

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Die spanische Regierung katalogisiert die Verstaatlichung als „unfreundlichen Akt“ und kündigte an, „die bilateralen Beziehungen zum südamerikanischen Binnenstaat zu überdenken“. Die bolivianische Regierung hatte bereits im Mai 2012 einen spanischen Stromversorger und im Dezember vier Filialen des Energie-Konzerns Iberdrola enteignet.

Laut Edwin Marañon, stellvertretender Verkehrsminister in Bolivien, hat SABSA trotz jährlichen Gewinnspannen von über zwei Millionen US-Dollar versprochene Investitionen in die Einrichtung der Flughäfen nicht getätigt.Präsident Evo Morales hatte am Sonntag (17.) während einer Zeremonie in der Stadt Cochabamba bestätigt, dass SABSA verstaatlicht wird. Als Grund nannte er das “Versagen des Investitionsplanes”.

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  1. 1
    escéptico

    wenn man in VE „Scheibe spielen kann“, warum nicht auch in Bolivien?
    die sollten alles aus LA abziehen und dann werden wir sehen, was sie drauf haben

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