Venezuela: Cabello streicht Abgeordnete der Opposition von der Gehaltsliste

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Datum: 26. April 2013
Uhrzeit: 17:14 Uhr
Leserecho: 18 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Geister werden nicht entlohnt

Oppositionelle Abgeordnete im venezolanischen Parlament werden so lange keine Gehälter bekommen, bis sie Nicolas Maduro als gewählten Präsidenten anerkennen. Dies gab am Freitag (26.) Parlamentspräsident Diosdado Cabello in Caracas bekannt. Bereits am Donnerstag wurde bekannt, dass Hunderte Angestellte des öffentlichen Dienstes nach dem illegalen Ausspäen ihrer Twitter- und Facebook-Accounts entlassen wurden.

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„Das ist logisch kohärent. Wie soll ich einen Geist entlohnen? Wenn Sie nicht arbeiten und Nicolas Maduro nicht anerkennnen, bekommen sie auch kein Gehalt“, so Cabello bei einem Treffen mit den Führern der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV). Den Abgeordneten war bereits vor wenigen Tagen das Stimmrecht entzogen worden, mehrere von ihnen verloren auch ihre Posten als Vorsitzende von Parlamentskommissionen.

Die Opposition bezeichnete das Verhalten von Cabello als „illegal und beispiellos in der demokratischen Welt“, weil dadurch die Meinungsfreiheit eingeschränkt und eine „offensichtliche“ Erpressung begangen werde.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    VE-AL

    Da sieht man es wieder……raus mit dem Pack !

  2. 2
    que chevere

    früher oder später wird auch der am nächsten laternen mast hängen… cabello wir kriegen dich !!!

    • 2.1
      opal

      Gibt es noch SEIL ?

  3. 3
    olle

    jetzt weiß ich endlich, woher die Südamerikaner ihren schlechten Ruf herhaben…. was sich hier abspielt, ist eine Schande für ganz Südamerika – so ein infantiles und mongoloides Verhalten, habe ich schon lange nicht mehr sehen dürfen…

    • 3.1
      opal

      Das ist erst der Anfang….

    • 3.2
      Annaconda

      Du sagst es infantil und mongoloid….eine Horde frustrierter Militärs verwechselt das ganze Land mit einem Kasernenhof,wo man Menschen erniedrigt und nach bester Platzhirschmanier niederschreit und demütigt.Die haben keinerlei Formation in Sachen Politik…..also wenn ich die schon sehe und höre, meine ich bin im faslchen Film.So etwa vor 5o Jahren in einer Bananenrepublik.Das Problem ist,das sie sich hier zu sehr daran gewöhnt haben das Grundgesetz mit den Füssen zu treten und nun da sie erstmal auf ernsthaften Widerstand stossen,am Durchdrehen sind.Das einzige was sie in 14 Jahren demokratisiert haben, ist die Vulgarität,das Verbrechen und eine obzöne Korruption auf allen Ebenen.

      • 3.2.1
        franky

        … monogoloid sollte man das nicht nennen – ich teile hier auch gerne gegen die chavistas aus, aber bitte nicht auf kosten einer anderen Minderheit, derer die unter dieser genanomalie leiden und die zu den liebenswertesten menschen überhaupt gehören …

      • 3.2.2
        Annaconda

        Mongoloid wird doch eh nicht mehr gebraucht im Sinne,welcher unter Syndrome de Down leiden,aber gut ersetzen wir das Wort eben durch schwachsinnig….zufrieden!

      • 3.2.3
        franky

        ja, danke

      • 3.2.4
        Martin Bauer

        Franky, das sehe ich im Grunde ähnlich. Aber die Venezolaner gebrauchen „mongolico“ als übliches Schimpfwort, mit dem die tatsächlich von der Krankheit nicht beleidigt werden sollen. Wenn wir jemanden „Idiot“ schimpfen, wollen wir damit auch nicht Geistes- oder Nervenkranke herabwürdigen.

      • 3.2.5
        franky

        ja, meine frau gebraucht das wort mongolico auch häufig, wenn sie sauer auf jemanden ist ;-)
        nichts für ungut!

  4. 4
    Der Bettler

    Das was Al Capone macht ist übelste Erpressung,und ungesetzlich.Irgend-
    wer muß doch dem Wahnsinn mal ein Ende setzen können.Ich faß es nicht mehr.

  5. 5
    Florian

    „Die Opposition bezeichnete das Verhalten von Cabello als “illegal und beispiellos in der demokratischen Welt”“

    Beispiellos? Das sehe ich anders, für die venezolanische „Demokratie“ ist das absolut beispielhaft und zeigt der Welt, welch Geistes Kind die Verantwortlichen sind.

  6. 6
    Boris

    Jawohl!

    • 6.1
      Martin Bauer

      Die Idee von Cabello sollte man besser auf einige Mitglieder der Linkspartei anwenden, da systemfeindlich. In Venezuela dagegen trifft es die einzigen Demokraten.
      Cabello ist das wahre Stinktier, mit dem wir uns zukünftige rumbeissen werden. An einem Laternenpfahl könnte dieser unverschämte Milliardendieb ein für ihn würdiges Ende finden. Für Venezuela wäre das eine Erlösung.

  7. 7
    el escéptico

    hat er gar kein Recht zu
    das Asamblea Nacional arbeitet für das Volk, damit ist das Volk der Arbeitgeber und damit entscheidet das Volk, wer was bekommt
    langsam sollte man den Abgeordneten das mal klar machen
    (und nicht nur in VE)

  8. 8
    Oh man

    Wer sich von den Linken in Europa jetzt noch mit diesem übergeschnappten Pack gemein macht, soll aufhören, sich als Linker zu bezeichnen!
    Das bricht einfach alle Tabus, es ist nicht mehr zu fassen.
    Weg mit denen!

    • 8.1
      Annaconda

      Dass die nicht links sind,ist den meisten hier schon lange klar.Die haben sich nur eine Ideologie als Instrument für ihre persönlichen Machtinteressen zugelegt.Wer schon lange in Venezuela ist ,weiss dass die füher nie als Revolutionäre oder Sozialisten hervorgetreten sind.Einfach nur korrupte Militärs mit uneingeschränkter Machtambition.Nur noch widerlich deren Machtmissbrauch.Aber je mehr sie jetzt versuchen sich mit Gewalt durchzusetzen,desto mehr wächst der Widerwillen gegen sie in der Bevölkerung.

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