Bolivien erwägt Rückzug aus der Kommission für Menschenrechte

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Datum: 18. März 2013
Uhrzeit: 14:34 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Staatsoberhaupt hat gründlich evaluiert

Der südamerikanische Binnenstaat Bolivien erwägt einen Rückzug aus der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (CIDH). Laut den Worten von Präsident Evo Morales hängt das unabhängige Organ der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) mit Sitz in Washington zu sehr von den Vereinigten Staaten ab und wird von rechten Kräften dazu verwendet, andere Nationen zu richten.

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„Ich erwäge ernsthaft den Rückzug aus der Kommission. Was soll das? Stell Dir vor, das Büro der CIDH befindet sich in den Vereinigten Staaten und diese haben keine Vereinbarung für die Verteidigung der Menschenrechte ratifiziert“, so Morales in einer Pressekonferenz.

„Diese Kommission ist wie eine Militärbasis, wird von den USA finanziert und versucht andere Länder zu beurteilen/verurteilen. Die Kommission wendet pro-kapitalistisches und pro-imperialistisches Recht an und versucht Bolivien zu verurteilen. Nach gründlicher Evaluierung habe ich mir eine persönliche Meinung gebildet und nun glaube ich, dass ein Rückzug das Beste ist“, fügte er hinzu.

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