Venezuela: Leichnam von Chávez angeblich mit Formaldehyd behandelt

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Datum: 15. März 2013
Uhrzeit: 11:33 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Tropische Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius

Der Körper des verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez musste sich nach seinem Tod drei Behandlungen mit Formalin unterziehen. Dies berichten mehrere venezolanischen Medien und berufen sich bei ihrer Behauptung auf die Pathologin Antonieta De Dominicis. Demnach wurde dem Leichnam zwischen dem Todestag (5.) bis zum 15. März während drei Sitzungen Formaldehyd injiziert.

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Der Prozess soll von einem Experten durchgeführt worden sein, die Intervention für die Vorbereitung des Leichnams dauerte drei bis vier Stunden. Während dieser Zeit (Morgendämmerung) wurde der Zugang zur Kapelle für mehrere Stunden geschlossen. Die letzte Sitzung soll am Donnerstagmorgen (Ortszeit) von 02:00 bis 05:00 Uhr durchgeführt worden sein.

In der venezolanischen Hauptstadt Caracas herrschen tropische Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Der bolivarische Führer soll laut Angaben der aktuellen Regierung am 5. März gestorben sein, sein Leichnam ist seit fast 10 Tagen in der Militärakademie aufgebahrt und wird am heutigen Freitag in das „Museum der Revolution überführt. Ob der “Vater der Nation” in der ehemaligen Kaserne in einem Glassarg aufgebahrt werden kann, steht weiter in den Sternen.

Ein gewaltiger Patzer scheint den Plänen der venezolanischen Regierung, den Verstorbenen einzubalsamieren und für “die Ewigkeit” der Bevölkerung zugänglich zu machen, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Denn entgegen zahlreicher Spekulationen scheint der dafür notwendige Prozess nicht direkt nach dem Ableben des Staatsoberhauptes eingeleitet worden zu sein.

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  1. 1
    Der Bettler

    Hoffentlich geht da nichts mehr.Die sollen ihn einbuddeln,wie jeden anderen Sterblichen auch,dann ist Ruhe im Gebüsch.Aus den Augen aus dem Sinn,und das geht bei den Venezolanos ganz schnell.

    • 1.1
      babunda

      da ja der chavez ein halber indio ist, sollten sie ihn verbrennen und dann die asche den ganzen armen unr den roten bei einer marcha in die augen streuen.

  2. 2
    Martin Bauer

    Tja, mit Formaldehyd habe ich als kleiner Junge gefangene Fische prepariert. Und heute prepariert man damit Diktatoren…?

  3. 3
    Annaconda

    Formaldehyd ist das nicht krebserregend,nicht dass er dann noch mehr Krebs bekommt ! Seit 10 Tagen ,das Land zu endlosen Trauerfeierlichkeiten gezwungen.Seit 10 Tagen Trauermusik auf allen Radiosendern.Seit 10 Tagen kein normaler Alltag möglich.Kein normaler Schulbetrieb,Firmen und Geschäfte oftmals gezwungen zu schliessen.Unsummen in Märschen,Feierlichkeiten,Polizeiaufmärsche etc. investiert.Seit vielen Monaten lebt das Land in einem Ausnahmezustand wegen der Krankheit und Tod des Comandantehttp://www.facebook.com/photo.php?fbid=517786588262619&set=a.517786478262630.1073741883.103247793049836&type=1&.Das einfache Volk müsste aber eigentlich arbeiten,denn ihr Lohn wurde auf einen Schlag um beinahe 50% reduziert,aber egal,die Bande welche die Macht im Lande innehat ist ja finanziell dank PDVSA bestens versorgt,die können jeden Tag feiern,trauern etc. für die kein Problem.Und die Zukunft des Landes? Auch egal,die setzen sich wenn,s dann unangenehm wird nach Panama,Karibik und wo sie sonst noch ihre Dollarkonten gefüllt haben,ab.

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