Venezuela: Übergangspräsident Maduro jenseits der Realität

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Datum: 30. März 2013
Uhrzeit: 16:40 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Vinicius Love, Caracas (Leser)
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Venezuelas Übergangspräsident Nicolas Maduro hat am Samstag (30.) einmal mehr behauptet, dass Oppositionsführer Henrique Capriles Pläne zur Gewalt hegt. Beweise für die Vorwürfe konnte der Ex-Busfahrer und Apostel aus eigenen Gnaden wie gewohnt allerdings nicht vorlegen.

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„Ich habe den Beweis dafür, dass sie (Opposition) eine Kampagne des Hasses und der Gewalt durch Oppositionskandidat Capriles starten“, so der Wunschnachfolger des verstorbenen bolivarischen Führers während seiner Rede bei einer Zeremonie mit den Mitgliedern seiner Kampagne im Bundesstaat Barinas (Heimatstaat von Präsident Hugo Chávez).

„Der erste Akt der Gewalt fand bereits am Dienstag (26.) statt, als Capriles Barinas besuchte. Was macht dieser Mann hier. Ist er vielleicht hier geboren? Alles was er tut ist reine Provokation“, so Maduro, der sich immer mehr von der Realität entfernt. Bereits vor wenigen Wochen hätte er Capriles am liebsten dessen Reisen nach Kolumbien und in die USA verboten. Gewohnt warf er seinem 40-jährigen Herausforderer Destabilisierungsversuche vor, die international bereits für Gelächter sorgen.

In Wirklichkeit wird der unerfahrene Maduro immer nervöser. Dass Capriles den Heimatstaat von Chávez besuchte, passt der aktuellen Regierung nicht. Im letzten Präsidentschaftswahlkampf errang Chávez in seinem Heimatstaat 59,23% der Stimmen (19,08 Prozentpunkte mehr als Capriles). Allerdings erlitt der Despot einen empfindlichen Dämpfer. Sechs Jahre zuvor gewann er 68,95% der Stimmen, sein damaliger Gegner Manuel Rosales 30,83%.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    VE-GE

    Der Mann gehoert weggesperrt.

  2. 2
    Che

    Ja ja, der Busfahrer.

    Ein schmieriger Manager mit einem Master in „Ausbeutung der dritten Welt“ wäre euch natürlich lieber.

    Die Nervosität Maduros ist berechtigt. Seine Feinde sind mächtig, skrupellos und hinterhältig.

    Doch wie der gescheiterte Putsch gegen Chavez 2002 zeigte: Ein Mensch, der vom Willen des Volkes getragen wird, ist für den Moment unbesiegbar.

    • 2.1
      Cato

      Da Kommunikation nur auf einer gleichen Basis zwischen Sender und Empfaenger funktioniert kann ich sie leider nicht verstehen, und vermutlich auch andere hier Anwesende nicht. Sollten sie aber eventuell eines Tages evolutionaere Fortschritte machen waere ich fuer eine Uebersetzung dankbar. Wenn sie dann im Speziellen die Wahlkampfaussage des von ihnen verstandenen Herrn erklaeren koennten: um so besser!

    • 2.2
      HCF

      „Ein Mensch, der vom Willen des Volkes getragen wird, ist für den Moment unbesiegbar“. Richtig, für Menschen mag das gelten, aber auch für plappernde Halbaffen? Das hat Che mit dem Busfahrer gemeinsam…

    • 2.3
      Martin Bauer

      Schon mal Fieber gemessen? Nicht der skrupelloseste Kapitalist saugt Völker derart brutal, konsequent und menschenverachtend aus, wie das Pack mit roten Fahnen. Egal wann und wo in der Weltgeschichte.
      Wenn sich schon jemand nach einem perfiden Mörder nennt, der natürlich nur „im Namen und zum Wohle des Volkes“ mordete…!

  3. 3
    Der Bettler

    Was soll man dazu noch sagen,einfach affig so ein Kommentar !!
    Wo haben Sie nur den Blödsinn her, den Sie schreiben ? Herkommen und mitmachen,dann eine Meinung schreiben oder bilden,falls Sie dazu in der Lage sind. Mann oh Mann !

    • 3.1
      alexandro

      hier gibt es kein Harz4 oder Ähnliches, also wird „Che“ bleiben wo er ist.

  4. 4
    Annaconda

    Reflektionen eines Lesers(chavista oder nicht sei dahin gestellt): Maduro todo esta bien claro.Nada investigar.Desde Cuba te podemos publicar la historia clinica de Chavez para que puedes comprobar como has mentido al pueblo de Venezuela y al mundo.Fueron tantas tus mentiras sobre la enfermedad del presidente,que te hizo persona,aquel que te saco de la nada y deposito toda su confianza en ti y cuando dijo publicamente que serias su sucesor,hasta ese dia lo pudimos ver.Luego jamas fue visto y escuchado.Esta bien claro quien era el que mas se beneficiaba con la pronto muerte de Chavez.Fue un craso error de Chavez publicar su sucesor. Debio dejar sellada esa decision en sobre lacrada ,solo para ser abierto despues de su muerte.No vengas con cortina de humo Maduro,que somos muy viejos para creer tu cuento electorero.Convertiste la enfermedad de Chavez en una novela de suspenso y luego su muerte en un trofeo para ganar los votos de Chavez! Mit anderen Worten: nach der Verkündigung von Chavez,dass im Falle auftretender Probleme bei seiner geplanten Operation in Kuba 11.12.2012 ,er Maduro als seinen Nachfolger/Präsidentschaftskandidaten,ernenne ,wurde er nicht mehr gesehen und gehört.@Che,wie dein Name doch so treffend ist,Fidel Castro und sein Bruder ,haben eben diesen aus dem Weg geräumt,nachdem er nicht mehr für ihre Machtinteressen nütze war.Ihre lange Erfahrung diesbezüglich,machten sie sich vielleicht auch diesmal wieder mit Hilfe des Judas Maduro zunutze?!? Kommt Zeit,kommt Rat. P.S: Eventuelle Parallelitäten des Falles Che Guevara / Chavez bitte nicht zu verwechseln mit dem Vergleich dieser Persönlichkeiten.

  5. 5
    Martin Bauer

    Wenn eine miserable Kreatur ohne Bildung, ohne Anstand sich widerrechtlich ein Präsidentenamt anmasst und nach Politikern mit legitimem Mandat mit Dreck wirft, ruft er in natürlich den Wunsch hervor. Sei es, um die Genugtung zu haben, dass er bekommt, was er verdient, sei es um der Freiheit und Menschenwürde des venezolanischen Volkes; Maduro kann mit schmerzhaften Erfahrungen rechnen, sobald Militär und Polizei ihn einmal nicht schützen sollten. Wer Wind sät…!

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