Venezuela – Paraguay: Der Tod von Chávez ist ein Wunder

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Datum: 03. April 2013
Uhrzeit: 11:25 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Land viel Schaden zugefügt

Paraguays Präsident Federico Franco hat in einem Interview im spanischen Madrid am Mittwoch (3.) den Tod von Staatsoberhaupt Hugo Chávez am 5. März dieses Jahres als ein Wunder bezeichnet. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass der Verblichene seinem Land viel Schaden zugefügt hat.

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„Für mich ist es ein Wunder, dass Herr Chávez vom Antlitz der Erde verschwunden ist. Er hat meinem Land sehr viel Schaden zugefügt“, so Franco, der sein Amt nach der Amtsenthebung von Fernando Lugo im Juni 2012 übernahm. Nach seinen Worten hat der bolivarische Führer der terroristischen paraguayischen Volksarmee (EPP) Schutz gewährt. „Diese Situation hat Paraguay dazu veranlasst, einen Misstrauensantrag gegen Lugo zu implementieren. Das Ergebnis ist bekannt“, so der Präsident.

„Señor Chávez, ruhen Sie in Frieden. Zu der Zeit, als er noch am Leben war, war er verantwortlich für die von EVP-Zellen verursachten Entführungen, Staatsterror und Morde in unserem Land. Sein Tod markiert eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Paraguay und Venezuela. Ein Venezuela ohne Chávez wird nicht das Gleiche sein wie mit ihm. Ich wiederhole: Chávez, zusammen mit der FARC und der EVP, haben unserem Land schweren Schaden zugefügt“.

Franco gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der nächste Präsident Venezuelas „nicht die gleichen Fehler wie der Verstorbene“ machen werde. „Paraguay ist kein Land für die Bolivarischen Ideen“.

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  1. 1
    Der Bettler

    Das war mal eine klare Aussage,und keine Scheinheiligkeit wie von vielen anderen Präsis der Region.

  2. 2
    Annaconda

    Von der Marionette Maduro, darf er sich aber nichts anderes erwarten,der ist ein noch willigeres Opfer der Piraten der Karibik.

  3. 3
    jose

    Wer den Tod eines jahrelang schwer Krebskranken als Wunder bezeichnet, der HAT einen Vogel!
    FARC in Paraguay? Gibt es dafür Hinweise oder sogar Beweise???

    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:SAM_pol.png

  4. 4
    Der Bettler

    Tatsache ist,daß es mit Paraguay aufwärts geht,seit da keiner mehr in die Suppe spukt.Außerdem war Chavez nicht mal insgesamt 1 3/4 Jahr krebskrank ,denn zwischendurch war er ja zwei mal total geheilt,oder habt ihr schon wieder vergessen,was er als Wahlkampfkampanie rausgeschrieen hat.

  5. 5
    Der Bettler

    Anmerkung: Es gibt mindestens 15 Berichte von verschiedenen Medien die
    berichten über die Farc in Paraguay.Einfach nur googeln.!!

    • 5.1
      jose

      Hallo Herr Bettler,
      Gestatten Sie mir latina –press vom
      13. Oktober 2012 – 11:22h | Aktualisiert: 13. Oktober 2012 – 11:27h
      zu zitieren und Sie an Ihren Kommentar zu erinnern:

      „Venezuela: Aura des Zweifels über die Gesundheit des bolivarischen Führers
      “Das Thema Krankheit ist nicht verschwunden und nicht vergessen – es war in den letzten Wochen und Monaten nur aus der politischen Agenda entfernt worden. Jeder weiß, dass der Präsident krank ist”, analysiert Carlos Romero, Professor für Politikwissenschaft an der Zentralen Universität von Venezuela (UCV).
      1. 1
      Der Bettler
      13. Oktober 2012 um 15:25 Uhr | Antworten

      Uns ist das schon klar,aber dem Volk anscheinend nicht.“

      Ich ergänze:
      Dem Präsidenten Paraguays war das offensichtlich auch nicht klar (sonst würde er jetzt nicht von einem Wunder reden!!!), obwohl er als Mediziner eine Kapazität zu sein scheint.
      (Mein Kommentar zum Thema ist unter 3.2 veröffentlicht.)

      http://de.wikipedia.org/wiki/Federico_Franco
      „Anschließend studierte er an der Medizinischen Fakultät (Facultad de Ciencias Médicas) der Universidad Nacional de Asunción (UNA) und wurde nach erfolgreich absolviertem Studium Arzt. Er erwarb den Titel als Chirurg (Médico Cirujano) im Jahre 1986. Darauf aufbauend schloss er einen postgraduierten Abschluss als Internist an. Im familieneigenen Krankenhaus, dem Sanatorio Franco in der Stadt Fernando de la Mora, das ihm und seinen Brüdern gehört, war er sodann als Mediziner tätig. Später folgten Führungspositionen im Hospital de Clinicas und im Hospital Nacional. Seit dem 24. Juni 1991 ist er Mitglied der Sociedad Paraguaya de Medicina Interna. Dort war er Mitglied des Exekutiv-Komitees. Von 1991 bis 1992 war er zudem Ausbilder für Medizinische Semiologie. Ab 1994 war er Bereitschafts-Leiter im Hospital Nacional und hatte dort bis 1996 auch Leitungsfunktionen als Kardiologe und Internist inne.“

      Google zeigt bei Stichwortsuche “ Paraguay FARC“ 3.420.000 Ergebnisse.
      Die wenigen, die ich gelesen habe, widersprechen sich zum Teil ganz erheblich.

      Dass es mit Paraguay jetzt aufwärts geht, freut mich sehr, da es als eines der Armenhäuser Südamerikas gilt.

      http://www.nzz.ch/aktuell/international/praesident-lugo-vom-parlament-abgesetzt-1.17274227
      „Zwei Prozent der Bevölkerung besitzen rund 80 Prozent des Landes.“

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