Lateinamerika: Auswärtiges Amt organisiert Konferenz für Menschenrechtsaktivisten

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Datum: 15. April 2013
Uhrzeit: 08:46 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Wichtige Partnerregion für Deutschland

Am 17. und 18. April organisiert das Auswärtige Amt zusammen mit seinen Botschaften in Mittelamerika und der Karibik eine regionale Menschenrechtsverteidiger-Konferenz in Panama. Bereits zum vierten Mal organisiert das Auswärtige Amt eine Menschenrechtsverteidiger-Konferenz. Nach Veranstaltungen für Südamerika, den Nahen Osten, Nordafrika und Westafrika liegt der Fokus dieses Mal auf der Region Mittelamerika und Karibik. Es werden Menschenrechtsverteidiger aus dreizehn Staaten mit Vertretern unserer Botschaften zusammenkommen, von Mexiko bis Panama, von Haiti über Kuba bis Guyana. Die Konferenz wird bestimmt von den in der Region wichtigen Menschenrechtsthemen wie Frauenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Straflosigkeit, Organisierte Kriminalität, Meinungs- und Pressefreiheit, die Rechte indigener Völker und sexueller Minderheiten.

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Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, erklärt dazu am (15.04.) in Berlin:

„Ich freue mich, mit Menschenrechtsverteidigern aus Mittelamerika und der Karibik zusammen zu kommen. Menschenrechtsverteidiger sind für mich die Helden des Alltags. Sie leisten einen unermesslichen Beitrag zur Verbesserung der Menschenrechtslage weltweit und setzen sich dadurch selbst oft großer Gefahr aus. Sie zu unterstützen und zu schützen ist ein Ziel unserer Menschenrechtspolitik. Deshalb führen wir seit zwei Jahren weltweit Konferenzen mit Menschenrechtsverteidigern und unseren Botschaften durch.

Im Gespräch mit den Menschenrechtsverteidigern wollen unsere Botschaftsmitarbeiter und ich uns ein umfassendes Bild der Menschenrechtslage in der Region machen. Ziel der Konferenz ist es auch, unsere praktische Menschenrechtsarbeit vor Ort weiter zu verbessern.

Mittelamerika und die Karibik stellen eine wichtige Partnerregion für Deutschland dar, die sich aber nur selten im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit befindet. Umso wichtiger ist es uns, mit Vertretern aus verschiedenen Ländern der Region in einen intensiven Dialog einzutretenden. Ich freue mich daher sehr auf die Gespräche mit den Menschenrechtsaktivisten aus dreizehn verschiedenen Staaten“.

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