Venezuela: Grabkapelle wird geschlossen

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Datum: 14. März 2013
Uhrzeit: 15:04 Uhr
Ressorts: Panorama, Venezuela
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Leichnam wird in das Museum der Revolution überführt

Tausende Menschen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben am heutigen Donnerstag (14.) die letzte Gelegenheit, den laut Regierung am 5. März in einem Militärkrankenhaus verstorbenen Präsidenten Hugo Chavez die letzte Ehre zu erweisen. Der Leichnam des bolivarischen Führers liegt nur noch für wenige Stunden sichtbar unter einer Glasabdeckung in der Grabkapelle der Militärakademie, die am Abend geschlossen wird.

sargSeit über einer Woche ist der unbehandelte Leichnam von Hugo Chávez inzwischen für die Bevölkerung aufgebahrt

Nach zehn Tagen Staatstrauer soll der Sarg am Freitag (15.) in das „Museum der Revolution“ überführt werden. In dem Gebäude hatte Chávez während des missglückten Putschversuches im Februar 1992 sein Hauptquartier aufgeschlagen. Neben Interimspräsident Maduro hat auch sein Amtskollege Evo Morales aus Bolivien seine Teilnahme an der um 10 Uhr vormittags beginnenden Prozession zugesagt. Zudem werden vermutlich erneut mehrere hunderttausend Menschen den Sarg begleiten oder an der Wegstrecke ihrem verstorbenen Präsidenten die letzte Ehre erweisen.

Ob der „Vater der Nation“ in der ehemaligen Kaserne in einem Glassarg aufgebahrt werden kann, steht weiter in den Sternen. Ein gewaltiger Patzer scheint den Plänen der venezolanischen Regierung, den Verstorbenen einzubalsamieren und für “die Ewigkeit” der Bevölkerung zugänglich zu machen, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Denn entgegen zahlreicher Spekulationen scheint der dafür notwendige Prozess nicht direkt nach dem Ableben des Staatsoberhauptes eingeleitet worden zu sein.

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  1. 1
    que chevere

    ich wette die massen beklotzen nur ne wachspuppe, hugo dürfte vor seinem ableben nicht so toll ausgesen haben, dashalb haben wir ihn ja auch nicht zu gesicht bekommen.

    • 1.1
      el escéptico

      auch wenn das nur spekulativ ist, könnte doch auch etwas wahres darin stecken
      da man am Anfang nicht von dieser langen Zeit der „Präsentation“ ausging, konnte man den Leichnam auch nicht dementsprechend vorbereiten
      nach 10 Tagen hilft auch die beste Schminke nicht

  2. 2
    babunda

    niemand hat das verdient das ein cadaver solange in der öffentlichkeit herum gezeigt wird. er hat jetzt seinen frieden verdient und sollte in seiner heimat beerdigt werden im kreise seiner familie.

    • 2.1
      Martin Bauer

      Er hat zu seinen Lebzeiten auch nicht danach gefragt, was andere verdient haben…
      Aber egal! So schnell wie möglich ab mit ihm in die Versenkung des Vergessens, obwohl das Elend, das er angerichtet hat, Millionen für immer gegenwärtig bleiben wird.

  3. 3
    pandora

    „Seit über einer Woche ist der unbehandelte Leichnam von Hugo Chávez inzwischen für die Bevölkerung aufgebahrt“
    —-
    Na sicherlich wurde er BEHANDELT
    Falls es wahr sein sollte , dass er nicht schon balsamiert wurde , so wurde er doch immerhin „präpariert – also behandelt“ …. so lange Zeit hält hier ( in der Wärme Venezuelas ) keine Leiche durch … weder Hund , noch Katz noch Chavez !!

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