Kuba: Schweizer Bank beendet Geschäftsbeziehungen

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Datum: 04. April 2013
Uhrzeit: 07:25 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Druck von amerikanischen Behörden

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) beendet per 1. Mai jegliche Geschäftsbeziehungen zu Kuba. Dies berichtet die führende Schweizer Wirtschaftszeitung „Handelszeitung“ in ihrer Ausgabe vom Donnerstag (4.) Demnach wickelte die ZKB bisher hauptsächlich Zahlungsverkehr nach Kuba ab. Hintergrund des Schrittes ist der Druck von amerikanischen Behörden.

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Vom Ende der Geschäftsbeziehungen zu Kuba betroffen sind gemäss Angaben der Bank zwölf Kunden. Pro Monat verarbeitete die Bank bisher weniger als 100 Zahlungen – geschäftlich hat Kuba für die ZKB im Gegensatz zu den USA daher keine Bedeutung.

Das Embargo der Vereinigten Staaten gegen das kommunistische Regime auf Kuba (El Bloqueo) ist ein aus mehreren Maßnahmen bestehendes Handels-, Wirtschafts- und Finanzembargo, das sich gegen die ab 1959 von Fidel Castro, seit 2008 von seinem Bruder Raúl geführte Regierung Kubas richtet. Die ersten Maßnahmen wurden 1960 von Präsident Dwight D. Eisenhower verhängt, nachdem die kubanische Regierung Eigentum von Bürgern und Unternehmen der Vereinigten Staaten im Umfang von rund einer Milliarde US-Dollar enteignet hatte. Das Embargo wurde seitdem in mehreren Schritten verschärft und teilweise wieder gelockert.

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