Ecuador: Freie und unab­hängige Medien sind ein essentieller Be­stand­teil von Demo­kratie

beerfeltz

Datum: 25. Februar 2013
Uhrzeit: 08:43 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Staats­sekre­tär Beerfeltz beendet Reise

Der Staats­sekre­tär im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­liche Zusammenarbeit und Ent­wick­lung, Hans-Jürgen Beerfeltz, hat am Sonntag (24.) eine ein­wöchige Reise nach Ecua­dor beendet. In politi­schen Gesprächen unter anderem mit Vize-Präsi­dent Lenin Moreno sowie Umwelt­ministe­rin Lorena Tapia warb der Staats­sekre­tär nach­drück­lich dafür, dass im Rah­men der deutsch-ecua­doria­ni­schen Zu­sam­men­ar­beit demo­kratische Stan­dards, Rechts­staat­lich­keit, unter­nehme­rische Frei­heit und gesell­schaft­liche Ver­ant­wor­tung als untrenn­bar zusammen­gehörig zu sehen sind. Er betonte, dass die Poten­ziale der Zivil­ge­sell­schaft, der politi­schen Stiftun­gen, der Kirchen und der Privat­wirt­schaft als wichtige Säule für eine nach­hal­tige wirt­schaft­liche und demo­kratische Ent­wick­lung in Ecuador stär­ker zu nutzen seien.

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Um sich ein ak­tuelles Bild von der Lage der Me­dien zu ver­schaffen, nahm Beer­feltz in Quito an einer Panel­diskussion zum Thema Qualitäts­jour­nalis­mus in Ecuador teil. „Freie und unab­hängige Medien und eine differen­zierte Medien­land­schaft sind ein essentieller Be­stand­teil von Demo­kratie. Sie sind eine ent­schei­dende Voraus­set­zung für eine auf­geklärte, kriti­sche und wach­same Zivil­ge­sell­schaft und die demo­kra­tische Teil­habe aller gesell­schaft­lichen Gruppen am politi­schen Pro­zess“, unter­strich der Staats­sekre­tär.

Im Rahmen der Reise besuchte Beerfeltz unter anderem das Bio­sphären­reser­vat Yasuní und bekräf­tigte in diesem Zu­sammen­hang die Zusage zusätz­licher Mittel für ein Sonder­pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung. Er wies darauf hin, dass Deutsch­land die umwelt­politi­schen Ziele der ecua­doriani­schen Re­gierung wie Wald­schutz, Schutz der Bio­di­ver­si­tät und Schutz der indi­ge­nen Völ­ker, teile. Demnach werden die Mittel des Son­der­pro­gramms zum Schutz des Biosphären­reser­vats Yasuní von ins­gesamt 34,5 Millionen Euro in konkrete und sicht­bare Pro­jekte ein­fließen.

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    Die letzte Station seiner Reise führte Staats­sekre­tär Beerfeltz auf die Galapa­gos­inseln. Seit knapp zehn Jahren unter­stützt Deutsch­land Ecuador dabei, das fragile Öko­system der Inseln zu erhal­ten. Unter anderem för­dern das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) und das Bundes­umwelt­mi­niste­rium (BMU) Projekte in den Bereichen erneuer­bare Ener­gien, Schutz der Bio­di­ver­si­tät und nach­haltiger Um­gang mit Wasser­ressour­cen, zudem arbei­ten zahl­reiche Nicht­re­gierungs­or­ga­ni­sa­tio­nen mit deutscher Un­ter­stüt­zung.

    Beerfeltz würdigte die Rolle der Zivil­ge­sell­schaft in der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit und im Um­welt­schutz und sagte im Gespräch mit Vertre­tern des World Wide Fund for Nature (WWF): „Der WWF und die Bun­des­re­gie­rung verfol­gen ähnliche Ziele: Wir wollen eine global nach­hal­tige Ent­wick­lung. Mit Blick auf Galapa­gos gratu­liere ich zur Rolle, die der WWF in der Stär­kung des Manage­ments zur Ver­wal­tung des Meeres­reser­vats Galapa­gos über­nimmt. Eine partizi­pative Verwal­tung ist eine wichtige Voraus­set­zung, um in einem der größten Schutz­gebie­te der Welt diese Viel­falt an Bio­di­ver­si­tät schüt­zen zu kön­nen.“

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