Dominikanische Republik: Schätze des Weltkulturerbes

katherdrale

Datum: 10. März 2013
Uhrzeit: 11:28 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Santo Domingo ist ein Ort der „Erstlinge“

Mehrere Orte der Dominikanischen Republik, darunter das Alcázar de Colón, die Erste Kathedrale von Amerika, die Festung Ozama, das Museum der Casas Reales, der Nationale Botanische Garten, die Uferpromenade Malecón und der Palast der Schönen Künste, stehen auf der repräsentativen Liste der Schätze des Weltkulturerbes. Diese Liste wurde vom Internationalen Büro der Kulturhauptstädte erstellt. Sie hat zum Ziel, das kulturelle Erbe eines bestimmten Gebietes auf didaktische, pädagogische und spielerische Weise zu fördern, zu verbreiten und zum Besuch der ausgewählten Orte anzuregen.

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Die Hauptstadt Santo Domingo ist ein Ort der „Erstlinge“ (u.a. die erste Universität der Neuen Welt, die erste Kathedrale und der Sitz des ersten Vizekönigreichs von Amerika), und ihr kolonialer Stadtkern wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Das Museum Alcázar de Colón war Sitz des ersten Vizekönigreichs von Amerika und ist dem Vizekönig und Zweiten Admiral Don Diego Kolumbus (Anfang des 16. Jahrhunderts) gewidmet. Es liegt auf der Plaza de España in der Kolonialzone. Über 800 Objekte enthält die Sammlung des Museums, die sich aus Mobiliar, Wandteppichen, Keramik, Skulpturen und Gemälden aus der Zeit vom 13. bis zum 20. Jahrhundert zusammensetzt.

Die Kathedrale von Santo Domingo oder die Erste von Amerika ist der Heiligen María der Menschwerdung gewidmet. Sie ist die älteste der Neuen Welt. Mit ihrem Bau wurde 1523 begonnen, und 1541 war sie dann fertiggestellt. Die Kathedrale liegt an der Strasse Calle Arzobispo Meriño/ Ecke Calle Arzobispo Nouel am Parque Colón (Kolumbusplatz). Sie ist von 8-17 Uhr für das Publikum geöffnet.

Die Fortaleza Ozama (Festung Ozama) gehört, zusammen mit der Kolonialzone, zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie wurde zwischen 1502 und 1508 erbaut.

Das Museum der Casa Reales ist ein koloniales Gebäude aus Stein, das den Palast der Königlichen Audienz oder Palast der Capitanes Generales (der Königlichen Inselgouverneure) beherbergte. Das Museum verfügt über einen Konferenzraum, einen Leseraum, eine Bibliothek und einen Raum für temporäre Ausstellungen.

Im Botanischen Garten gibt es Dauerausstellungen von Orchideen, Bromelien und Farnen und andere kulturelle Aktivitäten, die mit der einheimischen Flora zu tun haben.

Am Malecón von Santo Domingo, mit einem atemberaubenden Blick aufs Karibische Meer, liegen entlang der Avenida Washington die wichtigsten Geschäftshotels der Stadt. Hier finden auch der Nationale Karneval und viele populäre Veranstaltungen statt.

Der Palacio de Bellas Artes (Palast der Schönen Künste) wurde 1956, in der Zeit des Diktators Trujillo, gebaut. Er liegt im Zentrum der Stadt und besitzt einen Theatersaal mit 614 Sitzplätzen für kulturelle Veranstaltungen.

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