Venezuela: „Politisches Mobbing“ auf Angestellte des öffentlichen Dienstes

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Datum: 20. April 2013
Uhrzeit: 13:47 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Hunderte Beschwerden liegen vor

Delsa Solórzano, Koordinatorin der Vereinigung zum Schutze der Menschenrechte, wird einen Kommunikationskanal für Angestellte des öffentlichen Dienstes in Venezuela eröffnen. Nach ihren Worten liegen hunderte Beschwerden darüber vor, dass Angestellte anlässlich der Präsidentschaftswahlen am 14. Sonntag bedroht und dazu aufgefordert wurden „richtig“ zu wählen. Durch diesen Versuch der „Säuberung“ sollten sie dazu gezwungen werden, für Nicolas Maduro zu voten. Solórzano berichtet von Lehrern im ganzen Land, denen mit Kündigung aus dem Staatsdienst gedroht wurde.

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Die Opposition hatte bereits darauf hingewiesen, dass in 243 Wahllokalen Verletzungen der geheimen Abstimmung oder die Ausübung von Zwang bei der Stimmabgabe registriert wurde. Unabhängig der anderen Verfehlungen wird dies als das gravierendste Vergehen bezeichnet. Internationale Wahlbeobachter, auch aus der Europäischen Union, hatten bereits von Aufmärschen von Regierungsanhängern und damit zusammenhängende Einschüchterungsversuche vor den Wahllokalen berichtet. Diese verzögerten oder stoppten den Wahlprozess.

Demnach wird die Anwesenheit von Personen, die die Wähler bis zur “geheimen” Abstimmung begleiteten, als sehr schwerwiegende Verletzung des Wahlgeheimnis bezeichnet. Diese Verfehlungen wurden laut Opposition digital festgehalten und auch der nationalen Wahlbehörde (CNE) präsentiert.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    VE-AL

    Das stimmt ! Meine Frau wurde auch gedroht richtig zu Waehlen sonst wuerde sie Ihren Job verlieren.

  2. 2
    Fideldödeldumm

    Solche Fragen können nur linke Socken stellen, für die, dieses Gebahren zur Normalität gehört. Daran erkennt man wieder, dass dies nichts mit Demokratie zu tun.

    • Bitte nicht auf Kommentare von “Steffen” antworten. System reinigt Trolle automatisch.

  3. 3
    Der Bettler

    Nur so ist der saubere Herr auch Präsident geworden,mit Lug und Betrug.
    Da sieht man,daß der Willen des Volkes,diese Ratten einen Dreck kümmert.

  4. 4
    alexandro

    Dies alles sind keine haltlosen Anschuldigungen und trotzdem und in Kenntnis dieser Vergehen kommen Präsidenten von angeblich demokratischen Ländern zur Amtseinführung von Herrn Maduro. Sind sich diese Leute nicht bewusst,das Sie damit das Demokratieverständnis mit Füssen treten.Sie stellen sich mit Ihrer Anwesenheit hinter den Wahlbetrüger und Volksverhetzer Maduro

    • 4.1
      Annaconda

      Nun werden auch Handys und Facebookkonten der Angestellten untersucht (mit Hilfe der kubanischen Lausch- und Abhörspezialisten) und offentlich wurde bekannt gegeben,wer Sympathisant von Capriles ist,verliert seine Arbeit.Bisher versuchten sie noch diese undemokratischen Vorgehensweise zu vertuschen,nun verkünden sie es ohne Scham.Zu den Präsidenten: welche am UNASUR Gipfel teilnahmen(also Chile,Brasilien,Kolumbien,Peru,Argentinien,Uruguay,Ecuador,Bolivien)),haben ja Druck auf den CNE gemacht ,also sozusagen die Bedingung gestellt,sie würden nur an der Vereidigung teilnehmen,wenn der CNE der Auditoria zustimmt.Die Präsidenten von Bolivien,Nicaragua,Argentinien,Kuba wären natürlich auch ohne diese Bedingung gekommen aus den bekannten Gründen.Deswegen hat ja die Glucke Tibisay so lange für die Ankündigung der Zustimmung der Überprüfung der Wahlakten gebraucht.Zu den restlichen Präsidenten : wer ist denn da gekommen? Der nette junge Mann aus Iran,Putin(?) ,wer noch? ach ja ein paar Staatschef von ganz kleinen Karibikinseln,welche den Koorupten hier als Brücke zu Schweizer Banken dient um ihre geklauten Dollars aus dem Land zu bringen.

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