Venezuela: Opposition schließt Anfechtung der Wahlen vor Justiz nicht aus

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Datum: 23. April 2013
Uhrzeit: 07:44 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Opposition weicht von Forderungen nicht ab

Die venezolanische Opposition wird mit allen Mitteln gegen das umstrittene Wahlergebnis vom 14. April kämpfen und fordert weiterhin eine komplette Neuauszählung der Stimmen. Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski wies vor internationalen Journalisten darauf hin, dass er eine Frist von 15 Tagen nach der Proklamation von Nicolas Maduro habe, um vor dem Obersten Gerichtshof des Landes eine Klage einzureichen.

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„Das venezolanischen Volk wird niemals eine Farce akzeptieren. Wir fordern eine vollständige Überprüfung des Stimmen und informieren die Nation und die ganze Welt über die Zustände in Venezuela. Uns interessiert keine Überprüfung der Wahlmaschinen, wir fordern die Auszählung aller Stimmen und werden von unseren Forderungen nicht abweichen“, so Capriles der darauf hinwies, dass Nicolas Maduro nicht der Präsident von Venezuela ist.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Bettler

    Das einzige was das bringt ist,daß die internationale Öffentlichkeit erfährt,was hier wirklich los ist.Vor welchen Chavistengericht will er Klage einreichen ?Diese Bande stecken doch alle unter einem Hut,und sitzen am längeren Hebel.Aber ein Anfang wird wenigstens gemacht,sonst sitzt die
    kriminelle Bande noch am Nimmerleinstag an der Macht.

  2. 2
    Annaconda

    Es reicht allmählich.Seit Jahren immer wieder Wahlbetrug und die Wahlen zu einer Farce, zwecks Legitimierung eines diktatorialen Systems, verkommen zu lassen.Und jedesmal werden sie dreister.Es muss diesmal mit allen Mitteln Einhalt geboten werden,auf nationaler und parallel auf internationaler Ebene.Die meisten Venezolaner (auch viele Chavistas und Exchavistas) fühlen sich jedesmal mehr auf den Arm genommen.

  3. 3
    margarta

    bevor Capriles den internationalen Gerichtshof anrufen kann, muss er erst Klage in seinem eigenen Land einreichen….wenn dies dann zur Unzufriedenheit ausfällt oder wie in unserem Land der Fall entsprechend mit Ignoranz behandelt wird, dann kann er den internationalen Schritt gehen.
    Dis wird zwar einige Zeit in Anspruch nemen, aber am Ende werden wir siegen und unser Land wieder nach vorne bringen.

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