In Venezuela tickt eine Zeitbombe

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Datum: 22. Februar 2013
Uhrzeit: 13:50 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 23 Kommentare
Autor: Vinicius Love, Caracas (Leser)
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Informationspolitik aus dem Regierungspalast "unverantwortlich und verlogen"

In Venezuela mehren sich die Stimmen, welche die Regierung anlässlich der Berichterstattung über den Gesundheitszustand von Präsident Hugo Chávez öffentlich der Lüge bezichtigen. Studentenbewegungen, Politiker und Rechtsanwälte fordern immer lauter eine unabhängige Ärztekommissionen, die eine objektive und professionelle medizinische Prognose erstellt.

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Einem Großteil des venezolanischen Volkes wurde bereits im November vergangenen Jahres bewusst, dass sie ihr Präsident über Monate bewusst angelogen hat. Während seines Wahlkampfes bestätigte er immer wieder, vollkommen vom Krebs geheilt zu sein. Dies war eine offensichtliche Lüge, weshalb er sich nach der venezolanischen Verfassung überhaupt nicht zur Wahl hätte stellen dürfen. Die Verfassung des eigenen Landes hat den Despoten allerdings noch nie interessiert.

Abelardo Díaz, Kongressabgeordneter der Partei Copei (Táchira), bezeichnete die Informationspolitik aus dem Regierungspalast als „unverantwortlich und verlogen“ und wies darauf hin, dass die Regierung eine Zeitbombe geschaffen hat, die jeden Augenblick explodieren kann.

„Die von Minister Villegas im nationalen Radio und Fernsehen präsentierten ärztlichen Bulletins an die Nation über angebliche Fortschritte bei der Gesundheit des Präsidenten sind meist widersprüchlich und erlauben keine Erkenntnisse über den wahren körperlichen Zustand des Präsidenten. Nach über 70 Tagen ist es ist nun an der Zeit festzustellen, ob Chávez noch in der Lage ist, sein Präsidentschaftsamt für den Zeitraum 2013-2019 auszuüben. Ist dies nicht möglich, müssen umgehend verfassungsmäßige Schritte eingeleitet werden, die uns eine neue Präsidentschaftswahl ermöglichen“, so Díaz.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Flow

    Steffen, offenbar fühlst du dich als Verlierer unserer Gesellschaftsordnung und redest dir den Frust mit ein bischen Kapitalismuskritik von der Seele. Dabei unterschätzt du die Begriffe Freiheit und Demokratie die dir unter anderen erlauben im Internet Kritik an deiner Regierung und an deinen demokratisch gewählten Volksvertretern zu üben. Leider sind Freiheit und Demokratie mit dem Sozialismus NICHT vereinbar. Diese Scheinwahlen wie sie gerade auf Kuba stattfanden sollen offenbar von dieser Tatsache ablenken, dabei machen sich die Akteure lächerlich mit ihren Propagandaaufführungen.

    Genauso scheinen sich sozialistische Regime gerne mal der Wahrheit zurecht zu biegen wie es gerade ins eigene rote Schema passt. Das heisst nicht, dass in demokratischen Gesellschaften nicht gelogen wird aber zumindest funktioniert die Kontrollmechanismen so gut, dass Fehlverhalten auch entsprechend sanktioniert wird. In Deutschland können Politiker zB auch ihre Doktorarbeit manipulieren, müssen aber offenbar 30 Jahre später noch mit schweren Konsequenzen rechnen wenn das auffliegt. Die Fehler die das Regime in VZ begangen hat und zur Zeit begeht werden aber dank fehlender Kontrollinstanzen ungeahndet bleiben. Auf Kritik wird von roten Idiologie -Soldaten wie Steffen & Co auf groteske Art und Weise geantwortet anstatt anstatt überzeugend zu argumentieren.

    Dass Hugo Chavez nicht wusste wie es gesundheitlich um ihn stand als er von Heilung sprach gehört ins Reich der Märchen. Zumindest hätte er sich anders ausdrücken müssen wie zB „ich blicke positiv in dei Zukunft“ oder ähnliches. Dass er aber lügen darf und es ihm die linken auch noch verzeihen, zeugt eher davon, dass dass (selbsständige) Denken bei den Linken auf der Strecke geblieben ist.

    • 1.1
      Fideldödeldumm

      Der letzte Satz trifft voll ins Schwarze!

      • 1.1.1
        Martin Bauer

        Es ist nicht auf der Strecke geblieben, vielmehr gehörte es noch nie zum Konzept der Ideologie.

    • 1.2
      Martin Bauer

      Steffen? Welcher Steffen…?

      • 1.2.1
        Flow

        Gestern war noch ein Kommentar von „Steffen“ hier, wurde aber offenbar von der Redaktion entfernt. Ich glaube es war wegen dem Wort „Arschgeige“, dabei handelt es sich ja in linken Kreisen noch eher um eine gewählte Ausdrucksform.

    • 1.3
      Martin Bauer

      „…dass die Regierung eine Zeitbombe geschaffen hat, die jeden Augenblick explodieren kann….“
      Ja warum explodiert sie denn nicht endlich? Abwarten und leiden verschlimmert die Lage nur bis ins unendliche. Handfest juristische Grundlage, die führenden Chavistas für Jahrzehnte hinter Gitter zu bringen, gibt es reichlich.

  2. 2
    El burrito

    Absolut, genau auf den Punkt. Und die verstehen eben – bis jetzt jedenfalls – nicht, dass sie mit dieser unkritischen, naiven, jeden Schwachsinn entschuldigenden Haltung gegenüber solchen Regimen eben gerade NICHT die großen „Progressiven“ Menschen sind, die für „das Gute“ auf der Welt etc. eintreten (und was dergleichen Formulierungen mehr sind), sondern ganz im Gegenteil! Wer sieht, wie Leute, die von „partizipativer Demokratie“ zureden wagen, die eigene Verfassung tagtäglich ad absurdum führen, und das entschuldigt, ist das Gegenteil von klug und verständig.
    Die Perversion der Idee einer freien Gesellschaft, so wie das unter Stalin, unter Mao passiert ist, und wie man es in nicht ganz so krasser Form auch im restlichen Ostblocksozialismus variantenreich sehen konnte (und da gehört eben auch Kuba dazu) – diese Perversion hätte niemals so stattfinden können ohne all die riesengroßen Volltrottel, die dachten, sie bauen mit am Himmelreich auf Erden, und die dachten, dass die große Idee auch „harte Maßnahmen“ rechtfertige – natürlich immer „im Namen des Fortschritts der Menschheit“. Und die dabei über Jahre gar nicht im mindesten gesehen haben oder sehen wollten, dass sie Verbrechern völlig erlegen waren.
    Dass ein System, in dem eine offene Debatte und eigenständige Ansichten und Gedanken im besten Fall höchstens ignoriert, wahrscheinlich aber bestraft werden, und in dem EIN „weiser“ Führer angehimmelt wird, NIE einen Fortschritt darstellen kann, und auch nie zu was gutem führt. Und dass entsprechend eben Leute komplett auf dem Holzweg sind, die in ihrer Dummheit glauben: Damit alles gut, paradiesisch und gerecht im Land wird, müßten sie nun einfach nur alles unter IHRE einzige Kontrolle bringen – weil sie ja die „Guten“ sind, und das rechtfertigt ja dann letzlich alles, hahaha. Ganz besonders natürlich die gewohnheitsmäßige Anwendung von Verhaltensweisen, die man bei seinen Gegner die ganze Zeit kritisiert, nicht wahr?;-) Es ist eigentlich so infantil…
    Die Lehre aus der Geschichte des Sozialismus im 20. Jahrhundert ist wahrlich derartig stark und eindringlich, das man wirklich völlig vertrottelt sein muß, um sie nicht zu bemerken.
    Aber so ist das eben: Jegliche Leiden, Opfer und Erkenntnisse, die auf einem Irrweg über Jahrzehnte im Ostblock schon mal erbracht bzw. gemacht wurden – Venezuela ist ein perfektes Beispiel dafür, dass die richtig großen Idioten das alles überhaupt nicht anficht – die können in großer Selbstgewissheit und Verbohrtheit so tun, als hätte es ein ganzes Jahrhundert realexistierenden Sozialismus und die Art seines Endes – nämlich durch die eigenen protestierenden Menschen, nicht durch den Kapitalismus – nie gegeben.
    Es gibt ja nun aber auch Linke, die haben diese Lektion durchaus tiefgreifend verstanden, verstehen müssen, z.T. aus leidvoller Erfahrung. Und DIE finden den Chavez-„Sozialismus“ zum Kotzen. Weil sie den Irrweg erkennen. Und den ganzen Quatsch mit ansehen müssen jeden Tag – ein zweites Mal. + noch die ganzen Holzköpfe im Rest der Welt, die außer „Cuba si“ nun auch noch „Viva Chavez“ kreischen können.
    Steffen und Olivia, ihr seid doch die Idioten der Geschichte. Und es liegt in der Natur des Problems, dass ihr natürlich mal wieder fühlt, die „Avantgarde“ zu sein…
    Aber wie war das noch? Die Geschichte ereignet sich immer zweimal – eine mal als Tragödie und einmal als Farce. (Na, von wem war’s?;:) )
    Meine Fresse.

    • 2.1
      Annaconda

      Danke,die Tragödie hatten wir in der Geschichte ja schon.Nun haben wir die Farce eines sogenannten Sozialismus,welcher wiederum in die Tragödie führen kann.Das Problem ist ja prinzipiell,dass gerade in den Ländern ,welche damit Propaganda machen einen Sozialismus zu praktizieren,diese Meilenweit von den Idealen entfernt sind.Die Ideologie wird zumeist nur als Aushängeschild benutzt, um eine totale Machtkontrolle im Interesse einer kleinen Schicht(Oligarchie) auszuüben.Im besten Falle könnte man so etwas Staatskapitalismus nennen.Das Regime in Venezuela ist Arbeiter und Volksfeindlich!Und wer am meisten die Distanz zwischen den Klassen weiter ausgebaut hat,sind die neureichen,roten Bonzen hier ,im hiesigen Sprachgebrauch Boliburgueses genannt.Ich stimme @ El burrito voll zu und er beweist mal wieder dass ein Esel durchaus intelligenter als so mancher Zweibeiner ist!

    • 2.2
      gerda müller

      warum schreibst nicht einen beitrag?

  3. 3
    alexandro

    Schauen wir mal, net das aus der Zeitbombe beim nächsten Stromausfall eine Stinkbombe wird und den Chavistas um die Ohren fliegt

  4. 4
    hans

    die zeitbombe tickt nicht nur dort, sondern in deutshland, und zwar immer schneller. der ideologiekrieg und die meinungsmanipukation ist hier viel raffinierter, aber ebenso geistlos und plump, vor allem gefaehrlich wie dort. nur wollen es hier einige wohl nicht wahr haben, bis auch hier allen alles um diie ohren fliegt. schaun wir mal…

    • 4.1
      alexandro

      Lieber Hans, sonst fehlt Ihnen nichts. Wir schreiben hier über Venezulanische Zustände.Sie reden hier von Meinungsmanipulation,meinen Sie in Venezuela oder in der BRD. Falls Sie in der BRD leben, danken Sie Gott, das Sie ohne Konseqenzen jeden ideologischen Mist von sich geben können und sollten Sie keine Arbeit haben oder wollen, sorgt das demokratische System in der BRD dafür das Sie nicht verhugern

      • 4.1.1
        hugo

        wenn hier schon zum teil berechtigte kritik an den zuständen in venezuela geäussert wird und viele kritiker sich damit hervortun sich dieser kritik anzuschliessen und immer wieder das argument gegenüber andersdenkenden kommt…“wir reden hier über venezuela“…ist eine frage an diese kritiker doch zulässig. wo sind denn eure alternativen zur gesundung der lage.kapitalismuskritik wird ja mit dem argument, es handelt sich um eine venezolanische angelegenheit abgebügelt, um ja nicht auf die katastrophen in den kapitalismus gesteuerten ländern eingehen zu müssen nach dem motto „was nicht sein kann, darf nicht sein“. kopf in den sand und durch. im leuchtturm des kapitalismus den so viele hier frönen, der usa, herrschen zustände, die, würden sie in venezuela herrschen zu recht als nicht nachahmenswert apostrophiert werden. kleines beispiel… die öffentlichen pensionsfonds haben aktuell eine unterfinanzierung von $ 4,6 billionen, die nirgendwo in der volkswirtschaftlichen gesamtrechnung auftauchen. sozusagen out of budget geführt werden. gleichzeitig rechnen die verantwortlichen noch immer mit einem ertrag von ca. 8% p.a., obwohl sie nur mickrige 1% erwirtschaften. man stelle sich mal vor, dies würde in venezuela ablaufen. die selbstgerechten hier würden sich in ihrer „berechtigten“ kritik überschlagen. vor solchen auswüchsen der kapitalistischen idee natürlich keine rede. von lösungsansätzen ganz zu schweigen. der zum teil berechtigten kritik stimme ich zu. allerdings nur blind einem zu scheitern veru7rteilten kapitalismusmodell zur nachahmung hinterherzulaufen ist zu billig.

      • 4.1.2
        Martin Bauer

        Dann stelle man sich mal vor, die Firma Apple Computer wäre seinerzeit nicht in Cupertino, sondern in Caracas oder Barquisimieto gegründet worden. Wie ginge es denen heute…?
        Option A: Tot, mangels Lizenz und Devisen zum Im/Export.
        Option B: Tot, weil von inkompetenten Tagedieben enteignet.
        Option C: Lebendig und steinreich, da längst nach Nordamerika oder Singapore ausgewandert.

        Und wo steht die Firma tatsächlich, da sie in den ach so schrecklichen Zuständen der USA geblieben sind? Sie haben genug Kapital um Venezuela zu kaufen, mit Mann und Maus und allem anderen darin. Warum nur wären die Aktionäre davon nicht begeistert?

      • 4.1.3
        hugo

        herr bauer. die firma apple mit der schieflage eines äußerst maroden pensionssystems zu rechtfertigen ist schon abenteuerlich. für sie fällt es offensichtlich sehr schwer, die negativen seiten des von ihnen ach so propagierten systems des kapitalismsus zu erkennen und zuzugeben. mit dem permanenten vorbeischrammen an einer staatspleite mit ca. $ 17 billionen ist die situation in den usa der in venezuela vergleichbar. natürlich nur in hinsicht auf die maroden finanzen des staates und der sozialkassen. solange man sich weltweit refinanzieren kann und es genügend gutgläubige gibt (freiwillig oder unfreiwillig) kann man dieses spiel noch fortsetzen. aber als nachahmenswerte vorlage eines gesunden staatswesens ist dies nicht empfehlenswert.

      • 4.1.4
        Annaconda

        Latina-press….ah ok BRD und USA gehören ab jetzt zu Lateinamerika!.Wenn ich dortige Zustände nicht gut finde oder kritisieren möchte,suche ich mir logischerweise eine regionale Plattform aus und nicht Artikel zum aktuellen Geschehen in Südamerika.Man stelle sich die Lage mal umgekehrt vor,also in der BRD geäusserte und/oder berechtigte Kritik, würde immer damit abgetan,dass es in Venezuela schlimmer sei .Das hat für mich keine Logik!Es sei denn die folgende : Mal de todos,consuelo de tontos.

      • 4.1.5
        Martin Bauer

        Die Schieflage spielt sich zunächst einmal in Ihrem Bewusstsein ab. Dafür gibt es Ursachen, aber auch Therapien. Ihnen kann geholfen werden, ohne dass die Weltpolitik sich ändern muss. Sie müssen es nur selber wollen und zulassen!

      • 4.1.6
        hugo

        nachdem hier einige protagonisten immer wieder den kapitalismus als die lösung der durch den sozialismus in lateinamerika hervorgerufenen probleme postulieren, habe ich mir erlaubt auf die probleme im kapitalismus hinzuweisen. mir war schon klar dass diesbezüglich keinerlei überzeugende argumente angeführt werden können, außer den altbekannten hilflosen und wenig überzeugenden stereotypen.

  5. 5
    Fideldödeldumm

    Mensch Hugo, kapier es doch endlich! Die Leute, die hier schreiben und in Venezuela leben, interessiert es einen Haufen Kuhmist, was in Deutschland oder den USA passiert. Sie behaupten auch nicht, dass der Kapitalismus frei von Fehlern ist und die Allzweckwaffe gegen Verarmung ist. Es wird nur klar gesagt, dass die Situation in Venezuela untragbar ist und die Regierenden unfähig sind. Des Weiteren wird gesagt, dass der Sozialismus lediglich eine Ideologie ist und real nicht umsetzbar ist. Dies hat bisher nirgends funktioniert, erst Recht nicht mit diesen Trotteln mit den roten Hemden.

    • 5.1
      hugo

      egal welche farbe die hemden haben. wenn es (wie sie es sagen) „trotteln“ sind, wird es schwierig. egal wer gerade regiert.

      • 5.1.1
        Annaconda

        Das ist der Punkt Hugo,es sind Trottel und/oder Verbrecher,sie haben sich nunmal ein rotes Hemd angezogen um davon abzulenken,dass sie eben keine „Sozialisten“ sind.Was eben durchaus populärer ist,als sich als Kapitalisten zu verkaufen.Das Problem also hier ist,dass Staatskapitalismus praktiziert wird,die Opfer wie immer die Bevölkerung.Somit kann man hier nicht von einem dem Kapitalismus entgegengesetzen Modell in Venezuela sprechen.Hier herrscht „capitalismo salvaje“,der Kapitaleigentümer ist hier eine autokratischer,alles kontrollieren wollender Staat.Die Ausgebeuteten wie immer die Bevölkerung, welche nur ihre Arbeit verkaufen kann.Eben diese Arbeit wurde vor kurzem um 46,5% entwertet,während die Staatseinnahmen um eben diesen Prozentsatz stiegen.@Fideldödeldumm du hast grösstenteils recht ,klar mögen die meisten, welche die Regierungsmannschaft stellen hier als Trottel erscheinen,welche unfähig sind trotz der hohen Einnahmen aus dem Erdölgeschäft die vielfältigen Probleme des Landes zu lösen ,und keine solide zukunftsorientierte Politik betreiben.Aber hast du dich schonmal gefragt ob sie das überhaupt wollen?Ich denke es geht nur um die persönlichen Interessen einer neuen Oberschicht,welche sich hauptsächlich aus korrupten Militärs zusammensetzt.Deren Konten im Ausland sind prall mit Devisen gefüllt und deren Kinder studieren fast alle im sogenannten ,verhassten Imperium.Wenn dieses Land dann kollapsiert und ausgeraubt ist, setzen die sich einfach ab und zurückbleiben die Verblendeten im Trümmerhaufen mit einer wertlosen Währung.Schon vor Jahren sagte ein Chavista einer Freundin,welche ihre Villa an ihn verkaufen wollte,dass er bereits 1 Million Dollar gespart(????) hat und diese im Ausland hat.Und wenn, dann Zitat :“die Schei… hier explodiert,er nur noch seine Koffer packen muss“.So denkt und handelt hier der Grossteil der Neureichen Chavistas…..ohne jegliche Moral,egoistisch.,

  6. 6
    hans

    da sollen vorschlaege fuer die brd gemacht werden.
    vorschaege gefaellig? oh, da gibt es viele fuer d.
    unser miltaer nur fuer landesverteidung. spart viele geld und haelt unseren guten ruf aufrecht.
    raus aus der maroden und immer geld fordernden eu. unser geld sehen wir sowie so nicht wieder. die schulden bleiben.
    raus aus der nato. spart unmengen an geld.
    raus aus der uno. die usa-gesteuert nur deren interessen vertritt.
    neutralitaet, die, siehe schweiz, sich immer ausgezahlt hat.
    eine regeirung FUER, nicht GEGEN das volk.
    abbau des spitzelsystems, das maerkel aus der ddr herueber gerettet und hier erneut installiert hat, siehe auch die sich teilweise konkurrierenden geheimdienste der usa.

    es gaebe noch viele moeglichkeiten.vor allem muesste die poiltisch gelenkte medienpolitik abgeschafft und durch eine unabhaengige INFORMATIONSPOLITIK ersetzt werden.
    auslaenderzuzugstop, weil durch sie nur unser sozialsystem belastet bzw. ueberlastet wird. grundsaetzlich bin ich nicht gegen auslaender.

    wollen sie noch mehr moeglichkeiten wiessen? oder bin ich jetzt schon gleich rechtsextrem?!

  7. 7
    alexandro

    Nein nicht rechtsextrem aber in meinen Augen ein bisschen dünn gestrickt.Was sollen Deine Biertischweisheiten über die BRD und über die Europ. Union hier in einem Portal, das sich mit den politischen Zuständen in Venezuela beschäftigt. Was haben Deine Ausführungen mit obigem Artikel zu tun

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