Venezuela: Statements der Regierung nicht mehr glaubwürdig – Angebliche Beweise

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Datum: 23. Februar 2013
Uhrzeit: 17:09 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Ruf nach Wahrheit wird immer lauter

Mehrere Oppositionsführer und Antonio Ledezma, Bürgermeister von Caracas (Metropolitan District), haben am Samstag (23.) ihre Zweifel über ein Statement des venezolanischen Vizepräsidenten Nicolás Maduro geäußert. Dieser hatte vor laufender TV-Kamera behauptet, der krebskranke Chávez habe trotz zunehmender Atemprobleme eine fünfstündige Kabinettssitzung an seinem Krankenbett geleitet. Zudem soll sich der bolivarische Führer sehr energisch, gut gelaunt, kräftig und vital gezeigt haben.

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In Venezuela mehren sich die Stimmen, welche die Regierung anlässlich der Berichterstattung über den Gesundheitszustand von Präsident Hugo Chávez öffentlich der Lüge bezichtigen. Studentenbewegungen, Politiker und Rechtsanwälte fordern immer lauter eine unabhängige Ärztekommissionen, die eine objektive und professionelle medizinische Prognose erstellt.

„Wir verlangen von der Regierung, endlich die Wahrheit zu sagen. Maduro gibt bekannt, ein fünfstündiges Treffen mit dem Präsidenten gehabt zu haben. Herr Maduro, niemand glaubt ihnen. Vor zwei Tagen wollte Boliviens Präsident Evo Morales Hugo Chávez besuchen und konnte dies wegen dessen schlechten Gesundheitszustands nicht tun. Und nun will er eine fünfstündige Sitzung geleitet haben“, so Ledezma.

Update 24. Februar

Julio Borges, Chef der Rechtspartei Primero Justicia (PJ), hat Vizepräsident Nicolás Maduro mit scharfen Worten der Lüge bezichtigt und die Regierung aufgefordert, der Bevölkerung des südamerikanischen Landes endlich die Wahrheit zu sagen. „Herr Maduro, wir haben Beweise dafür, dass Sie erneut gelogen haben. Wir haben von Patienten und Mitarbeitern des Militärkrankenhauses Hinweise erhalten, dass Sie höchstens eine Stunde im Krankenhaus waren. Hören Sie endlich mit Ihren Lügengeschichten auf – oder ist dies das einzige, das Sie zustande bringen?“, so Borges in einer Pressekonferenz.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Franky

    … vielleicht hat madura ja am Totenlager von Chavez Selbstgespräche geführt … der ist ja sowas von durchgeknallt … armes venez. wird nun von Psychos geführt

    • 1.1
      babunda

      ja der alte busfahrer maduro führt selbstgespräche , bin auch gespannt wenn der letzte vorhang fällt. schuld sind die wähler die solche idioten verherrlichen.

  2. 2
    Silvia W

    Man soll ja angeblich Zwiegespraeche mit Toten fuehren koennen…

    • 2.1
      Silvia W

      Ich frage mich nur,ob seine Enkel [die ja angeblich auch bei diesem Mega-Meeting waren] diese Faehigkeit auch schon besitzen??

  3. 3
    Martin Bauer

    Kann denn keiner mal mit Maduro den Anfang machen und ihn in eine Zelle sperren? Es kann doch nicht angehen, dass so ein unterbelichteter Pfeiffenkopf putscht und die ganze Nation verschaukelt!

    • 3.1
      El burrito

      Nun ja, man muß immer das Land im internationalen Geflecht sehen. Das wird wohl seinen Einfluß haben, nicht nur was Kuba betrifft.

  4. 4
    Michael Schäfer

    Die Art und Weise wie man sich hier in den Kommentaren austauscht zeigt eine ohnmächtige Verzweifelung. Die Umstände wie die Öffentlichkeit und Weltpresse hingehalten wird ist scheinbar nur in einer solchen „Bananenrepublik“ möglich. Das Volk hat scheinbar nicht die Kraft und Motivation in der breiten Masse wie andere Völker zuvor… um sich gegen derartiges Kasperltheater zu wehren…
    Es muss ein Ruck durchs Volk gehen um Veränderung herbeizuführen …ich bin der Überzeugung das wird geschehen.

    • 4.1
      El burrito

      „Sehen Sie“, würde der Herr Silva da sagen, „da haben Sie es: ‚Kasperltheater‘, ‚Ruck durch’s Volk‘, ‚Veränderung‘ – die Regierung des Volkes stürzen ist was sie wollen!“ Und dann würde es wieder die einschlägigen Worthülsen-Vorwürfe hageln:
      Anstiftung zur Konterrevolution, Einmischung in innere Angelegenheiten, Aufhetzung zum Hass, Versuche der Destabilisierung etc. – und natürlich alles gelenkt vom pösen Imperium. Und Sie, Frau Schäfer, Sie sind doch auch gelenkt vom Imperium, oder? Nun geben Sie’s doch zu!
      Hahahahahahahahahaha

      • 4.1.1
        Fideldödeldumm

        Herr Schäfer!!! Burrito hat wohl an Micaela Schäfer, das kleine Nackedei, gedacht.

        Peter, Sie haben nicht Unrecht. Aber der kleine Mafioso hat vielen Italienern ein ausreichendes Einkommen bescherrt und die Wirtschaft am Laufen gehalten. Da kann ich seine Wahl noch halbwegs nachvollziehen. Bei Chavez konnte ich bei der ersten Wahl noch verstehen, dass er von vielen Menschen gewählt wurde. Spätestens bei der 3. Wahl war klar, dass seine Wähler unterbelichtet sind und / oder von dem korrupten System profetieren.

  5. 5
    Peter

    schauen wir aus unserer hohen europäischen Warte doch heute mal nach Italien, wo ein Komiker und ein mafioser Kinderfucker und verurteilter Großbetrüger das Kasterltheater veranstalten.

    • 5.1
      Fideldödeldumm

      Wen interessiert hier auf dieser Seite Italien? Selbst die Mafiosos gehen zum Geldwaschen nicht mehr nach Venezuela.

  6. 6
    gerda müller

    S -arkasmus
    O -hnmacht
    Z -ertrümmern
    I -nfamismus
    A -narchie
    L -ügengebäude
    I -nkompetentismus
    S -elbstbereicherung
    T -errorismus

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