Venezuela: Studenten fordern erneut Klarheit über Gesundheitszustand von Hugo Chávez

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Datum: 21. Februar 2013
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Leserecho: 13 Kommentare
Autor: Redaktion
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► De-facto-Regierung will sich ohne Wahlen an der Macht halten

Eine Gruppe von Studenten aus verschiedenen Universitäten Venezuelas hat die aktuelle Regierung am Donnerstag (21.) erneut aufgefordert, den tatsächlichen Gesundheitszustand von Präsident Hugo Chávez und dessen angebliche Regierungsfähigkeit zu beweisen. Sollte die Studentenbewegung keine Antwort erhalten, werde sie am Montag (25.) vor den Toren des Militärkrankenhauses in Caracas erscheinen und solange protestieren, bis sie Klarheit über die aktuelle Situation erhalte.

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„Unsere Forderungen sind ganz einfach. Wir wollen die Behauptungen der De-facto-Regierung überprüfen und eine Bestätigung dafür erhalten, ob Chávez die körperlichen Voraussetzungen für eine Präsidentschaft überhaupt erfüllt. Wir leben hier in Venezuela und nicht auf Kuba, in unserem Land funktioniert die Erbfolge der Castro-Brüder nicht. Dieses Regime in Caracas will sich ohne Wahlen an der Macht halten – dies werden wir verhindern“, erklärte Studentenführer José Vicente Garcia.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Manni

    Schön zu sehen, dass dieses Land nicht nur aus vollgefressenen, geistig vollkommen verblödeten und vollgesoffenen korrupten Chavistas besteht.

    An den Demos sind bestimmt die Amis schuld. Achtung: Putsch im Anzug. Ihr armen linken Vollpfosten.

  2. 2
    El burrito

    Zum Thema „Arme linke Vollpfosten“ kann man mal spaßeshalber ein Interview mit…? ausgerechnet Mario Silva(!) „empfehlen“, geführt kurz vor der Nachricht von Chavez‘ Rückkehr von…? der „Jungen Welt“ – und wo wurde es geführt, na…? Auf…Kuba! Na sowas, hahaha.
    In diesem Interview ist die geballte Ladung vom „Karl-Eduard von Schnitzler* Venezuelas“ zum ganzen Thema drin. Gestrige Online-Ausgabe (der Hinweis sei mir hier mal hoffentlich gestattet, es ist einfach mal wieder zum Kopf-festhalten und „aua aua aua“ schreien, wenn man das liest).
    Leute wie Silva „suhlen“ sich so richtig in dieser ganzen paranoiden Soße, die es ihnen erlaubt, bloß nicht sehen zu müssen, was sie die ganze Zeit für eine riesengroße Sch….bauen. „Selbstverständlich“ sind es immer die pösen pösen Gegner, die an allem Schuld sind. Insofern AKURAT, bis ins Detail, die gleiche Argumentationsmasche wie im Ostblock damals…wenn damals einige, und dann zunehmend mehr, Leute die Rechte einfach einforderten, die Ihnen die Verfassung (angeblich) garantierte, das waren dann im Propaganda-Ton Ost auch immer „konterrevolutionäre, vom kapitalistischen Klassenfeind gesteuerte Agenten“, und wenn dann Leute im Westen den Protestierern im Osten zu helfen versuchten, teilweise sogar ganz privat, dann war das natürlich „Einmischung in die inneren Angelegenheiten“. So wie ja „übrigens“ auch die Berliner Mauer „natürlich“ auch nur ein „antifaschistischer Schutzwall“ vorm Westen war – und wo findet man diese DDR-Propaganda-Formulierung heutzutage noch zuverlässig wieder? Klar…in der „Jungen Welt“ Da ist auf den Ex-Stasi- Chefredakteur schon Verlass.

    Das Problem, das ich sehe, ist folgendes: Da die führenden Chavisten sich ja für die gerechtesten unter den Völkern halten, haben sie „irgendwie“ das Gefühl, sie müßten auch immer im Recht sein, und täten demzufolge alles rechtens, was sie tun – auch wenn die Verfassung, ein Gesetz, ein unterschriebenes internationales Abkommen oder sonstwas was anderes sagen. Auch wenn die Entscheidungen so falsch und hirnrissig ideoligielastig sind, dass die Wirtschaft wegsegelt.
    Etc.
    Die KÖNNEN nicht verstehen, dass das im KERN ihr eigenes Werk ist, und nicht das von „pösen pösen Puben“ der Oppos etc., das ginge ja gegen ihr ganzes Selbstverständnis.

    Ergo: Je besch….es wird, desto MEHR werden die paranoid werden, und am Ende hinter jedem Stein 10 Feinde vermuten, und irgendwann wohl völlig am Rad drehen. Da ist das bis jetzt gesehene Gekeife noch harmlos dagegen, befürchte ich. An diesem Interview kann man exemplarisch sehen, wie sie sich gerade so richtig hineinsteigern.
    Anstatt auch nur EINMAL öffentlich ein paar Fehler als solche anzuerkennen, die sie gemacht haben.
    Was mich daher sehr beschäftigt, ist, welche praktischen Konsequenzen dieses „alles in Feind umdeuten“-Paranoia noch haben wird…
    Es ist mal wieder alles ganz schön doof. Und es stellt sich die Frage was es wird, wenn es fertig ist. Gerade die Zusammenfassung hier und heute darüber, WER schon alles, und WIE OFT versucht hat, Chavez mal sprechen, oder zumindest sehen zu dürfen, und extra nach Kuba geflogen ist…Es gab vor zwei Wochen nen Artikel in El Universal über venez. Schriftsteller und Dramaturgen, die meinten, die ganze Entwicklung gleiche immer mehr einer surrealistischen Novelle…und das war VOR der Foto- und Heimkehr-Show!

    Was vermutet ihr denn so, oder die Leute um Euch herum, was als nächstes kommt?
    Mein Kommentar für’s erste mal wieder: Meine Fresse!

    (*Karl-Eduard von Schnitzler war der bestgehasste Chefpropagandist des DDR-Fernsehens – bis ganz zum Schluß…)

    • 2.1
      Annaconda

      Wir brauchen einen “ Antichavistischen Schutzwall“!!!!!!!!!!!

      • 2.1.1
        pandora

        Jawoll !!

      • 2.1.2
        El burrito

        Hahaha;-))) Ein wirklich GEILES Wortspiel!!!

    • 2.2
      Fideldödeldumm

      Sehr treffend beschrieben! Vor allem auch die Situation in der Ostzone.

    • 3.1
      El burrito

      Tja, so ist wohl die Lage…
      Also ich habe am 14. gewettet, das zwischen 24.2. und 6.3. der Rücktritt bekannt gegeben wird. Halb gewonnen hab ich die Wette, wenn’s zumindest bis 16.3. bekannt gegeben wird.
      Was meint Ihr…? Es hat zumindest den Vorteil, dass ich mich bis dahin nicht so viel mit dem ganzen Quark beschäftige – d.h. ich versuch’s mal, hahaha.

  3. 4
    Franky

    was für eine Ironie des Schicksals, das größte Großmaul Südamerikas verliert seine stimme, es gibt doch noch ausgleichende Gerechtigkeit in der welt – da ist schon soviel Situationskomik in dieser geschichte, da brauchts gar keine weiteren Kommentare …

    • 4.1
      Annaconda

      Gibt es denn kein Pülverchen,welches den machtgeilen Diktatoren die Stimme verschlägt?Das ist doch schlechthin der effektivste und pazifistischte Weg die schnell loszuwerden!Denn was machen die populistischen Demagogen ohne die Macht ihrer Worte??

      • 4.1.1
        El burrito

        Ja, da hast Du recht, das muss man mal sagen, allein das es nun AUSGERECHNET die Stimme ist, ist eigentlich genau bei IHM so unglaublich…
        Genau wie die Tatsache, dass ausgerechnet er, der bis Mitte 2011 überall von „Patria, Socialismo o muerte“ faselte, und das überall anpinseln lies, höchstwahrscheinlich nur mit goßer Mühe versuchen kann, muerte „von der Schippe“ zu springen…

      • 4.1.2
        El burrito

        und es ist wahr, man braucht ja, wenn die großen Reden geschwungen werden, nur mal den Ton abstellen – dann siehst Du: Würstchen und Komiker.

      • 4.1.3
        Annaconda

        Wenn die nicht das Schicksal einer Nation unter ihren Klauen hätten, und die Konsequenzen für die meisten Menschen hier so tragisch wären,könnte man sich krummlachen über deren tollpatschigen Lügengeschichten.Die sind einfach so was von lächerlich!Das erstaunlichste aber ist,dass sie fest davon überzeugt sind,dass man ihnen ihre dreisten Lügen glaubt.Die sind alle reif für die Klappsmühle! Einer flog übers Kuckucksnest Teil II.

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