Bolivien: Flughafen von Oruro heißt nicht mehr „Evo Morales“

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Datum: 22. März 2013
Uhrzeit: 14:36 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Erfolgreich gegen Umbenennung gewehrt

Nach 40 Tagen heftiger Proteste und einem Generalstreik haben sich die Bürger der bolivianischen Stadt Oruro erfolgreich gegen die Umbenennung ihres Flughafens gewehrt. Am Freitag (21.) hat sich die Regionalregierung mit den Demonstranten geeinigt und dem Airport seinen alten alten Namen „Juan Mendoza“ zurückgegeben. Der Flughafen war Anfang Februar auf den Namen des aktuellen Präsidenten Evo Morales getauft worden, was der Bevölkerung nicht behagte.

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Der nach Santa Cruz, El Alto (La Paz) und Cochabamba auf rund 3.700 Metern Höhe gelegene vierte internationale Airport des südamerikanischen Bundesstaates wurde bereits im Jahre 1942 auf der Ostseite der Stadt eingeweiht und auf den Namen des bolivianischen Piloten Juan Mendoza getauft. Dieser überflog im Jahr 1921 mit einem Doppeldecker die Regionen Oruro und Potosi und gilt in der Region als Volksheld.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    alexandro

    Die Bolivier scheinen etwas mehr Hirn im Kopf und Eier in der Hose zu haben als die Venezulaner

  2. 2
    Martin Bauer

    Naja, sich gegen den verblödeten Kokabauern durchzusetzen, ist auch etwas einfacher, als gegen die PSUV Bande. Vor allem, seit das Schosshündchen von Chávez herrenlos ist und ihm keiner mehr sagt, wo es lang geht.

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